Forch­heim: Am 17. Sep­tem­ber ab 22 Uhr beginnt die Earth Night

Am 17. Sep­tem­ber beginnt um 22 Uhr die Earth Night. Wie die Orga­ni­sa­to­ren auf ihrer Home­page schrei­ben, wird „anders als bei der Earth Hour im März (bei der das Licht für nur eine Stun­de abge­schal­tet wird, um sym­bo­lisch auf den Kli­ma­schutz auf­merk­sam zu machen), bei der Earth Night eine gan­ze Nacht das Licht redu­ziert.

Damit soll auf die durch künst­li­ches Licht immer hel­ler wer­den­den Näch­te und ihre stö­ren­den, gesund­heits­schäd­li­chen und mil­lio­nen­fach töd­li­chen Aus­wir­kun­gen auf nacht­ak­ti­ve Tie­re, auf den Men­schen, ja sogar auf Pflan­zen, hin­ge­wie­sen wer­den.

Nicht nur Stra­ßen­lam­pen bren­nen vie­ler­orts die gan­ze Nacht hin­durch, vor allen in den Städ­ten sind es auch die vie­len Schau­fen­ster und Läden, ja sogar Büro­ge­bäu­de, die ganz ohne Kun­den und Men­schen hell erleuch­tet sind. Auch vie­le Gar­ten­be­sit­zer sind dazu über­ge­gan­gen, Wege und Plät­ze in ihren Gär­ten dau­er­haft zu beleuch­ten. Das stört Igel und Insek­ten und beein­träch­tigt unse­ren Schlaf. Gemein­sam mit der gesam­ten Licht­ver­schmut­zung nimmt es uns zudem etwas sehr Schö­nes: die Sicht auf den Ster­nen­him­mel. Unse­re Umge­bung ist so hell, dass das Licht der Ster­ne damit nicht mehr kon­kur­rie­ren kann.

Dar­über hin­aus ist es oft eine gigan­ti­sche Ener­gie­ver­schwen­dung mit gro­ßem Ein­spar­po­ten­ti­al: die Ener­gie für die­se nächt­li­che Beleuch­tung kön­nen wir tags­über sinn­vol­ler nut­zen und brin­gen damit auch den Kli­ma­schutz vor­an.

Machen wir also die­se Nacht vom 17. auf den 18. Sep­tem­ber ein­mal unse­re über­flüs­si­gen Lich­ter aus, oder redu­zie­ren sie zumin­dest. Spa­ren wir Ener­gie und geben uns und der Natur die Nacht zurück, um sie wie­der als Nacht erle­ben zu kön­nen.