Bay­reu­ther Land­rat Flo­ri­an Wie­de­mann und der Baye­ri­sche Bau­ern­ver­band Bay­reuth tau­schen sich aus

Auf Ein­la­dung des Kreis­ob­man­nes Karl Lap­pe kam es zu einem Tref­fen mit der Kreis­vor­stand­schaft des Baye­ri­schen Bau­ern­ver­ban­des, Kreis­ver­ban­des Bay­reuth, und dem Land­rat Flo­ri­an Wie­de­mann.

Ein Haupt­the­ma des Gesprä­ches war die Neu­struk­tu­rie­rung der Land­wirt­schafts­ver­wal­tung und die geplan­te Zusam­men­le­gung der Ämter für Land­wirt­schaft, Ernäh­rung und For­sten in Bay­reuth und in Münch­berg.

Das Amt in Bay­reuth war immer schon ein Leucht­turm in der Ämter­land­schaft mit Ver­bin­dung zur Bezirks­re­gie­rung, zu den Land­wirt­schaft­li­chen Lehr­an­stal­ten des Bezirks, zum Rin­der­zucht­ver­band mit sei­ner ein­drucks­vol­len Ver­stei­gungs­hal­le, zur Berufs­schu­le und zu den Ver­bän­den und Selbst­hil­feein­rich­tun­gen der Land­wirt­schaft. Von die­ser ein­drucks­vol­len Sym­bio­se pro­fi­tiert auch die Land­wirt­schafts­schu­le Bay­reuth und kann dadurch ein Aus­bil­dungs­ni­veau errei­chen, das sei­nes glei­chen sucht.

Die dau­er­haf­te Erhal­tung des her­aus­ra­gen­den Schul­stand­orts Bay­reuth war allen Betei­lig­ten sehr wich­tig.

Kreis­bäue­rin Ange­li­ka Sey­ferth stell­te die Umset­zung der Pro­jekt­wo­chen „Schu­le fürs Leben“ und die Ange­bo­te von Sei­ten der Land­wirt­schaft vor. Im Rah­men die­ser Pro­jekt­wo­chen ist auch die Ein­bin­dung außer­schu­li­scher Lern­or­te und exter­ner Fach­ex­per­ten vor­ge­se­hen, z.B. in Form von Bau­ern­ho­f­ex­kur­sio­nen oder der Ein­bin­dung exter­ner Fach­ex­per­ten aus Land- und Haus­wirt­schaft in den Schul­un­ter­richt. In der Grund­schu­le kön­nen z.B. The­men auf­grif­fen wer­den wie „Wo kom­men unse­re Lebens­mit­tel her und was kann ich dar­aus zube­rei­ten?“ Auch zu aktu­el­len gesell­schaft­li­chen The­men wie u.a. Kli­ma­schutz, Bio­di­ver­si­tät oder Nach­wach­sen­de Roh­stof­fe kön­nen den Schu­len Modu­le ange­bo­ten wer­den.

Wei­te­re The­men waren das Bau­we­sen und deren Auf­la­gen sowie Umwelt- und Natur­schutz. Die hei­mi­sche Land­wirt­schaft darf mit den ört­li­chen natio­na­len Vor­schrif­ten nicht über­for­dert wer­den, weil sie mit ihrer Pro­duk­ti­on im welt­wei­ten Wett­be­werb steht und eine wirt­schaft­li­che Betriebs­füh­rung muss wei­ter­hin mög­lich sein, stell­ten die anwe­sen­den Mit­glie­der der Kreis­vor­stand­schaft her­aus. Bei die­sen sehr wich­ti­gen The­men wur­de ver­ein­bart im Gespräch zu blei­ben. Ein wei­te­res Anlie­gen der Anwe­sen­den an den Land­rat war der Flä­chenkauf durch das Land­rats­amt, dass die­ser im Ein­ver­neh­men mit der Land­wirt­schaft erfolgt.

Land­rat Flo­ri­an Wie­de­mann hat­te ein offe­nes Ohr für die Anlie­gen des Berufstan­des und bedankt sich für die Ein­la­dung und das offe­ne Gespräch und ver­sprach ger­ne wie­der zu kom­men.