Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 22.8.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt

Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen meh­re­ren Per­so­nen

Am spä­ten Frei­tag­abend, kurz vor Mit­ter­nacht, kam es am Erlan­ger Huge­not­ten­platz zu einer tät­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen meh­re­ren Per­so­nen. Infol­ge der Aus­ein­an­der­set­zung erlitt ein Betei­lig­ter eine Ver­let­zung am Arm, wel­che in einem Kran­ken­haus behan­delt wer­den muss­te.

Dem unbe­kann­ten Täter gelang nach dem Angriff die Flucht vom Tat­ort und kann vage beschrie­ben wer­den. Die männ­li­che Per­son war zum Flucht­zeit­punkt am Ober­kör­per unbe­klei­det und trug eine kur­ze, schwar­ze Hose. Der Mann besaß blon­de län­ge­re Haa­re, wel­che seit­lich kurz rasiert waren.

Ob der Aus­ein­an­der­set­zung ein Auf­ein­an­der­tref­fen auf einer Frei­flä­che im Erlan­ger Osten vor­aus­ging, wie es zu der erlit­te­nen Ver­let­zung bei einem der Betei­lig­ten kam, sowie um wen es sich bei dem der­zeit unbe­kann­ten Täter han­del­te, ist momen­tan Gegen­stand der poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen.

Bis­lang unbe­kann­te Zeu­gen des Vor­fal­les wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt unter der Tele­fon­num­mer 09131/760–114 in Ver­bin­dung zu set­zen.

Strei­tig­keit zwi­schen Fahr­zeug­insas­sen führt zum abrup­ten Fahrt­ab­bruch

Ein Streit zwi­schen Fah­re­rin und Bei­fah­rer eines Pkw führ­te am Frei­tag­abend, gegen 22.00 Uhr, zu einem abrup­ten Fahrt­ab­bruch. Das Ende der Fahrt durch den Erlan­ger Stadt­we­sten war dar­in begrün­det, dass der Bei­fah­rer wäh­rend der Fahrt unver­mit­telt den Zünd­schlüs­sel des fah­ren­den Pkw abzog, sodass das Fahr­zeug in der Mit­te der Fahr­bahn ste­hen blieb und letzt­end­lich mit Hil­fe von meh­re­ren Pas­san­ten zur Sei­te gescho­ben wer­den muss­te.

Die hin­zu­ge­ru­fe­ne Strei­fen­be­sat­zung der Erlan­ger Poli­zei konn­te schließ­lich wäh­rend ihres dar­auf­hin erfol­gen­den Ein­sat­zes fest­stel­len, dass sowohl der Bei­fah­rer, als auch die Fah­re­rin selbst, alko­ho­li­siert waren und sich die drei Kin­der der Fah­re­rin eben­falls im Fahr­zeug befan­den.

Bei­de Strei­ten­de erwar­tet nun jeweils ein Straf­ver­fah­ren auf­grund der vor­lie­gen­den Ver­kehrs­de­lik­te. Zudem wird das zustän­di­ge Jugend­amt bezüg­lich des Vor­fal­les in Kennt­nis gesetzt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach

Renn­rad­fah­rer kol­lidiert mit Trak­tor

Her­zo­gen­au­rach. Am Frei­tag­nach­mit­tag befuhr ein 35-jäh­ri­ger Renn­rad­fah­rer den Hut­weg in süd­öst­li­che Rich­tung. Dabei war er mit gesenk­tem Blick so sehr in sei­nen Fahr­rad­com­pu­ter ver­tieft, dass er einen ent­ge­gen kom­men­den Trak­tor nicht bemerk­te. Der 28-jäh­ri­ge Fah­rer des 13-Ton­nen-Trak­tors war jedoch auf­merk­sa­mer, bemerk­te den Rad­fah­rer auf sich zukom­men und brem­ste sein Gefährt bis zum Still­stand ab. Kurz vor dem Zusam­men­stoß ver­such­te er den Rad­fah­rer noch durch Hupen auf sich auf­merk­sam zu machen. Der abge­lenk­te Renn­rad­fah­rer reagier­te jedoch nicht mehr recht­zei­tig und prall­te in das Front­ge­wicht und den lin­ken Vor­der­rei­fen des Trak­tors.

Glück­li­cher­wei­se fuhr der Rad­fah­rer nicht im „Renn­tem­po“, so dass er sich nur leicht an der lin­ken Hand und Schul­ter ver­letz­te. Der Ret­tungs­dienst wur­de nicht vor Ort benö­tigt.

Am Renn­rad wur­de das Vor­der­rad ver­bo­gen und die bei­den Schalt- und Brems­he­bel­kom­bi­na­tio­nen beschä­digt. Der Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 700 Euro. Am Trak­tor ent­stand kein Scha­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Höchstadt a.d. Aisch. Am Frei­tag­nach­mit­tag befuhr ein 45-jäh­ri­ger Höchstadter mit sei­nem Pkw den Kie­fern­dor­fer Weg in Höchstadt. Einer Poli­zei­strei­fe fiel auf, dass an den Kenn­zei­chen des Fahr­zeugs die Zulas­sungs­pla­ket­ten fehl­ten. Bei einer anschlie­ßen­den Kon­trol­le stell­te sich her­aus, dass das Fahr­zeug tat­säch­lich nicht mehr zuge­las­sen und ver­si­chert war. Folg­lich wur­den für das Fahr­zeug auch kei­ne Steu­ern ent­rich­tet. Den Mann erwar­ten nun meh­re­re Anzei­gen, unter ande­rem ein Ver­fah­ren wegen Steu­er­hin­ter­zie­hung.

Höchstadt a.d. Aisch. Am Frei­tag­mor­gen wur­de die Poli­zei zu einem Ver­brau­cher­markt geru­fen. Die Ange­stell­ten for­der­ten einen Kun­den mehr­fach auf, sei­ne Mund­mas­ke im Laden­ge­schäft auf­zu­set­zen. Der Kun­de wei­ger­te sich aller­dings und ver­ließ den Laden nicht. Durch die Beam­ten wur­de des­halb Anzei­ge nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz erstat­tet und es wur­de ein Platz­ver­weis erteilt.

Grems­dorf. Auf der Schön­wet­ter­stra­ße in Grems­dorf kam es am Frei­tag­nach­mit­tag zu einem Ver­kehrs­un­fall. Eine 23-jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin über­sah ein vor ihr hal­ten­des Fahr­zeug an der roten Ampel. Die jun­ge Frau fuhr dem ande­ren Fahr­zeug ins Heck auf. Hier­bei wur­de die ande­re Fahr­zeug­füh­re­rin leicht ver­letzt. Das zwei­jäh­ri­ge Kind, das sich im Kin­der­sitz auf dem Rück­sitz der Ver­letz­ten befand, blieb glück­li­cher­wei­se unver­letzt.

Es ent­stand ein Gesamt­scha­den in Höhe von ca. 3500,- Euro.

Hem­ho­fen. Frei­tag­mor­gen kam es zwi­schen einem Mann und einer Frau in Hem­ho­fen zum Streit. Hier­bei soll der Mann ein Fahr­rad auf die Frau gewor­fen haben. Die Frau wur­de im Gesicht ver­letzt.
Die Poli­zei hat eine Anzei­ge wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung auf­ge­nom­men.