Statd­wer­ke Eber­mann­stadt instal­lie­ren neu­en Tra­fo auf dem Betriebs­ge­län­de

Herz­stück der Strom­ver­sor­gung mit 44 Jah­ren in den Ruhe­stand geschickt – 32 Ton­nen für eine siche­re Strom­ver­sor­gung

32 Ton­nen wiegt der neue Trans­for­ma­tor, der mit einem Schwer­trans­por­ter sei­nen Bestim­mungs­ort bei den Stadt­wer­ken Eber­mann­stadt erreich­te. Der Ein­bau ist Prä­zi­si­ons­ar­beit und erfolgt ohne Strom­un­ter­bre­chung für die 7.000 Kun­den.

Die Betriebs­jah­re des alten, aus dem Jah­re 1966 stam­men­den Umspan­ners sowie der kon­ti­nu­ier­lich stei­gen­de Strom­be­darf im Ver­sor­gungs­ge­biet mach­ten die Anschaf­fung des 16,5 Mega­watt star­ken Kraft­pa­ke­tes not­wen­dig.

Mit­hil­fe des neu­en Trans­for­ma­tors modern­ster Bau­art wird die ein­tref­fen­de Span­nung von 20.000 Volt auf 10.000 Volt her­ab­ge­setzt und im Strom­netz wei­ter­ver­teilt. Um die Span­nung bei den Ver­brau­chern mög­lichst kon­stant zu hal­ten, ist der Umspan­ner mit einem varia­blen Über­set­zungs­ver­hält­nis aus­ge­stat­tet und gleicht so Schwan­kun­gen auto­ma­tisch aus.

Für eine mög­lichst hohe Ver­sor­gungs­si­cher­heit sind zwei Trans­for­ma­to­ren par­al­lel im Ein­satz, wel­che bei Bedarf jeweils die Auf­ga­be des ande­ren mit­über­neh­men kön­nen. Bereits im Jahr 2011 wur­de der zwei­te Trans­for­ma­tor ersetzt. Obwohl die bei­den Umspan­ner äußer­lich gleich aus­se­hen, hat der Her­stel­ler den inne­ren Auf­bau über­ar­bei­tet und aber­mals die Strom­ver­lu­ste redu­ziert. Dies spart Ener­gie und ist ein Bei­trag zur Errei­chung der Kli­ma­zie­le.

Der neue Trans­for­ma­tor ist ein Uni­kat deut­scher Fer­ti­gung. Die Bau­zeit betrug 6 Mona­te. Geschäfts­füh­rer Jür­gen Fied­ler sieht die Anschaf­fungs­ko­sten in Höhe von 260.000 Euro als eine wei­te­re wich­ti­ge Inve­sti­ti­on in die Zukunfts­fä­hig­keit des Strom­net­zes und größt­mög­li­che Ver­sor­gungs­si­cher­heit der Strom­kun­den.