Haft­be­fehl gegen Wirsber­ger Ran­da­lie­rer erlas­sen

Symbolbild Polizei

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth

WIRSBERG, LKR. KULM­BACH / KULM­BACH. Haft­be­fehl erging am Mitt­woch gegen den aggres­si­ven, 25-jäh­ri­gen Mann, der am Sonn­tag zuvor unter Dro­gen­ein­wir­kung im Kran­ken­haus Kulm­bach und einer Apo­the­ke ran­da­liert hat­te. Spe­zi­al­ein­satz­kräf­te nah­men den Mann letzt­end­lich in einem Fahr­zeug fest.

Der Ungar hat­te sich bereits in der Nacht zum Sonn­tag in Wirsberg, Land­kreis Kulm­bach, aggres­siv und unbe­re­chen­bar ver­hal­ten, meh­re­re Straf­ta­ten began­gen und Wider­stand gelei­stet. Poli­zi­sten brach­ten den unter Dro­gen­ein­fluss ste­hen­den, leicht­ver­letz­ten 25-Jäh­ri­gen in den Mor­gen­stun­den ins Kran­ken­haus nach Kulm­bach. Dort muss­te er sediert und fixiert wer­den.

Als er um die Mit­tags­zeit erwach­te, ran­da­lier­te er erneut und beschä­dig­te medi­zi­ni­sche Gerä­te. Mit einer Sche­re und Scher­ben flüch­tet der unbe­klei­de­te und blut­ver­schmier­te Mann aus der Kli­nik und ging in eine nahe­ge­le­ge­ne Apo­the­ke, in der er Gegen­stän­de her­um­warf. Poli­zei­be­am­te setz­ten Pfef­fer­spray gegen den Mann ein, der den­noch in die Hofer Stra­ße wei­ter­lief und in einen in Nähe abge­stell­ten, unver­sperr­ten Lie­fer­wa­gen stieg. Die Ein­satz­kräf­te konn­ten noch den Schlüs­sel abzie­hen und sperr­ten den Mann dar­in ein.

Nach­dem auch eine Kon­takt­auf­nah­me durch spe­zi­ell geschul­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­am­te mit Unter­stüt­zung einer Dol­met­sche­rin kei­nen Erfolg bei dem schrei­en­den und toben­den Mann brach­te, nah­men ihn wenig spä­ter Spe­zi­al­ein­satz­kräf­te fest. Unter Beglei­tung der Poli­zei kam der gefes­sel­te Tat­ver­däch­ti­ge mit dem Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus.

Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Stadt­stein­ach führ­ten mit Unter­stüt­zung der Kulm­ba­cher Poli­zei umfas­sen­de Ermitt­lun­gen gegen den Ungarn, der sich zwi­schen­zeit­lich in einem psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus befand.

Am Mitt­woch­nach­mit­tag erging auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth ins­be­son­de­re wegen Wider­stan­des gegen Voll­streckungs­be­am­te, Bedro­hung und Sach­be­schä­di­gung Haft­be­fehl gegen den 25-Jäh­ri­gen, der gegen Auf­la­gen außer Voll­zug gesetzt wur­de.