Mög­li­che Schlie­ßung des Bay­reu­ther Stand­or­tes Bun­des­netz­agen­tur wur­de aus­ge­setzt

Das Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um setzt die bis­her anste­hen­den Schlie­ßun­gen von Bun­des­netz­agen­tur-Stand­or­ten aus. Die­se Nach­richt erhielt die Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin Anet­te Kram­me von Staats­se­kre­tä­rin Eli­sa­beth Win­kel­mei­er-Becker. Betrof­fen von einer Schlie­ßung wäre – aller­dings frü­he­stens ab 2030 – auch die Außen­stel­le der Bun­des­netz­agen­tur in Bay­reuth gewe­sen.

Inzwi­schen hät­ten sich die Rah­men­be­din­gun­gen geän­dert, heißt es aus dem Wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um. „Zur Umset­zung der Ergeb­nis­se der Kom­mis­si­on „Gleich­wer­ti­ge Lebens­ver­hält­nis­se” hat sich der Bund ver­pflich­tet, Neu­an­sie­de­lun­gen und Aus­grün­dun­gen von Behör­den bevor­zugt in struk­tur­schwa­chen und vom Struk­tur­wan­del betrof­fe­nen Regio­nen vor­zu­neh­men”, erklärt Anet­te Kram­me.

Die­se Aus­sa­ge sei auch in die Eck­punk­te zur Umset­zung der struk­tur­po­li­ti­schen Emp­feh­lun­gen der Kom­mis­si­on „Wachs­tum, Struk­tur­wan­del und Beschäf­ti­gung” für das „Struk­tur­stär­kungs­ge­setz Koh­le­re­gio­nen” ein­ge­flos­sen, in denen sich die Bun­des­re­gie­rung grund­sätz­lich für eine gleich­mä­ßi­ge Ver­tei­lung von Bun­des­ein­rich­tun­gen im gesam­ten Bun­des­ge­biet aus­spricht und damit einen Bei­trag zum Struk­tur­aus­gleich lei­sten will.

„Daher wur­den auf Ent­schei­dung von Bun­des­mi­ni­ster Alt­mai­er bis­her anste­hen­de Schlie­ßun­gen von Bun­des­netz­agen­tur-Außen­stel­len aus­ge­setzt und die Bun­des­netz­agen­tur auf­ge­for­dert, die Wirt­schaft­lich­keit der Stand­or­te sicher­zu­stel­len. Dies darf aber in kei­nem Fall dazu füh­ren, dass der Stand­ort zwar erhal­ten, aber letzt­end­lich kaputt gespart wird. Dies müs­sen wir stets im Blick behal­ten”, so Kram­me.