Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 3.9.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Fami­li­en­streit mit Stichverletzung

Am frü­hen Mitt­woch­abend kam es zu einem grö­ße­ren Poli­zei­ein­satz im Stein­weg in Coburg. Nach­dem zunächst eine Anwoh­ne­rin eine Per­son mit einer Stich­ver­let­zung auf­fand, fuhr eine Viel­zahl von Ein­satz­kräf­ten die Ört­lich­keit an und konn­te fol­gen­den vor­läu­fi­gen Sach­ver­halt aufklären.

Nach erstem Erkennt­nis­stand kam es zwi­schen einem getrennt leben­den Ehe­paar in der Woh­nung der Ehe­frau zu einer Strei­tig­keit. Im Ver­lauf des Strei­tes füg­te die 42-jäh­ri­ge Ehe­frau ihrem 43-jäh­ri­gen Ehe­mann mit einem klei­ne­ren Küchen­mes­ser eine Stich­ver­let­zung im Bereich des Gesä­ßes zu.

Die Ehe­frau konn­te vor Ort durch die Ein­satz­kräf­te zunächst vor­läu­fig fest­ge­nom­men werden.

Der Geschä­dig­te kam zur wei­te­ren Abklä­rung ins Kli­ni­kum Coburg. Lebens­ge­fahr bestand nicht.

Die Poli­zei Coburg lei­te­te Ermitt­lun­gen wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung gegen die Ehe­frau ein.

Unfall­flucht mit Sachschaden

COBURG. Ein Sach­scha­den von ca. 2.000 Euro ent­stand am gest­ri­gen Mitt­woch an einem Hyun­dai. Ein 31-jäh­ri­ger Röden­ta­ler park­te mit sei­nen PKW zwi­schen 07:50 Uhr und 16:05 Uhr im Kalen­der­weg auf dem Park­platz der Bun­des­agen­tur für Arbeit. Als der 31-Jäh­ri­ge zu sei­nem Fahr­zeug zurück­kam, bemerk­te er einen Scha­den an der Fah­rer­sei­te auf Höhe des Kot­flü­gels. Die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on ermit­telt nun wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort und bit­tet den Unfall­ver­ur­sa­cher oder Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se zu dem Vor­fall machen kön­nen, sich unter der Ruf­num­mer 09561/645–0 an die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on zu wenden.

Ver­kehrs­un­fall mit Sach­scha­den und Unfallflucht

COBURG. Ein 30-jäh­ri­ger Cobur­ger teil­te der Poli­zei­in­spek­ti­on gestern einen Sach­scha­den an sei­nem PKW mit. Die­sen hat­te der Geschä­dig­te in der Alex­an­dri­nen­stra­ße 3 in der Zeit von 08:00 Uhr bis 11:30 Uhr abge­stellt. Als er zu sei­nem Fahr­zeug kam, bemerk­te er Krat­zer an der Fah­rer­sei­te sowie eine Beschä­di­gung des Spie­gels. Der Gesamt­scha­den beläuft sich auf ca. 3.000 Euro. Die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on ermit­telt wegen Sach­be­schä­di­gung an einem Kfz gegen Unbe­kannt. Sach­dien­li­che Zeu­gen­hin­wei­se wer­den unter der Ruf­num­mer 09561/645–0 entgegengenommen.

Kör­per­ver­let­zung nach Ran­ge­lei in Supermarkt

COBURG. Zu einer Ran­ge­lei in einem Cobur­ger Super­markt im Post­weg kam es am Mitt­woch um 12:30 Uhr. Dort sprach ein Mit­ar­bei­ter es EDE­KA-Mark­tes eine 34-jäh­ri­ge Kun­din zwi­schen den Gän­gen an, weil die­se kei­ne Mas­ke trug. Zwi­schen den Bei­den kam es dar­auf­hin zu einem Streit. Als der Mit­ar­bei­ter die Kun­din auf­for­der­te, den Markt zu ver­las­sen, kam es zu einem „Geran­gel“. Beim Ein­tref­fen der Cobur­ger Poli­zi­sten befand sich die Kun­din auf dem Super­markt­park­platz. Auf­grund ihres aggres­si­ven Ver­hal­tens gegen­über den Beam­ten muss­te sie mit auf die Wache genom­men wer­den. Nach Abklä­rung des Sach­ver­hal­tes wur­de die Frau wie­der ent­las­sen. Die Cobur­ger Poli­zei ermit­telt nun wegen vor­sätz­li­cher Kör­per­ver­let­zung sowie einem Ver­stoß nach dem Infektionsschutzgesetz.

Unfall­flucht mit Sachschaden

SCHEU­ER­FELD, LKR. COBURG. Ein unbe­kann­ter PKW-Fah­rer fuhr in der Zeit vom 31.08.2020 bis 01.09.2020 in eine Hecke in der Wei­da­cher Stra­ße und ent­fern­te sich. Der geschätz­te Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 2.000 Euro. Die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on ermit­telt nun wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort und bit­tet den Unfall­ver­ur­sa­cher oder Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se zu dem Vor­fall machen kön­nen, sich unter der Ruf­num­mer 09561/645–0 an die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on zu wenden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

IPho­ne nicht geliefert

Wal­len­fels: Gegen eine 27-jäh­ri­ge Frau und deren 35-jäh­ri­gen Freund führt die Poli­zei Kro­nach Ermitt­lun­gen wegen Waren­be­trugs. Ein jun­ger Mann aus dem Bereich Son­ne­berg hat­te über eBay-Klein­an­zei­gen ein IPho­ne 11 für ins­ge­samt 530,- Euro gekauft und den Betrag auf das Kon­to der jun­gen Dame über­wie­sen. Die­se hat­te das Geld offen­sicht­lich abge­ho­ben und an ihren Lebens­ge­fähr­ten wei­ter­ge­lei­tet. Der Anzei­ge­er­stat­ter war­tet bis heu­te auf sein Telefon.

