Ebers­bach: Feu­er­wehr übt Vege­ta­ti­ons­brand­be­kämp­fung und hält sich fit

Symbolbild Polizei

In den ver­gan­ge­nen Tagen haben sich die Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den der FF Ebers­bach, in zuvor ein­ge­teil­ten Grup­pen, getrof­fen und ver­schie­den­ste Gerä­te und Tech­ni­ken der Vege­ta­ti­ons­brand­be­kämp­fung trai­niert. Um die aktu­el­len Auf­la­gen ein­zu­hal­ten, fan­den die Übun­gen zeit­lich ver­setzt an drei ört­lich getrenn­ten Sta­tio­nen statt. Beson­de­re Freu­de hat uns der Besuch unse­res ersten Bür­ger­mei­sters Mar­tin Walz berei­tet, der die fast 3h dau­ern­de Übung kom­plett beglei­te­te!

Im lau­fen­den Jahr konn­te, durch die Markt­ge­mein­de Neun­kir­chen am Brand und dem Ebers­ba­cher Feu­er­wehr­ver­ein, eine Viel­zahl tech­ni­scher Gerä­te zur Vege­ta­ti­ons­brand­be­kämp­fung ange­schafft wer­den. Vie­len herz­li­chen Dank für die Inve­sti­ti­on in die Aus­rü­stung der Feu­er­wehr!

So wur­de bei­spiels­wei­se der in die Jah­re gekom­me­ne Falt­be­häl­ter durch einen neu­en, maxi­mal 10.000l fas­sen­den und bis zu 12° neig­ba­ren Wald­brand­be­häl­ter ersetzt. Die­ser ermög­licht gera­de im unweg­sa­men Gelän­de, die Zwi­schen­spei­che­rung von Lösch­was­ser aus was­ser­füh­ren­den Fahr­zeu­gen und Was­ser­fäs­sern von Land­wir­ten. Der Auf- und Abbau wie auch die Befül­lung und Was­ser­ent­nah­me bil­de­ten die erste von drei Sta­tio­nen.

Neu­er Was­ser­be­häl­ter / Foto: FF Ebers­bach

Stop­pel­feld in Brand; nur eine Übung / Foto: FF Ebers­bach

Stop­pel­feld in Brand; nur eine Übung / Foto: FF Ebers­bach

Blick in die Wär­me­bild­ka­me­ra / Foto: FF Ebers­bach

Der FFW Nach­wuchs war auch mit dabei / Foto: FF Ebers­bach

An einer wei­te­ren Sta­ti­on konn­ten wir an einem Stop­pel­feld, unter rea­len Bedin­gun­gen, die Hand­ha­bung der ange­schaff­ten Hand­werk­zeu­ge, Löschruck­säcke, ver­schie­den­sten Strahl­roh­re und der Wär­me­bild­ka­me­ra aus­gie­big testen und schu­len. Ein beson­de­rer Dank geht an die­ser Stel­le an den Ebers­ba­cher Land­wirt, der uns das Feld zur Ver­fü­gung gestellt hat.

Die letz­te Sta­ti­on fand im Wald­ge­biet zwi­schen Ebers­bach und Neun­kir­chen statt. Hier wur­de mit Hand­werk­zeu­gen, Motor­sä­ge und einer, nur 10kg schwe­ren, ben­zin­be­trie­be­nen Pum­pe das Legen von Schnei­sen und Wund­strei­fen trai­niert.

Auf­grund der zuneh­men­den Trocken­heit und der lan­des­weit stei­gen­den Anzahl an Vege­ta­ti­ons­brän­den, haben Übun­gen die­ser Art schon seit lan­ger Zeit einen festen Platz in unse­rem Übungs­ka­len­der. Auch unse­re Jugend­grup­pe hat sich die Gele­gen­heit nicht ent­ge­hen las­sen und alle drei Sta­tio­nen erfolg­reich durch­lau­fen.