Stadt­bi­blio­thek Bay­reuth zeigt “Wi Wo Wa Wun­der­buch” – ein Thea­ter­stück für Grund­schul­kin­der

„Wi Wo Wa – Wun­der­buch“ lau­tet der Titel eines Kin­der­thea­ter­stücks von Ingrid Irr­licht, das die Stadt­bi­blio­thek Bay­reuth am Frei­tag, 11. Sep­tem­ber, um 15 Uhr, in der Black Box des RW21 zeigt. Die Ver­an­stal­tung, die gemein­sam mit dem Amt für Kin­der, Jugend, Fami­lie und Inte­gra­ti­on ange­bo­ten wird, rich­tet sich an Grund­schul­kin­der. Der Vor­ver­kauf beginnt am Frei­tag, 28. August, der Ein­tritt beträgt fünf Euro. Um Beach­tung des Hygie­nekon­zep­tes wird gebe­ten, das Tra­gen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist vor­ge­schrie­ben. Die­se kann am Platz wie­der abge­nom­men wer­den.

Zum Inhalt: Emma lang­weilt sich… Sie hat schon alle Apps auf ihrem Tablet gespielt – plötz­lich macht ihr Tablet ein häss­li­ches Geräusch – und geht nicht mehr. Emma zip­pelt und zap­pelt, nichts ist los. In ihrer Spiel­ki­ste fin­det sie auch nur ödes Zeug. Ein klei­nes Buch jedoch ent­wickelt ein unge­ahn­tes Eigen­le­ben …: Emma ent­deckt eine Geheim­tür im Buch, öff­net sie neu­gie­rig – und tritt ein.

Das „Wun­der­buch“ ist ein leben­dig gewor­de­nes Buch, anschau­lich, bunt und kon­kret. Das, was es frei­setzt, reicht – wie bei rea­len Büchern – über die zwei­di­men­sio­na­le Erfah­rung in Apps hin­aus und ermu­tigt Kin­der, „um die Ecke zu den­ken“ und kom­ple­xe Wel­ten auf krea­ti­ve Wei­se zu erfas­sen. Das „Wun­der­buch“ rich­tet sich nicht gegen die Digi­ta­li­sie­rung, son­dern ist viel­mehr ein Appell für ein gleich­be­rech­tig­tes Neben­ein­an­der ana­lo­ger und digi­ta­ler Fähig­kei­ten. Es ist hap­tisch und drei­di­men­sio­nal. Kind­li­che Fan­ta­sie­wel­ten, das Besee­len von Gegen­stän­den, ima­gi­nä­re Freun­de – all dies geschieht im „Wunderbuch“-Abenteuer. Es weckt Lust am Spiel um des Spie­lens wil­len. Und nicht zuletzt macht das Thea­ter­stück Lust auf Bücher.