Tier­ab­wehr­spray-Ein­satz hat Folgen

Stock­heim: Eine 43-jäh­ri­ge Frau aus dem Bereich Stock­heim wird sich dem­nächst wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Tier­schutz­ge­setzt straf­recht­lich ver­ant­wor­ten müs­sen. Die Beschul­dig­te war am Mitt­woch­nach­mit­tag in einem Orts­teil von Stock­heim zu Fuß unter­wegs, als sie an einem umzäun­ten Grund­stück vor­bei kam, im dem sich ein Lang­haar­dackel befand. Als der Hund die Frau sah, fing er an zu bel­len. Auf­grund eines Vor­falls vom ver­gan­ge­nen Jahr, bei dem die Frau von einem ande­ren Hund in die Wade gezwickt wur­de, bekam die Beschul­dig­te pani­sche Angst und zück­te ihr mit­ge­führ­tes Tier­ab­wehr­spray. Die­ses setz­te sie gegen den Dackel ein, obwohl die­ser sich inner­halb des gesi­cher­ten Grund­stücks befand und die Fuß­gän­ge­rin nicht ange­grif­fen hatte.

Renault Megan angefahren

Kro­nach: In der Nie­der­bron­ner Stra­ße wur­de ein auf einem Kun­den­park­platz gepark­te Renault Megan ange­fah­ren. Der Hal­ter des Fahr­zeugs hat­te sein Fahr­zeug dort geparkt und bei sei­ner Rück­kehr fest­ge­stellt, dass das Sei­ten­teil hin­ten links ange­fah­ren und beschä­digt wur­de. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird mit etwa 2000,- Euro angegeben.

Palet­ten­ga­bel entwendet

Markt­ro­dach: Von einer Bau­stel­le im Bereich „Lud­wigs­land“ wur­de in der Zeit von Diens­tag auf Mitt­woch eine Palet­ten­ga­bel ent­wen­det. Das Bau­ma­schi­nen­zu­be­hör hat einen Wert von rund 2500,- Euro. Sach­dien­li­che Hin­wei­se nimmt die Poli­zei Kro­nach unter Tel.: 09261/5030 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Meh­re­re Einbrüche

RED­WITZ A. D. RODACH, LKR. LICH­TEN­FELS. Auf gleich drei Objek­te hat­ten es ein oder meh­re­re unbe­kann­te Täter in der Nacht von Diens­tag auf Mitt­woch in Red­witz, im Bereich Gäss­la, abgesehen.

Zwi­schen 18.30 Uhr und 06.45 Uhr wur­de mit einem Pfla­ster­stein eine Fen­ster­schei­be zum Kin­der­gar­ten ein­ge­schla­gen und sich so Zutritt ver­schafft. Im Inne­ren tra­ten der oder die Ein­bre­cher eine ver­schlos­se­ne Tür ein, durch­such­ten sämt­li­che Räu­me und ent­wen­de­ten einen älte­ren Lap­top der Mar­ke Fuji­tsu im Wert von 300 Euro. Der ange­rich­te­te Sach­scha­den wird auf 2.000 Euro beziffert.

In der glei­chen Nacht gin­gen der oder die Unbe­kann­ten, ver­mut­lich mit einer Flex, den Ziga­ret­ten­au­to­ma­ten am Kiosk im Frei­bad an. An Bar­geld oder die Tabak­wa­ren gelang­ten sie nicht. Am Auto­ma­ten ent­stand ein Sach­scha­den von 1.000 Euro.

Eben­falls in der­sel­ben Nacht stie­gen der oder die Täter über den Zaun zur Mini­golf­an­la­ge, um ver­mut­lich ins Kas­sen­häus­chen ein­zu­bre­chen. Da die­ses jedoch vor­bild­lich gesi­chert war, ver­lie­ßen sie das Grund­stück wie­der über einen Zaun. Beim Über­stei­gen brach dann der Deckel der Müll­ton­ne, sodass hier ein gerin­ger Sach­scha­den entstand.

Sach­dien­li­che Hin­wei­se zur Ergrei­fung der bzw. des Täters erbit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0.

Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken – Land­kreis Wunsiedel

Doping­mit­tel sichergestellt

A93 / MARKT­RED­WITZ, LKR. WUN­SIE­DEL. Ver­schie­de­ne ver­bo­te­ne Doping­mit­tel fan­den Beam­te der Grenz­po­li­zei­in­spek­ti­on Selb am Mitt­woch­abend im Rei­se­ge­päck eines 21-jäh­ri­gen Man­nes aus Polen.

Gegen 20 Uhr stopp­ten die Schlei­er­fahn­der den pol­ni­schen Maz­da auf der Auto­bahn A93 für eine Kon­trol­le. Der 21-Jäh­ri­ge über­gab den Beam­ten auf Nach­fra­ge eine grö­ße­re Men­ge ille­ga­ler Doping­mit­tel aus sei­ner Rei­se­ta­sche. Der Mann erklär­te, die Sub­stan­zen in sei­ner Hei­mat erwor­ben und nach Deutsch­land mit­ge­bracht zu haben.

Die Fahn­der lei­te­ten gegen den Mann ein Ver­fah­ren wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Anti­do­ping­ge­setz ein und stell­ten die Doping­mit­tel sicher. Der Mann durf­te sei­ne Rei­se nach den poli­zei­li­chen Maß­nah­men fort­set­zen. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen über­nimmt die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof.