Erlan­gen: Gemein­sa­mer Dring­lich­keits­an­trag im Erlan­ger Stadt­rat – Erlan­gen erklärt sich bereit min­de­stens 150 Geflüch­te­te aus Moria auf­zu­neh­men

Die Erlan­ger Kli­ma­li­ste, ÖDP Erlan­gen und Erlan­ger Lin­ke haben zur Flücht­lings­si­tua­ti­on in Moria einen gemein­sa­men Dring­lich­keits­an­trag zur Erlan­ger Stadt­rats­sit­zung am 24.9.2020 gestellt. Dar­in for­dern sie, dass Erlan­gen sich bereit erklärt min­de­stens 150 Geflüch­te­te, Asyl­su­chen­de, Migran­tin­nen und Migran­ten aus dem EU-Lager Moria auf Les­bos auf­zu­neh­men. Die Par­tei­en befür­wor­ten gemäß des Stadt­mot­tos „Erlan­gen –offen aus Tra­di­ti­on!“ auch eine Auf­nah­me von mehr Hil­fe­su­chen­den. Erlan­gen soll sich zudem dafür ein­set­zen, dass die Ret­tung jetzt und unbü­ro­kra­tisch von­stat­ten geht. Dazu führt der Stadt­rat Seba­sti­an Horn­schild von der Kli­ma­li­ste Erlan­gen aus:„Die Bil­der aus Moria machen tief betrof­fen. Die Zustän­de im EU-Lager Moria auf Les­bos sind eine huma­ni­tä­re Kata­stro­phe. Die grie­chi­schen Lager müs­sen schnellst­mög­lich eva­ku­iert und die Geflüch­te­ten in Deutsch­land und Euro­pa auf­ge­nom­men werden.Wir brau­chen drin­gend ein star­kes Signal der Mensch­lich­keit aus Euro­pa, Deutsch­land und unse­rer Stadt Erlangen.Das heißt kon­kret, nicht nur Wor­te, son­dern jetzt end­lich auch ent­spre­chen­de Taten fol­gen zu las­sen.“