Bam­ber­ger Fami­li­en­treff im Stadt­teil­zen­trum Löwen­zahn star­tet wie­der – mit Feri­en­pro­gramm und neu­er Lei­te­rin

End­lich kann auch der Fami­li­en­treff im Stadt­teil­zen­trum Löwen­zahn wie­der sei­ne Türen öff­nen und begrüßt die Fami­li­en und Haus­auf­ga­ben­kin­der gleich mit einem neu­en Gesicht: The­re­sa Banz­haf hat im Juli die Pro­jekt­lei­tung für die Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim von Isol­de Reinold über­nom­men.
Jeder Tisch und jeder Stuhl wird einem Kind fest zug­ord­net und mit Namens­schil­dern beklebt, dann kann die „Feri­en-Haus­auf­ga­ben­be­glei­tung“ im Fami­li­en­treff im Stadt­teil­zen­trum Löwen­zahn star­ten / Foto: Pri­vat

Schul­auf­ga­ben in den Feri­en

Erst ein­mal Mas­ke auf, Hän­de des­in­fi­zie­ren, Platz aus­su­chen und mit Namens­schil­dern ver­se­hen: Coro­nabe­dingt gilt es auch im Fami­li­en­treff im Stadt­teil­zen­trum Löwen­zahn eini­ge Regeln ein­zu­hal­ten. Doch die Löwen­zahn-Kin­der sind bereits rou­ti­niert in Sachen Hygie­ne­vor­schrif­ten und so über­wiegt die Freu­de, dass der Fami­li­en­treff, den die Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim gemein­sam mit der Evang.-Luth. Erlö­ser­ge­mein­de in Bam­berg orga­ni­siert, end­lich wie­der sei­ne Türen öff­net.

Zunächst ist es das Ange­bot der Haus­auf­ga­ben­be­glei­tung am Nach­mit­tag, das die Fami­li­en nut­zen kön­nen. „Uns geht es dar­um, den Kin­dern die Mög­lich­keit zu geben, Lern­in­hal­te zu wie­der­ho­len, die in der Zeit des Home­schoo­lings viel­leicht nicht ganz so inten­siv oder sogar über­haupt nicht gelernt wur­den“, erklärt Fami­li­en­treff-Lei­te­rin The­re­sa Banz­haf. „Wir möch­ten ihnen hel­fen, Wis­sens­lücken zu fül­len und den Anschluss an das Klas­sen­ni­veau nach den Feri­en nicht zu ver­pas­sen.“

Für sie selbst ist die Löwen­zahn-Haus­auf­ga­ben­be­glei­tung noch neu: Im Juli hat sie Isol­de Reinold als Lei­te­rin des Fami­li­en­treffs abge­löst und zunächst einen „geschlos­se­nen“ Löwen­zahn über­nom­men. Kon­takt­auf­nah­me mit den Fami­li­en über Tele­fon oder bei klei­nen Pläusch­chen über das offe­ne Löwen­zahn-Fen­ster, Vor­stel­len bei Koope­ra­ti­ons­part­nern und Unter­stüt­zern per Post: Die Pan­de­mie stell­te The­re­sa Banz­haf vor eini­ge Her­aus­for­de­run­gen. Umso mehr freut sie sich, dass mit dem Feri­en­pro­gramm jetzt lang­sam wie­der Leben in die Räum­lich­kei­ten in der Katz­hei­mer­stra­ße kommt. Ehren­amt­li­che, die sich schon lan­ge im Löwen­zahn enga­gie­ren, ste­hen ihr dabei mit Rat und Tat zur Sei­te. Und so gelingt es dem Löwen­zahn-Team an die­sem Nach­mit­tag Mit­te August trotz strah­len­dem Son­nen­schein die Kin­der dazu zu moti­vie­ren, sich mit Lesen, Schrei­ben und Rech­nen zu beschäf­ti­gen. Ein biss­chen Zeit zum Spie­len und Quatsch machen bleibt dann aber auch noch.

Über den Fami­li­en­treff

Im Vor­der­grund des Fami­li­en­treff-Kon­zep­tes ste­hen Inte­gra­ti­on und Bil­dung. Ziel ist es, Fami­li­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund und Allein­er­zie­hen­de in den Stadt­teil zu inte­grie­ren und auch mit­zu­hel­fen, ihre Lebens­si­tua­ti­on zu ver­bes­sern. Dabei sol­len die Ange­bo­te Hil­fe zur Selbst­hil­fe sein und die Teil­neh­mer anre­gen, sich selbst ein­zu­brin­gen und zu enga­gie­ren.