Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Bai­ers­dorf hat­te am Diens­tag einen arbeits­rei­chen Ein­satz­tag

Symbolbild Feuerwehr. Foto: Pixabay/FF Bretzfeld
Bai­ers­dorf. Gleich drei Alar­mie­run­gen inner­halb weni­ger Stun­den hat­te die Feu­er­wehr Bai­ers­dorf am Diens­tag zu ver­zeich­nen: Um 6:33 Uhr piep­sten die Mel­de­emp­fän­ger der Ein­satz­kräf­te zum ersten Mal, nach­dem die Poli­zei die Unter­stüt­zung der Feu­er­wehr zur Öff­nung einer Woh­nungs­tür ange­for­dert hat­te. Nach­dem sie den Beam­ten den Zugang ermög­licht hat­te, setz­te die Feu­er­wehr auch gleich noch ein neu­es Schloss in die Tür ein, damit die Räu­me im Anschluss wie­der gesi­chert wer­den konn­ten.
Knap­pe zwei Stun­den spä­ter wur­den der Bai­ers­dor­fer Rüst­wa­gen und das Mehr­zweck­boot zur Unter­stüt­zung der Feu­er­wehr Hem­ho­fen bei einem Was­ser­ret­tungs­ein­satz in einem Wei­her am Zobel­stein alar­miert, eben­so Ein­hei­ten der Was­ser­wacht und der DLRG aus Stadt und Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt, der Ret­tungs­hub­schrau­ber “Chri­stoph 27”, der boden­ge­bun­de­ne Ret­tungs­dienst und die Poli­zei. Kurz vor der Ein­satz­stel­le erfuh­ren die Kräf­te aus der Meer­ret­tich­stadt dann, dass die betrof­fe­ne Per­son bereits not­ärzt­lich ver­sorgt wur­de und ein Ein­satz des Boo­tes nicht mehr not­wen­dig war.
Bereits zum zwei­ten Mal inner­halb weni­ger Wochen wur­den die ehren­amt­li­chen Ret­ter aus der Meer­ret­tich­stadt dann am Nach­mit­tag kurz vor halb zwei zu einer drin­gen­den Per­so­nen­be­frei­ung aus dem Auf­zug am Bai­ers­dor­fer S‑Bahnhof alar­miert. Durch über­mü­ti­ges Fehl­ver­hal­ten in der Auf­zug­ka­bi­ne hat­ten zwei Jugend­li­che für einen Not­halt des Auf­zugs zwi­schen Per­so­nen­un­ter­füh­rung und der Bahn­stei­ge­be­ne gesorgt. Da die Jugend­li­chen zwar ein­ge­schlos­sen, aber anson­sten wohl­auf waren und sowohl Sicht- als auch Sprach­kon­takt bestan­den, gab es somit kei­nen Anlass zu einem Ein­griff in die Tech­nik des Auf­zugs oder gar zu des­sen gewalt­sa­men Öff­nung. So wur­de zunächst der eigent­lich zustän­di­ge Stö­rungs­dienst der Deut­schen Bahn infor­miert, der aller­dings eine Anfahrts­zeit von rund 30 Minu­ten angab, bevor er sich auf den Weg nach Bai­ers­dorf mach­te. Nach etwas gedul­di­gem Pro­bie­ren gelang es jedoch der Feu­er­wehr noch vor des­sen Ein­tref­fen, den Auf­zug wie­der in Betrieb zu neh­men und auf Bahn­steig­hö­he zu fah­ren, wo die Jugend­li­chen dann wohl­be­hal­ten aus­stei­gen konn­ten.