Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 28.9.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt

Geblen­det von tief­ste­hen­der Son­ne

BAM­BERG. Beim Abbie­gen von der Cas­pers­mey­er­stra­ße nach links in die Frutolf­stra­ße über­sah am Sonn­tag­abend gegen 18:00 Uhr eine 80-Jäh­ri­ge Golf­fah­re­rin einen 34-Jäh­ri­gen Fahr­rad­fah­rer auf­grund der tief­ste­hen­den Son­ne. Bei dem Zusam­men­stoß stürz­te der Fahr­rad­fah­rer und zog sich Prel­lun­gen am Arm zu. An den Fahr­zeu­gen ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ins­ge­samt 2.550 Euro.

Han­dy auf­ge­ho­ben und damit geflo­hen

BAM­BERG. Sonn­tag­abend gegen 19:20 Uhr saß ein 21-Jäh­ri­ger auf einer Bank am Maxi­mi­li­ans­platz, als ihm sein Smart­pho­ne aus der Hosen­ta­sche fiel. In dem Moment fuhr ein Unbe­kann­ter mit dem Fahr­rad vor­bei, hob das iPho­ne auf und fuhr mit dem Han­dy weg. Der 21-Jäh­ri­ge ver­such­te den Unbe­kann­ten noch zu fol­gen, ver­lor ihn aber Rich­tung Heu­markt. Das Han­dy hat­te einen Wert von 800 Euro.

Beschrie­ben wird der Unbe­kann­te wie folgt: ca. 24-Jah­re, schlank, ohne Bart. Getra­gen hat er zum Zeit­punkt eine kur­ze blaue Jeans, schwar­ze Trai­nings­jacke, schwar­ze Capi.

Die Poli­zei sucht nach Per­so­nen, die den Vor­fall beob­ach­ten konn­ten. Täter­hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter Tel.: 0951/9129–210 ent­ge­gen.

Mit Fern­se­her auf dem Rücken unter­wegs

BAM­BERG. Mon­tag­früh gegen 2:15 Uhr fie­len in der Pödel­dor­fer Stra­ße einer Poli­zei­strei­fe ein 19-Jäh­ri­ger und ein 27-Jäh­ri­ger auf, die mit ihren Fahr­rä­dern stadt­aus­wärts fuh­ren. Einer der Bei­den trans­por­tier­te einen Sony-LCD Fern­se­her auf dem Rücken, wes­halb die Bei­den einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen wur­den. Die zwei Män­ner mach­ten wider­sprüch­li­che Anga­ben zur Her­kunft der hoch­wer­ti­gen Moun­tain­bikes und dem Fern­se­her und konn­ten auch kei­nen Eigen­tums­nach­weis erbrin­gen, wes­halb die Sachen sicher­ge­stellt wur­den.

Die Poli­zei Bam­berg sucht nach Zeu­gen, die etwas beob­ach­ten konn­ten oder Aus­kunft über die Her­kunft des Fern­se­hers oder der Fahr­rä­der geben kön­nen. Zwei Moun­tain­bikes der Mar­ke Trak Mar­tin in rot und eines in schwarz, der Mar­ke Serious Rock­vil­le wur­den sicher­ge­stellt. Zeu­gen wer­den gebe­ten sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129–210 zu mel­den.

Die Fäu­ste flo­gen

BAM­BERG. Sonn­tag­abend gegen 18:30 Uhr gin­gen bei der Poli­zei Bam­berg meh­re­re Mel­dun­gen ein, dass es an einer Tank­stel­le in der Zoll­ner­stra­ße zwi­schen zwei Män­nern zu einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung kam. Ein 40-Jäh­ri­ger schlug einem 44-Jäh­ri­gen mit den Fäu­sten ins Gesicht, als die­ser dann zu Boden ging trag der 40-Jäh­ri­ge mehr­fach wei­ter mit dem Fuß auf den Ober­kör­per ein. Erst als Zeu­gen auf sich auf­merk­sam mach­ten, ließ er von dem am Boden Lie­gen­den ab.

Die ein­tref­fen­de Poli­zei­strei­fe konn­te den Grund der Aus­ein­an­der­set­zung nicht in Erfah­rung brin­gen, viel­leicht lag es an der Alko­ho­li­sie­rung der Bei­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land

Außen­spie­gel tra­fen sich im Begeg­nungs­ver­kehr

DIE­TEN­DORF. Zu einer Unfall­flucht kam es am Sonn­tag­abend, gegen 20.10 Uhr, zwi­schen Die­ten­dorf und Gras­manns­dorf. Auf der engen, unmar­kier­ten Stra­ße „Zum Kreuz­stein“ streif­ten sich im Begeg­nungs­ver­kehr die Außen­spie­gel eines Pkw, Audi A 6, und eines noch unbe­kann­ten Fahr­zeu­ges. Beim Streif­vor­gang wur­de der Außen­spie­gel am Audi abge­ris­sen und somit ein Scha­den von ca. 700 Euro ver­ur­sacht. Ohne anzu­hal­ten fuhr der Unfall­be­tei­lig­te davon.

