AOK Bam­berg rät zum Wan­dern

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Schritt für Schritt Gesund­heit tan­ken

Fit blei­ben, sich ent­span­nen und dazu die Natur genie­ßen: Wan­dern gilt als idea­ler Gesund­heits­sport und kann nahe­zu in jedem Alter aus­ge­übt wer­den. Zudem ist Wan­dern wei­ter­hin beliebt: Fast die Hälf­te aller Deut­schen wan­dern in ihrer Frei­zeit, das ergab eine aktu­el­le Umfra­ge. „Wie jede Aus­dau­er­sport­art wirkt sich Wan­dern posi­tiv auf die Gesund­heit aus, wenn man es regel­mä­ßig macht“, so Doro­thea Hil­gert, Dip.-Sportfachkraft der AOK-Direk­ti­on Bam­berg. Wan­dern stärkt die Kno­chen und Mus­keln, aber auch der Kreis­lauf wird trai­niert und lang­fri­stig sen­ken sich der Blut­druck und die Blut­fett­wer­te. Außer­dem stärkt die Bewe­gung an fri­scher Luft das Immun­sy­stem und macht den Kör­per so wider­stands­fä­hi­ger gegen Krank­heits­er­re­ger und Wet­ter­füh­lig­keit. „Gera­de im Herbst tut es dem Kör­per sowie dem Gemüt gut, Licht zu tan­ken“, so Doro­thea Hil­gert. In der Natur unter­wegs zu sein und sich zu bewe­gen, das beru­higt und for­dert den Kör­per glei­cher­ma­ßen. Stress wird bes­ser ver­ar­bei­tet. Die Stim­mung hellt sich auf. Nach geta­ner Wan­de­rung stellt sich eine gewis­se Müdig­keit und Ent­span­nung ein und sorgt für einen erhol­sa­men Schlaf.

Gut geplant

Wan­dern eig­net sich für Alt und Jung, wobei es bei Kin­dern dar­auf ankommt, wie man die Tour gestal­tet. Kin­der lie­ben das Aben­teu­er, sie bevor­zu­gen Abwechs­lung, wün­schen sich Höhe­punk­te mit Aha-Effek­ten und wol­len sich aus­pro­bie­ren. Es müs­sen auch nicht gleich gro­ßen Wan­der­tou­ren sein, aus­gie­bi­ge Spa­zier­gän­ge am Anfang sind genau­so gut. So eig­net sich Wan­dern auch für Leu­te, die eine län­ge­re Sport­pau­se hin­ter sich haben und lang­sam star­ten wol­len. „Wich­tig ist, sich nicht zu viel zuzu­mu­ten. Man soll­te auf jeden Fall Pau­sen ein­le­gen“, rät Doro­thea Hil­gert. Etwa 15 Minu­ten Geh­zeit pro Kilo­me­ter braucht ein Erwach­se­ner, pro 100 Höhen­me­ter soll­ten wei­te­re 15 Minu­ten ein­ge­plant wer­den. Bei Kin­dern gilt als Faust­re­gel für die Weg­strecke, dass man dafür nicht mehr als das 1,5‑fache ihres Alters in Kilo­me­tern ein­pla­nen soll­te. „Zwar dür­fen sport­li­che Wan­de­rer ruhig ins Schwit­zen gera­ten, sie soll­ten sich dabei aber noch locker unter­hal­ten kön­nen“, so Doro­thea Hil­gert.

Gut gerü­stet

Wich­tig für eine Wan­der­tour sind beque­me, an das Wet­ter ange­pass­te Klei­dung und gutes Schuh­werk. Gera­de bei lan­gen Wan­de­run­gen sol­len die Schu­he den Knö­chel unter­stüt­zen, sie soll­ten was­ser­fest und atmungs­ak­tiv sein sowie eine rutsch­fe­ste Soh­le haben. Je nach Wit­te­rung sind zudem Regen‑, Son­nen- und Mücken­schutz sinn­voll. Man soll­te auch immer ein klei­nes Not­fall­set ein­packen, zum Bei­spiel mit Bla­sen­pfla­ster. „Aus­rei­chend Geträn­ke und Pro­vi­ant dür­fen eben­falls nicht feh­len“, so Doro­thea Hil­gert. Zum Durst­stil­len eig­nen sich am besten Was­ser, unge­süß­ter Tee und Saft­schor­len, als Snacks für zwi­schen­durch zum Bei­spiel Nüs­se und Trocken­obst. Die Geträn­ke soll­ten in bruch­fe­sten Fla­schen mit­ge­nom­men wer­den.