Bay­reuth: Nils Wogram Nost­al­gia Trio auf der See­büh­ne Wil­hel­mi­nen­aue zu Gast

Nils Wogram Nost­al­gia Trio

2020–08-28-Nils-Wogram-by-UllaCBinder-quer-Summertime-2020

Datum:

Fr. 28. August 2020
um 20:00 Uhr

Loca­ti­on:

See­büh­ne Wil­hel­mi­nen­aue

Ver­an­stal­ter:

Jazz­fo­rum Bay­reuth e.V.

Beset­zung:

Nils Wogram (trb)
Arno Kri­j­ger (organ)
Dejan Ter­zić (dr)

Vor­ver­kauf: 23 Euro / Ermä­ßi­gung: Sie­he Ticket­link

Für die Rei­he Bay­reuth Jazz-Sum­mer­ti­me bie­ten wir auch einen Festi­val­pass an, der alle sie­ben Kon­zer­te abdeckt.

Es röhrt, rat­tert, fiepst und tupft – unglaub­lich, wie vie­le Geräu­sche Nils Wogram aus einem gebo­ge­nen Blech­rohr her­aus­holt. Leicht und lieb­lich kann sei­ne Posau­ne klin­gen, im näch­sten Moment melan­cho­lisch und weich, dann plötz­lich wie eine wüten­de Wes­pe am Fen­ster.

Wogram ist einer der fas­zi­nie­rend­sten Jazz­mu­si­ker Euro­pas und viel­fach aus­ge­zeich­net. Der gebür­ti­ge Braun­schwei­ger hat 30 Alben ein­ge­spielt und kom­po­niert für sei­ne vie­len Pro­jek­te grund­sätz­lich selbst. Eines davon ist das Nost­al­gia Trio, und das fällt aus dem Rah­men: Anders als sonst expe­ri­men­tiert Wogram hier mit Bau­stei­nen der Ver­gan­gen­heit. Swin­gend, groo­vig, im Stil der 50er und 60er Jah­re kommt die­ser Jazz daher. Die Ham­mond­or­gel lie­fert Retro-Charme. Alle Stücke grün­den auf feste Dub-Melo­dien, wie es in den 60ern üblich war.

Mit die­sem Mate­ri­al geht das Trio Nost­al­gia auf For­schungs­rei­se und baut dar­aus zeit­ge­mä­ße Neu­erfin­dun­gen – alle leicht, redu­ziert, kon­zen­triert auf das Wesent­li­che. Denn „je ein­fa­cher die Struk­tu­ren sind“, sagt Wogram, „desto spon­ta­ner lässt sich darüber impro­vi­sie­ren.“

Jedes Stück klingt dabei voll­kom­men anders. Der Posau­nist reizt aus, was das Blech her­gibt, lässt die Töne mal sanft schwin­gen, mal schmiert und rotzt er her­um. Ein Grund­mo­tiv ist der leicht rup­pi­ge Klang, mit dem Wogram sei­ne ener­gie­ge­la­de­nen Wer­ke angeht. Auch Arno Kri­j­gers Ham­mond­or­gel scheint sich in jedem Lied neu zu fin­den. Der ver­sier­te Jazz­schlag­zeu­ger Dejan Ter­zić hält das wil­de Paket läs­sig zusam­men.

Das aktu­el­le Album des Nost­al­gia Tri­os heißt „Things We Like To Hear“, und ja, wir wol­len sie hören! Bit­te so bald wie mög­lich.

Jazz-Sum­mer­ti­me / Coro­na­vi­rus

Die Besu­cher unse­rer Kon­zer­te müs­sen von uns haus­halts­wei­se regi­striert wer­den. Sie ver­mei­den War­te­zei­ten, wenn Sie unser Regi­strie­rungs­for­mu­lar bereits aus­ge­füllt und aus­ge­druckt mit­brin­gen.

Ihre Sitz­plät­ze müs­sen von uns zuge­wie­sen und für eine even­tu­el­le Nach­ver­fol­gung doku­men­tiert wer­den. Die Ver­ga­be der Sitz­plät­ze erfolgt dabei in der Rei­hen­fol­ge des Ein­tref­fens. Das Festi­val­ge­län­de öff­net jeweils um 18.30 Uhr.

Am Sitz­platz muss kein Mund-Nasen-Schutz getra­gen, aber beim Betre­ten und auf allen Wegen des Gelän­des ist ein sol­cher Schutz ver­pflich­tend zu tra­gen. Soll­ten Sie in den 14 Tagen vor dem Kon­zert­tag Kon­takt mit COVID-19-Betrof­fe­nen gehabt haben oder soll­ten Sie selbst Sym­pto­me haben, sind Sie ver­pflich­tet, der Ver­an­stal­tung fern­zu­blei­ben.

Wir bit­ten Sie, zu jeder Zeit den Min­dest­ab­stand zu ande­ren Kon­zert­be­su­chern und unse­rem Team ein­zu­hal­ten.

Und noch etwas Posi­ti­ves: Die Geträn­ke­ver­sor­gung über­nimmt das Team vom Kul­tur­ki­osk mit einem eige­nen Schank­wa­gen auf dem Gelän­de.