Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 21.8.2020

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

84-Jäh­ri­ger ver­ur­sacht Ver­kehrs­un­fall und flüch­tet

COBURG. 4000 Euro Fremd­scha­den ver­ur­sach­te ein 84-Jäh­ri­ger am Don­ners­tag um 09:30 Uhr, beim Ran­gie­ren mit sei­nem Sko­da am Gemü­se­markt.

Beim Ein­par­ken tou­chier­te der Rent­ner einen Ford. Nach dem Zusam­men­stoß schau­te sich der Cobur­ger den ver­ur­sach­ten Scha­den am Fahr­zeug sogar noch an. Er ver­ließ die Unfall­stel­le ohne sich um den ange­rich­te­ten Scha­den zu küm­mern. Eine Zeu­gin beob­ach­te­te den Vor­fall, notier­te sich das Kenn­zei­chen und ver­stän­dig­te die Cobur­ger Poli­zei. Auf­grund des Kenn­zei­chens war der 84-Jäh­ri­ge als Unfall­ver­ur­sa­cher schnell ermit­telt. An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand ins­ge­samt ein Sach­scha­den von 6000 Euro. Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln gegen den Unfall­flüch­ti­gen wegen uner­laub­ten Ent­fer­nen vom Unfall­ort, sowie einem Ver­stoß nach der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung.

Rad­fah­rer ver­sucht vor Poli­zei zu flüch­ten

COBURG. Beim Erblicken einer Poli­zei­strei­fe ver­such­te am Don­ners­tag um 23:45 Uhr, ein 31-jäh­ri­ger Cobur­ger in der Hin­den­burg­stra­ße vor den Beam­ten zu flüch­ten.

Die Poli­zi­sten woll­ten den Mann einer Kon­trol­le unter­zie­hen, da er ohne Licht mit sei­nem Fahr­rad unter­wegs war. Trotz deut­lich erkenn­ba­rer Anhal­te­si­gna­le und der mehr­fa­chen ver­ba­len Auf­for­de­rung, mit dem Fahr­rad ste­hen zu blei­ben, ver­such­te sich der Mann durch Flucht der Kon­trol­le zu ent­zie­hen. Die Beam­ten konn­ten den Mann den­noch in der Hin­den­burg­stra­ße stel­len. Grund für die ver­such­te Flucht war, dass der Mann einen Joint dabei hat­te und er auf­grund des Fehl­ver­hal­tens vor der Poli­zei flüch­ten woll­te. Den Joint stell­ten die Beam­ten an Ort und Stel­le sicher. Den 31-Jäh­ri­gen erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz.

22-Jäh­ri­ger belä­stigt Frau in Regio­nal­zug

Neu­stadt b. Coburg, LKR. COBURG. Unsitt­lich berührt hat ein 22-Jäh­ri­ger, am Frei­tag um 05:40 Uhr, eine bis dato unbe­kann­te Frau im Regio­nal­ex­press von Son­ne­berg nach Neu­stadt b. Coburg.

Der Mann setz­te sich im Zug neben die Frau, nahm sei­nen Mund-und Nasen­schutz ab, ver­such­te die Frau anzu­spre­chen und berühr­te sie mehr­fach am Kör­per. Eine Zeu­gin bekam den Vor­fall mit und ver­stän­dig­te sofort das Zug­per­so­nal. Bis zum Ein­tref­fen des Schaff­ners war aller­dings die betrof­fe­ne unbe­kann­te Frau nicht mehr im Zug auf­zu­fin­den. Die­se stieg offen­sicht­lich in Neu­stadt b. Coburg aus. Ein Poli­zei­be­am­ter, der in Neu­stadt b. Coburg in den Zug in Rich­tung Coburg ein­stieg, unter­stüt­ze das Bahn­per­so­nal in dem er den 22-Jäh­ri­gen in Gewahr­sam nahm und die­sen am Cobur­ger Bahn­hof einer dort bereits war­ten­den Strei­fe der Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg über­gab.

Die Cobur­ger Poli­zei sucht nun sowohl nach der Frau, die von dem 22-Jäh­ri­gen im Regio­nal­ex­press zwi­schen Son­ne­berg und Neu­stadt b. Coburg am Frei­tag um 05.40 Uhr bedrängt wur­de, als auch nach der Zeu­gin, die den Vor­fall mit­be­kam und das Zug­per­so­nal ver­stän­dig­te. Die bei­den Frau­en wer­den gebe­ten, sich unter der Ruf­num­mer 09561/645–0 an die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on zu wen­den. Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln in Zusam­men­ar­beit mit der Bun­des­po­li­zei wegen Belei­di­gung auf sexu­el­ler Grund­la­ge sowie einem Ver­stoß nach der Infek­ti­ons­schutz­ver­ord­nung.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach

Ver­kehrs­zei­chen beschä­digt

Küps: In der Zeit von Don­ners­tag auf Frei­tag wur­de in der Juden­gas­se in Küps ein Ver­kehrs­zei­chen (Zone 30 – Ende) samt Pfo­sten­trä­ger und Fun­da­ment umge­ris­sen. Das Scha­dens­bild deu­tet auf Van­da­lis­mus hin. Der ent­stan­de­ne Scha­den liegt bei etwa 300,- Euro.

