Tipps & Tricks: Was ist der Unter­schied zwi­schen Floh­sa­men und Floh­sa­men­scha­len?

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Essen, Trin­ken und Genuss – hät­ten Sie‘s gewusst?

Was ist der Unter­schied zwi­schen Floh­sa­men und Floh­sa­men­scha­len?

Floh­sa­men sind die bal­last­stoff­rei­chen Samen bestimm­ter Wege­rich­ge­wäch­se. Sie wer­den emp­foh­len, um den Ver­dau­ungs­pro­zess vor allem bei Ver­stop­fung zu nor­ma­li­sie­ren. Im Han­del sind die gan­zen Samen zu fin­den und eben­so die abge­trenn­ten und grob oder fein gemah­le­nen Samen­scha­len. Die gan­zen Samen pas­sie­ren den Ver­dau­ungs­trakt oft unver­än­dert, sodass sie ihre quel­len­de Wir­kung nicht voll­stän­dig ent­fal­ten kön­nen.

„Die Samen­scha­len hin­ge­gen bestehen zu etwa 85 Pro­zent aus lös­li­chen und gel­bil­den­den Bal­last­stof­fen“, sagt Sabi­ne Hüls­mann, Ernäh­rungs­ex­per­tin der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern. In Was­ser ein­ge­weicht neh­men sie ein Viel­fa­ches ihres Eigen­ge­wichts an Flüs­sig­keit auf. Durch ihre Quell­fä­hig­keit ver­bes­sern sie die Stuhl­kon­si­stenz und ‑fre­quenz. Am besten lässt man die Floh­sa­men oder Floh­sa­men­scha­len für eini­ge Minu­ten in Flüs­sig­keit vor­quel­len und ver­zehrt die­se dann zusam­men mit Müs­li, Joghurt oder Saft. Wich­tig ist, anschlie­ßend aus­rei­chend zu trin­ken, am besten min­de­stens zwei Liter Was­ser über den Tag ver­teilt.