Pilot stirbt bei Flug­zeug­ab­sturz in Rugen­dorf (Land­kreis Kulm­bach)

Symbolbild Polizei

RUGEN­DORF, LKR. KULM­BACH. Töd­li­che Ver­let­zun­gen erlitt am Sonn­tag­nach­mit­tag der Pilot eines Klein­flug­zeu­ges, das nahe Pop­pen­holz abstürz­te. Die Kri­mi­nal­po­li­zei und die Staats­an­walt­schaft Bay­reuth haben die Ermitt­lun­gen zur bis­lang noch unkla­ren Absturz­ur­sa­che auf­ge­nom­men.

Der Pilot des ein­mo­to­ri­gen Dop­pel­deckers war in den Nach­mit­tags­stun­den allei­ne vom Kulm­ba­cher Flug­platz gestar­tet. Gegen 16 Uhr gin­gen bei der Ein­satz­zen­tra­le und der Inte­grier­ten Leit­stel­le Bay­reuth-Kulm­bach meh­re­re Not­ru­fe ein, dass das Klein­flug­zeug auf einer Wie­se zwi­schen Pop­pen­holz und Feld­buch abge­stürzt ist. Rund 50 Ein­satz­kräf­te von Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst, Tech­ni­schem Hilfs­werk und Poli­zei eil­ten sofort an die Absturz­stel­le. Für den Pilo­ten, des­sen Iden­ti­tät zum der­zei­ti­gen Zeit­punkt noch nicht abschlie­ßend geklärt ist, kam aller­dings jede Hil­fe zu spät. Der Mann starb in dem kom­plett demo­lier­ten Flug­zeug­wrack.

Nach ersten Maß­nah­men durch Kulm­ba­cher und Stadt­steinacher Poli­zei­be­am­te über­nahm die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth die Ermitt­lun­gen. Ein an der Ein­satz­stel­le eben­falls anwe­sen­der Staats­an­walt aus Bay­reuth ord­ne­te die Hin­zu­zie­hung eines Sach­ver­stän­di­gen der Bun­des­stel­le für Flug­un­fall­un­ter­su­chung an. Außer­dem unter­stütz­te die Besat­zung eines Poli­zei­hub­schrau­bers die Ein­satz­kräf­te aus der Luft.