Warn­streik an der Kli­ni­kum Bay­reuth GmbH – Ver­sor­gung im Not­fall ist in bei­den Betriebs­stät­ten sicher­ge­stellt

Die Gewerk­schaft Ver.di ruft Beschäf­tig­te der Kli­ni­kum Bay­reuth GmbH am Mitt­woch, 30. Sep­tem­ber, zu einem ein­tä­gi­gen Warn­streik im Rah­men der Tarif­run­de 2020 im Öffent­li­chen Dienst (Bund/​Kommunen) auf. Der Warn­streik wird an bei­den Betriebs­stät­ten statt­fin­den.

Gewerk­schaft und Geschäfts­füh­rung des Bay­reu­ther Groß­kran­ken­hau­ses haben im Vor­feld eine Not­dienst­ver­ein­ba­rung geschlos­sen, die die Ver­sor­gung sicher­stellt. In der Ver­ein­ba­rung ist aus­drück­lich die Rede davon, dass „Not­fäl­le, die zur Gefähr­dung der Gesund­heit oder des Lebens von Pati­en­tIn­nen füh­ren kön­nen, sach­ge­recht behan­delt wer­den“. Jür­gen Eber­lin, Mit­glied der Streik­lei­tung, geht aller­dings davon aus, dass die Aus­wir­kun­gen des Warn­streiks für Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten schon spür­bar wer­den. „In vie­len Berei­chen wer­den wir eine Per­so­nal­stär­ke wie an Wochen­en­den vor­hal­ten“, sagt Eber­lin. Damit sei die Ver­sor­gung gewähr­lei­stet, ein nor­ma­ler Kli­nik­tag wer­de es aller­dings nicht. Nach Anga­ben Eber­lins ist der Warn­streik zunächst auf einen Tag fest­ge­legt. Dass wei­te­re fol­gen könn­ten, will er nicht aus­schlie­ßen.