Bay­reuth: Ermitt­ler der Soko Rad­weg gehen Hin­wei­sen nach 

Symbolbild Polizei

BAY­REUTH. Mit Hoch­druck arbei­ten die Soko Rad­weg und die Staats­an­walt­schaft Bay­reuth an der Auf­klä­rung des Gewalt­ver­bre­chens, bei dem in der Nacht zum Mitt­woch ein 24 Jah­re alter Mann in Bay­reuth getö­tet wur­de.

Der jun­ge Mann aus Bay­reuth, der mit einem Fahr­rad, aus dem Stadt­ge­biet kom­mend, in Rich­tung Ober­kon­ners­reuth unter­wegs war, wur­de gegen 0.45 Uhr von Pas­san­ten auf dem Fuß- und Rad­weg zwi­schen der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße und der Fraun­ho­fer­stra­ße gefun­den und wies töd­li­che Ver­let­zun­gen auf. Das vor­läu­fi­ge Ergeb­nis der Obduk­ti­on bestä­tigt, dass der Mann auf­grund mas­si­ver Gewalt­ein­wir­kung starb. Ein­zel­hei­ten zu den Ver­let­zun­gen kön­nen der­zeit aus ermitt­lungs­tak­ti­schen Grün­den nicht gemacht wer­den.

Soko arbei­tet auf Hoch­tou­ren

Unmit­tel­bar nach­dem der Leich­nam ent­deckt wor­den war, nah­men Spu­ren­si­che­rer und kri­mi­nal­po­li­zei­li­che Ermitt­ler ihre Arbeit auf. Die der­zeit über 30-köp­fi­ge Son­der­kom­mis­si­on, die sich aus Beam­ten ver­schie­de­ner ober­frän­ki­scher Poli­zei­dienst­stel­len zusam­men­setzt, wer­tet der­zeit die gesi­cher­ten Spu­ren auch in Zusam­men­ar­beit mit der Rechts­me­di­zin aus und geht den Hin­wei­sen aus der Bevöl­ke­rung nach. Wei­ter­hin ver­su­chen die Ermitt­ler Hin­wei­se aus dem Bereich des per­sön­li­chen Umfel­des des Opfers zu erlan­gen und füh­ren umfang­rei­che Befra­gun­gen von Anwoh­nern durch. Auch Beam­te der Ope­ra­ti­ven Fall­ana­ly­se (OFA) aus Mün­chen sind in die Ermitt­lungs­ar­beit der Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth ein­ge­bun­den.

Umfang­rei­che Spu­ren­su­che

Dar­über hin­aus führ­ten Ein­satz­kräf­te der Baye­ri­schen Bereit­schafts­po­li­zei, Poli­zei­hun­de­füh­rer und die Besat­zung eines Poli­zei­hub­schrau­bers seit dem Lei­chen­fund täg­lich umfang­rei­che Such­maß­nah­men nach Spu­ren und Beweis­mit­teln auf dem weit­läu­fi­gen Gelän­de durch, die eben­so am Frei­tag fort­ge­setzt wur­den. Im Rah­men der akri­bi­schen Suche pump­ten die Beam­ten am Don­ners­tag mit Hil­fe der Feu­er­wehr auch ein grö­ße­res Was­ser­auf­fang­becken ab.

Wich­ti­ge Zeu­gen­hin­wei­se

Zur Auf­klä­rung des Tötungs­de­lik­tes bit­ten die Ermitt­ler nach wie vor um Hin­wei­se von Zeu­gen, die in der Nacht zum Mitt­woch oder womög­lich auch schon weit vor­her Wahr­neh­mun­gen gemacht haben, die im Zusam­men­hang mit dem Gewalt­ver­bre­chen in Ver­bin­dung ste­hen könn­ten. Das bei der Kri­po Bay­reuth eigens ein­ge­rich­te­te Hin­wei­s­te­le­fon ist unter der Tel.-Nr. 0921/506‑2444 erreich­bar.