Zeu­gen der Unfall­flucht wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu set­zen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Stadt und Ope­ra­ti­ve Ergän­zungs­dien­ste

Pkw ange­fah­ren und geflüch­tet

Fremd­scha­den in Höhe von min­de­stens 1500 Euro hin­ter­ließ ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer in der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag in Wen­del­hö­fen.

Dort wur­de ein ord­nungs­ge­mäß gepark­ter wei­ßer BMW an der lin­ken Fahr­zeug­sei­te erheb­lich beschä­digt. Nach Spu­ren­la­ge befuhr der Unfall­ver­ur­sa­cher die Stra­ße Wen­del­hö­fen stadt­aus­wärts und geriet im Ver­lauf einer Rechts­kur­ve nach links und prall­te gegen den dort abge­stell­ten Pkw. Bei der Spu­ren­si­che­rung vor Ort stell­ten Beam­te der PI Bay­reuth-Stadt Fahr­zeug­tei­le sicher, wel­che auf einen Pkw der Mar­ke BMW als ver­ur­sa­chen­des Fahr­zeug schlie­ßen las­sen. Ermitt­lun­gen wegen Uner­laub­ten Ent­fer­nen vom Unfall­ort wur­den ein gelei­tet.

Zeu­gen, wel­che sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der PI Bay­reuth-Stadt unter Tel.: 0921/506‑2130, zu mel­den.

Rad­fah­rer mit annä­hernd zwei Pro­mil­le unter­wegs

BAY­REUTH. Mit fast zwei Pro­mil­le war am frü­hen Sams­tag­mor­gen ein Rad­fah­rer im Stadt­ge­biet unter­wegs. Beam­te der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste kon­trol­lier­ten den Mann und ord­ne­ten eine Blut­ent­nah­me an.

Kurz vor 3 Uhr geriet der 21-Jäh­ri­ge in einen Ver­kehrs­kon­trol­le. Hier­bei stell­ten die Beam­ten bei dem jun­gen Mann deut­li­chen Alko­hol­ge­ruch fest. Ein Alko­test vor Ort ergab einen Wert von knapp zwei Pro­mil­le. Als der jun­ge Mann mit dem Ergeb­nis kon­fron­tiert wur­de, woll­te er flüch­ten. Die Beam­ten konn­ten den Alko­hol­sün­der aller­dings kurz dar­auf stop­pen und die not­wen­di­ge Blut­ent­nah­me durch­füh­ren las­sen. Gegen den 21-Jäh­ri­gen lau­fen jetzt Ermitt­lun­gen wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr.

Fahr­erlaub­nis reich­te nicht aus

BAY­REUTH. Ohne die erfor­der­li­che Fahr­erlaub­nis war Sams­tag­nacht ein Ver­kehrs­teil­neh­mer mit sei­nem Auto und einem Anhän­ger unter­wegs. Beam­te der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste Bay­reuth been­de­ten die Fahrt und lei­te­ten Ermitt­lun­gen wegen Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis ein.

Kurz vor Mit­ter­nacht kon­trol­lier­ten die Beam­ten den 32-Jäh­ri­gen, der mit sei­nem Fahr­zeug und einem grö­ße­ren Anhän­ger unter­wegs war. Die Kom­bi­na­ti­on Fahr­zeug und Anhän­ger kam hier­bei auf eine Gesamt­mas­se von über 3,5 Ton­nen. Die hier­für erfor­der­li­che Fahr­erlaub­nis hat­te der Mann aller­dings nicht. Die Beam­ten lei­te­ten straf­recht­li­che Ermitt­lun­gen wegen Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis ein.

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt

Ver­kehrs­un­fäl­le

Wal­kers­brunn. Am spä­ten Sonn­tag­nach­mit­tag fuhr ein 87-jäh­ri­ger Seni­or aus dem Nürn­ber­ger Raum mit sei­ner Ehe­frau auf der Kreis­stra­ße von Kas­berg nach Wal­kers­brunn. Auf der abschüs­si­gen und kur­ven­rei­chen Strecke geriet er mit sei­nem VW-Golf in einer lang­ge­zo­ge­nen Links­kur­ve infol­ge nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit nach rechts von der Fahr­bahn ab. Eine am Stra­ßen­rand befind­li­che Hecke durch­brach er und fuhr noch über 40 Meter im Gebüsch ent­lang. Im Anschluss über­schlug sich das Auto und kam letzt­end­lich wie­der ent­ge­gen­ge­setzt zur Fahrt­rich­tung auf der Stra­ße zum Ste­hen. Der Seni­or erlitt dabei lebens­ge­fähr­li­che Kopf­ver­let­zun­gen. Er wur­de zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung in die Uni-Kli­nik Erlan­gen ver­bracht. Leicht­ver­letzt wur­de sei­ne 80-jäh­ri­ge Ehe­frau in das Kli­ni­kum Forch­heim trans­por­tiert. Nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft Bam­berg wur­de eine Blut­ent­nah­me beim Fah­rer durch­ge­führt sowie der ver­un­fall­te Wagen sicher­ge­stellt. Zur genau­en Klä­rung des Unfall­her­gangs wur­de zusätz­lich ein Gut­ach­ter her­an­ge­zo­gen. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me war die Kreis­stra­ße durch die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Wal­kers­brunn kom­plett gesperrt. Sie über­nahm auch mit 13 Ein­satz­kräf­ten die Ver­kehrs­um­lei­tung.