Zaun­lat­ten ent­wen­det

Küps: In der Lin­den­stra­ße, auf Höhe des „Bad­häus­la“, wur­de inner­halb der letz­ten Tage ein Gar­ten­zaun­tür­chen demo­liert. Außer­dem ent­wen­de­ten der oder die unbe­kann­ten Täter die Zaun­holz­lat­ten. Die Anzei­ge­er­stat­te­rin bezif­fert den Ent­wen­dungs­scha­den mit rund 30,- Euro. Sach­dien­li­che Hin­wei­se nimmt die Poli­zei Kro­nach unter Tel.: 09261/5030 ent­ge­gen.

Unbe­kann­ter Laden­dieb ent­wen­det Par­füm

Kro­nach: In einem Dro­ge­rie­markt im Ham­mer­mühl­weg kam es Don­ners­tag­nach­mit­tag zu einem Laden­dieb­stahl. Ein bis­lang unbe­kann­ter Täter war beob­ach­tet wor­den, wie er diver­se Arti­kel in sei­nen mit­ge­führ­ten Ruck­sack steck­te und mit der unbe­zahl­ten Ware das Geschäft ver­ließ. Im Nach­gang wur­de fest­ge­stellt, dass der Unbe­kann­te zwei Par­füm und Zahl­pfle­ge­pro­duk­te im Gesamt­wert von 65,- Euro ent­wen­det hat­te.

Unfall­flüch­ti­ge Fah­re­rin unter Alko­hol­ein­fluss

Kro­nach: Am Don­ners­tag gegen 13:00 Uhr kam es auf der B85 in Kro­nach zu einem Ver­kehrs­un­fall mit anschlie­ßen­der Flucht. Eine Auto­fah­re­rin war von Knel­len­dorf in Rich­tung Kro­nach unter­wegs und hat­te beob­ach­tet, wie eine vor ihr fah­ren­de Audi-Fah­re­rin nach links von der Fahr­bahn kam und in die Außen­schutz­plan­ke prall­te. Anstatt anzu­hal­ten, setz­te die am Steu­er sit­zen­de Frau ihre Fahrt in Rich­tung Süd­krei­sel fort. Laut der Zeu­gin soll die Unfall­fah­re­rin in Rich­tung Wei­ßen­brunn wei­ter­ge­fah­ren und hier­bei wie­der­holt auf die Gegen­fahr­bahn gekom­men sein. Durch das Fahr­ver­hal­ten sol­len meh­re­re ent­ge­gen­kom­men­de Fahr­zeug­füh­rer gefähr­det und zum mas­si­ven Abbrem­sen gezwun­gen wor­den sein. Kurz nach Fried­richs­burg war die Fahrt der 69-jäh­ri­gen Frau zu Ende. Die Audi-Fah­re­rin muss­te anhal­ten, da sie ihr lin­kes Vor­der­rad ver­lo­ren hat­te. Eine hin­zu­ge­ru­fe­ne Poli­zei­strei­fe stell­te im Zuge der Unfall­auf­nah­me fest, dass die Unfall­fah­re­rin deut­lich nach Alko­hol roch. Ein Alko­hol­test war bei der Frau nicht mög­lich. Sie muss­te mit zur Blut­pro­be ins Kran­ken­haus. Ihr Fahr­zeug, an dem rund 12.000 Euro Scha­den ent­stand, wur­de abge­schleppt. Die Poli­zei Kro­nach bit­tet Ver­kehrs­teil­neh­mer, die durch das Fahr­ver­hal­ten der Frau gefähr­det wur­den, sich unter Tel.: 09261/ 5030 zu mel­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach

Dieb ent­wen­det Bör­se aus Ein­kaufs­wa­gen

Kulm­bach. Eine unan­ge­neh­me Über­ra­schung erleb­te am ver­gan­ge­nen Mitt­woch eine 28-jäh­ri­ge Kulm­ba­che­rin wäh­rend ihres Ein­kaufs im Ede­ka Cen­ter Seidl in Kulm­bach.

