Arbeits­ge­mein­schaft der Volks­hoch­schu­len Stadt und Land Kulm­bach gegrün­det

Symbolbild Bildung
Nach der Vertragsunterzeichnung: (v.l.) Qualitätsmanagerin Heike Mühlbauer, der Marktleugaster Bürgermeister Franz Uome, der Stadtsteinacher Bürgermeister Roland Wolfrum, Kulmbachs Oberbürgermeister Ingo Lehmann, der Trebgaster Bürgermeister Herwig Neumann, Himmelkrons Bürgermeister Gerhard Schneider, der Thurnauer Bürgermeister Martin Bernreuther und die Leiterin der Kulmbach VHS Maria Schabdach

Nach der Ver­trags­un­ter­zeich­nung: (v.l.) Qua­li­täts­ma­na­ge­rin Hei­ke Mühl­bau­er, der Markt­leug­aster Bür­ger­mei­ster Franz Uome, der Stadt­steinacher Bür­ger­mei­ster Roland Wol­frum, Kulm­bachs Ober­bür­ger­mei­ster Ingo Leh­mann, der Treb­gaster Bür­ger­mei­ster Her­wig Neu­mann, Him­mel­krons Bür­ger­mei­ster Ger­hard Schnei­der, der Thur­nau­er Bür­ger­mei­ster Mar­tin Bern­reu­ther und die Lei­te­rin der Kulm­bach VHS Maria Schab­dach

Die Volks­hoch­schu­len im Land­kreis Kulm­bach – Stadt­stein­ach, Treb­gast, Markt­leug­ast, Him­mel­kron, Thur­nau und Kulm­bach – haben heu­te die Arbeits­ge­mein­schaft „Volks­hoch­schu­len Kulm­bach Stadt und Land“ gegrün­det. Die­se Arbeits­ge­mein­schaft ist der Abschluss eines drei­stu­fi­gen Pro­zes­ses, den der Baye­ri­sche Volks­hoch­schul­ver­band zu einer Opti­mie­rung der Arbeit der ein­zel­nen Volks­hoch­schu­len ange­regt hat. Neben einer gemein­sa­men Pro­gramm­pla­nung und einer ein­heit­li­chen Home­page, auf der alle Kurs­an­ge­bo­te der Volks­hoch­schu­len im Land­kreis auf­ge­li­stet wer­den, gehört auch ein Qua­li­täts­ma­nage­ment als drit­te Stu­fe zu die­sem Opti­mie­rungs­pro­zess, der wei­ter­hin För­de­run­gen und Sub­ven­tio­nen über den Dach­ver­band ermög­licht.

Zusam­men mit Hei­ke Mühl­bau­er, Qua­li­täts­ma­na­ge­rin und exter­ne Bera­te­rin für Pro­zess­op­ti­mie­rung, wur­den in den ver­gan­ge­nen Mona­ten zahl­rei­che Semi­na­re und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen für die Mit­ar­bei­te­rin­nen der ein­zel­nen Volks­hoch­schu­len im Land­kreis ange­bo­ten, um ihnen die Vor­zü­ge und Knif­fe einer inter­kom­mu­na­len Arbeits­ge­mein­schaf­ten vor­zu­stel­len.

Dar­auf auf­bau­end haben auch alle Stadt- und Gemein­de­rä­te der ein­zel­nen Kom­mu­nen einem Bei­tritt zu die­ser Arbeits­ge­mein­schaft zuge­stimmt. Mit­tels einer ein­heit­li­chen Soft­ware kann die Kurs­bu­chung bald ver­ein­facht durch­ge­führt wer­den, das Kurs­an­ge­bot kann viel­fäl­ti­ger und abge­stimm­ter geplant wer­den und zudem ste­hen der Arbeits­ge­mein­schaft auf­grund der Erfül­lung bestimm­ter Regu­la­ri­en neue Mög­lich­kei­ten für neue Pro­jekt­för­de­run­gen offen.

Heu­te wur­de dann abschlie­ßend der Ver­trag zur Grün­dung der Arbeits­ge­mein­schaft der Volks­hoch­schu­len Stadt und Land­kreis Kulm­bach von den jewei­li­gen Bür­ger­mei­stern unter­zeich­net. Zudem über­reich­te Hei­ke Mühl­bau­er stell­ver­tre­tend an Ober­bür­ger­mei­ster Ingo Leh­mann das Zer­ti­fi­kat für das erfolg­reich abge­schlos­se­ne Qua­li­täts­ma­nage­ment der Volks­hoch­schu­len.

Leh­mann beton­te in sei­ner Ein­füh­rung, dass die Arbeit der VHS eine grund­le­gen­de Auf­ga­be der Kom­mu­nen im Bereich der Erwach­se­nen­bil­dung ist. „Für unse­re Volks­hoch­schu­len beginnt heu­te dem­nach ein neu­es Kapi­tel. Die inter­kom­mu­na­le Zusam­men­ar­beit und das bald fer­tig sanier­te VHS-Gebäu­de in der Bau­er­gas­se ermög­li­chen ein effi­zi­en­te­res Arbei­ten und ins­be­son­de­re auch ein noch viel­fäl­ti­ge­res und inter­es­san­te­res Kurs­an­ge­bot für alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer“, so Ingo Leh­mann.

Ein wei­te­rer Punkt liegt Leh­mann noch am Her­zen: „An die­ser Arbeits­ge­mein­schaft dür­fen sich natür­lich nicht nur die bereits akti­ven VHS-Kom­mu­nen betei­li­gen. Vie­le Men­schen aus Städ­ten und Gemein­den im Land­kreis Kulm­bach, die kei­ne VHS in ihrem Ort haben, nut­zen auch ger­ne das Kurs­an­ge­bot der Volks­hoch­schu­len, obwohl sich ihre Kom­mu­nen weder orga­ni­sa­to­risch noch finan­zi­ell am Erhalt der ein­zel­nen Volks­hoch­schu­len betei­li­gen. Ich wür­de mir daher wün­schen, dass unse­re Gemein­schaft noch wächst und auch durch ande­re Kom­mu­nen unter­stützt wird“, erklär­te er.