Bam­berg: “Aus der Gereuth. Für die Gereuth.” erhält Deut­schen Kita-Preis in der Kate­go­rie “Loka­les Bünd­nis für frü­he Bil­dung des Jah­res”

Offi­zi­el­le Scheck­über­ga­be (v.l.n.r. Jens Hoff­som­mer (Geschäfts­füh­rung DKJS), Nad­ja Hein­buch (Lei­tung Kin­der­gar­ten St. Gise­la), Staats­mi­ni­ste­rin Caro­li­na Traut­ner, Jan­na Wolf(Leitung Bas­KID­hall))
© iSo

Foto 2 – Gemein­sa­mes Grup­pen­fo­to mit den Kin­dern aus dem Stadt­teil
© iSo

Bun­des­fa­mi­li­en­mi­ni­ste­ri­um und Deut­sche Kin­der- und Jugend­stif­tung wür­di­gen Bam­ber­ger Bünd­nis zwi­schen Kin­der­gar­ten St. Gise­la und Bas­KID­hall, „Aus der Gereuth. Für die Gereuth.“, für beson­de­re Qua­li­tät in der frü­hen Bil­dung, Betreu­ung und Erzie­hung.

Caro­li­na Traut­ner, Staats­mi­ni­ste­rin für Fami­lie, Arbeit und Sozia­les in Bay­ern, hat am 19. Sep­tem­ber den Deut­schen Kita-Preis 2020 an die Initia­ti­ve „Aus der Gereuth. Für die Gereuth“ ver­lie­hen. Wegen der Coro­na-Pan­de­mie wur­de die Aus­zeich­nung nicht wie üblich in Ber­lin, son­dern dies­mal direkt vor Ort, in der Bas­KID­hall in Bam­berg, über­reicht.

In Anwe­sen­heit vie­ler Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft, Sport und öffent­li­chem Leben, sowie eini­gen Kin­dern und Eltern beton­te die Staats­mi­ni­ste­rin: “Der Deut­sche Kita-Preis in der Kate­go­rie „Loka­les Bünd­nis für frü­he Bil­dung des Jah­res“ hat einen gro­ßen Wert. Beson­ders Bünd­nis­se kön­nen durch die enge Zusam­men­ar­beit und siche­re, belast­ba­re Netz­wer­ke viel bewir­ken. Das Bünd­nis „Aus der Gereuth. Für die Gereuth“ zeigt eine sol­che Wir­kungs­kraft. Es bringt Men­schen zusam­men. Dabei ist es wich­tig auch den Kin­dern zu zei­gen, dass sie gehört und ernst genom­men wer­den. „Aus der Gereuth. Für die Gereuth“ gelingt dies sehr gut – ein Zukunfts­mo­dell, das Vor­bild für vie­le ande­re Ein­rich­tun­gen sein soll­te. Ich wün­sche mir, dass der Deut­sche Kita-Preis dazu bei­trägt, dass die­ses Modell noch vie­le Nach­ah­mer fin­det.“

Erster Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke schloss sich die­sen Wün­schen an und beton­te in sei­ner Rede: „Die Stadt Bam­berg ist wirk­lich stolz auf die Initia­ti­ve zwi­schen der Bas­KID­hall und dem Kin­der­gar­ten St. Gise­la. Die­ses Netz­werk ist unter ande­rem Dank des Leucht­turm­pro­jek­tes Bas­KID­hall mög­lich. Damals ermög­lich­ten vie­le Koope­ra­ti­ons- und Netz­werk­part­ner die Errich­tung der „Hal­le für Alle“. Im Namen der Stadt bedan­ke ich mich herz­lich bei den Mit­wir­ken­den der Initia­ti­ve und bei den För­de­rern der Bas­KID­hall für das tol­le Enga­ge­ment und den Ein­satz.“

25.000 Euro für vie­le wei­te­re Pro­jekt­vor­ha­ben

Neben dem Titel „Loka­les Bünd­nis für frü­he Bil­dung des Jah­res“ erhielt „Aus der Gereuth. Für die Gereuth.“ an die­sem Tag auch einen Scheck in Höhe von 25.000 Euro.

Nad­ja Hein­buch und Jan­na Wolf erklär­ten in ihrer Dan­kes­re­de wofür das Geld unter ande­rem genutzt wer­den soll: „Der Preis ist eine groß­ar­ti­ge Beloh­nung und eine wun­der­ba­re Wür­di­gung der Arbeit aller Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie Ehren­amt­li­chen, genau­so aber auch aller Fami­li­en die an der Initia­ti­ve inten­siv mit­wir­ken. Mit dem Preis­geld soll zum einen der Bewe­gungs­raum im Kin­der­gar­ten St. Gise­la erneu­ert und bedarfs­ge­recht ein­ge­rich­tet wer­den. Zum ande­ren sol­len wei­te­re Pro­jekt­wün­sche, z.B. Musik­pro­jekt oder Kin­der­t­an­z­an­ge­bo­te nied­rig­schwel­lig umge­setzt wer­den.“

Das erste Pro­jekt, das mit dem Preis­geld finan­ziert wer­den soll, ist ein Gemein­schafts­pro­jekt mit dem frän­ki­schen Musi­ker­kon­glo­me­rat Box­ga­lopp, das bereits bei der Ver­an­stal­tung mit eini­gen Dar­bie­tun­gen einen ersten Vor­ge­schmack auf Zukünf­ti­ges schenk­te. Ganz nach der offe­nen Phi­lo­so­phie der Initia­ti­ve sind die Mög­lich­kei­ten in der Pro­jek­t­um­set­zung noch gren­zen­los und wer­den gemein­sam mit den Kin­dern, Jugend­li­chen und Fami­li­en gestal­tet.

Direk­te Ein­blicke in die Arbeit vor Ort

Einen Vor­teil hat­te die Vor-Ort-Ver­lei­hung auf jeden Fall. Die Gäste konn­ten sich live einen Ein­druck von der Arbeit im Stadt­vier­tel ver­schaf­fen. Neben einer Foto­strecke von der Bas­KID­hall zum Kin­der­gar­ten St. Gise­la gab es nach dem offi­zi­el­len Teil Zeit für Gesprä­che, Besich­ti­gun­gen, Ideen­samm­lung und Eis. Beson­ders die jun­gen Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger lie­ßen sich letz­te­res schmecken.