Son­sti­ges

Beh­rin­gers­müh­le. Am Sonn­tag­mor­gen führ­ten Beam­te der Ver­kehrs­po­li­zei Bam­berg eine mehr­stün­di­ge Geschwin­dig­keits­mes­sung auf der B 470 in einer 50-er Zone durch. Die Radar­stel­le durch­fuh­ren ins­ge­samt 87 Fahr­zeu­ge. Dabei wur­den 13 Fah­rer wegen zu schnel­len Fah­rens bean­stan­det. Der Schnell­ste pas­sier­te mit 80 km/​h die Kon­troll­stel­le.

Eber­mann­stadt. Am Sonn­tag­nach­mit­tag gegen 17.40 Uhr pas­sier­te der Fah­rer eines wei­ßen KIA vom Ram­ster­tal kom­mend bei Rot­licht den unbe­schrank­ten Bahn­über­gang. Eine her­an­na­hen­de Die­sel­lo­ko­mo­ti­ve muss­te unmit­tel­bar vor dem Über­gang eine Not­brem­sung ein­lei­ten, um einen mög­li­chen Anstoß zu ver­hin­dern. Die in den Zug­ab­tei­len befind­li­chen 100 Fahr­gä­ste der frän­ki­schen Dampf­ei­sen­bahn blie­ben unver­letzt. Der Auto­fah­rer mach­te sich ohne anzu­hal­ten aus dem Staub. Ein wei­te­rer Pkw-Fah­rer konn­te sich noch das Auto­kenn­zei­chen notie­ren. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen Ver­dachts des gefähr­li­chen Ein­griffs in den Bahn­ver­kehr ein­ge­lei­tet und bit­tet um wei­te­re Zeu­gen­hin­wei­se.

Rei­fen­berg. Bereits am ver­gan­ge­nen Mitt­woch ereig­ne­te sich auf der B470 ein gefähr­li­ches Über­hol­ma­nö­ver, zu dem die Poli­zei Eber­mann­stadt wei­te­re Zeu­gen sucht.

Gegen 15.30 Uhr fuhr ein 53-jäh­ri­ger Ange­stell­ter mit sei­nem wei­ßen Tran­sit­bus von Wei­lers­bach nach Eber­mann­stadt. Auf Höhe der Ein­mün­dung Rei­fen­berg über­hol­te der Fah­rer eines grau­en Nissan/​Almera bei Gegen­ver­kehr vor­schrifts­wid­rig den Trans­por­ter. Der Über­hol­te wich nach rechts aus, um einen mög­li­chen Anstoß mit dem rück­sichts­lo­sen Über­ho­ler zu ver­mei­den. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen Nöti­gung im Stra­ßen­ver­kehr auf­ge­nom­men und bit­tet um wei­te­re Hin­wei­se zu der brenz­li­gen Ver­kehrs­si­tua­ti­on.

Leu­ten­bach. In der Nacht zum Sams­tag mach­te sich eine unbe­kann­te Per­son an einem Anwe­sen in Ober­eh­ren­bach zu schaf­fen. Mit­tels eine Schrau­ben­dre­hers ver­such­te er die Rol­los eines eben­erdi­gen Kel­ler­fen­sters hoch­zu­schie­ben. Jedoch schei­ter­te sein Vor­ha­ben, so dass er nach dem Fehl­ver­such wie­der abzog. An den Jalou­sien ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von 300 Euro. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet um Hin­wei­se nach ver­däch­ti­gen Per­so­nen oder Fahr­zeu­gen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim

Son­sti­ges

Forch­heim. Am Sonn­tag­abend befuhr ein 54-Jäh­ri­ger mit sei­nem Fahr­rad die Satt­ler­tor­stra­ße, wobei rechts neben ihm sein, nicht ange­lein­ter, Labra­dor lief. Auf Höhe der Gast­stät­te Neder wur­de der Hund plötz­lich von einem Schä­fer­hund angrif­fen. Da sich der Schä­fer­hund in den Labra­dor ver­bis­sen haben soll, wuss­te sich der Rad­fah­rer nicht anders zu hel­fen und stach zwei­mal unge­zielt mit einem Mes­ser auf den angrei­fen­den Hund ein. Das Tier muss­te im Anschluss bei einem Tier­arzt not­ope­riert wer­den. Auf den Hal­ter des Labra­dors kom­men nun gleich meh­re­re Ver­fah­ren wegen Sach­be­schä­di­gung, Ver­sto­ßes gegen das Tier­schutz­ge­setz sowie wegen Ver­sto­ßes gegen das Waf­fen­ge­setz zu. Sei­ne mit­ge­führ­ten Mes­ser wur­den sicher­ge­stellt.