Nach­dem die Kun­din ihre Geld­bör­se bei Betre­ten des Geschäfts gegen 12 Uhr mit­tags in den Ein­kaufs­wa­gen gelegt hat­te, bemerk­te sie auf Höhe der Tief­kühl­wa­ren das Feh­len der Bör­se. Trotz Absu­che der Ver­kaufs­räu­me konn­ten die Wert­sa­chen nicht wie­der auf­ge­fun­den wer­den, so dass von einem Dieb­stahl aus­ge­gan­gen wer­den muss. Der Ent­wen­dungs­scha­den beläuft sich auf ca. 150 Euro. Hin­wei­se auf den Täter gibt es nach aktu­el­lem Ermitt­lungs­stand nicht. Die Poli­zei Kulm­bach bit­tet um Hin­wei­se (09221/6090).

Zwei Leicht­ver­letz­te nach Zusam­men­stoß

THUR­NAU, LKR. KULM­BACH. Zwei Leicht­ver­letz­te und rund 5.000 Euro Sach­scha­den sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls am Mitt­woch­nach­mit­tag auf der Staats­stra­ße 2189 bei Thur­nau. Beam­te der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste Bay­reuth über­nah­men die Unfall­auf­nah­me.

Gegen 13.15 Uhr woll­te eine 21-Jäh­ri­ge mit ihrem Fahr­zeug von der Staats­stra­ße aus Rich­tung Neu­en­reuth kom­mend nach links über die Anschluss­stel­le Thur­nau-Ost auf die Auto­bahn abfah­ren. Beim Abbie­gen über­sah sie jedoch das Fahr­zeug einer ent­ge­gen­kom­men­den 48-Jäh­ri­gen. Noch im Ein­mün­dungs­be­reich kam es zum Zusam­men­stoß der bei­den Autos. Durch den Auf­prall erlit­ten die 48-Jäh­ri­ge und ihre 76-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin leich­te Ver­let­zun­gen. Die 21-Jäh­ri­ge blieb unver­letzt. Bei­de Fahr­zeu­ge muss­ten abge­schleppt wer­den. Gegen die Unfall­ver­ur­sa­che­rin lei­te­ten die Beam­ten ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein.

Hoch­wer­ti­ges Fahr­rad ent­wen­det

KULM­BACH. Ein drei­ster Lang­fin­ger mach­te sich am Mitt­woch in den frü­hen Mor­gen­stun­den im Grün­wehr an einem hoch­wer­ti­gen Fahr­rad zu schaf­fen und mach­te sich mit der Beu­te aus dem Staub.

Der 21-jäh­ri­ge Besit­zer stell­te sein Moun­tain­bike gegen Mit­ter­nacht vor einem Mehr­fa­mi­li­en­haus im Grün­wehr, Höhe Haus­num­mer 14, ab und ver­sperr­te die­ses mit einem mas­si­ven Ket­ten­schloss. Am näch­sten Mor­gen muss­te er zu sei­nem Erschrecken fest­stel­len, dass das Fahr­rad ent­wen­det wor­den war. Das Ket­ten­schloss lag beschä­digt neben dem Stahl­ge­län­der, an dem es ursprüng­lich befe­stigt war. Der Tat­zeit­raum konn­te nach Zeu­gen­an­ga­ben von Mit­ter­nacht bis 2:00 Uhr ein­ge­grenzt wer­den. Bei dem Die­bes­gut han­delt es sich um ein hoch­wer­ti­ges Her­ren-Moun­tain­bike der Mar­ke Hai­bike vom Typ Seet Hard Nine 5.0 im Zeit­wert von knapp unter 1000,- Euro. Die Poli­zei Kulm­bach hat die Ermitt­lun­gen wegen beson­ders schwe­rem Fall des Dieb­stahls auf­ge­nom­men und bit­tet mög­li­che Zeu­gen um sach­dien­li­che Hin­wei­se unter Tel.-Nr. 09221/6090.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels

Kamin­häus­chen aus­ge­brannt

MÖNCH­KRÖT­TEN­DORF / LAND­KREIS LICH­TEN­FELS. Am Don­ners­tag­abend woll­te ein 21-jäh­ri­ger Mann das erste Mal einen zum Anwe­sen gehö­ri­gen Brot­back­ofen aus­pro­bie­ren, ein altes Häus­chen mit Kamin. Zusam­men mit Freun­den wur­de Brot gebacken. Nach­dem sie gegen 22 Uhr das Grund­stück ver­lie­ßen, fing der Dach­stuhl des Häus­chens Feu­er und brann­te aus. Nahe­ge­le­ge­ne Gebäu­de blie­ben auf­grund des schnel­len Ein­grei­fens der Feu­er­weh­ren ver­schont. Ca. 100 Feu­er­wehr­leu­te waren vor Ort. Bei dem Brand ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von 10000 Euro.