Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 19.8.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt

Streit durchs offe­ne Fen­ster

Diens­tag­nacht gegen 23 Uhr wur­de die Poli­zei nach einer Aus­ein­an­der­set­zung in der Wer­ner-von-Sie­mens-Stra­ße ver­stän­digt. Eine 30-Jäh­ri­ge Pas­san­tin geriet mit einem Mann in einer Erd­ge­schoss­woh­nung in Streit. Das Fen­ster der Woh­nung zum Geh­weg stand offen. Der anfäng­li­che ver­ba­le Streit zwi­schen der 30-Jäh­ri­gen Fuß­gän­ge­rin und dem Mann spit­ze sich zu. Die Frau belei­dig­te erst ver­bal und spuck­te dann auch noch gegen den Mann. Die Situa­ti­on gip­fel­te in dem Ver­such nach dem Mann zu schla­gen. Das männ­li­che Opfer blieb unver­letzt, nach­dem der Schlag abge­wehrt wer­den konn­te. Die 30-Jäh­ri­ge flüch­te­te noch vor dem Ein­tref­fen der Poli­zi­sten. Ermitt­lun­gen führ­ten schließ­lich zur Woh­nung der Dame. Die aggres­si­ve Frau wur­de von den Beam­ten alko­ho­li­siert ange­trof­fen. Ein Alko­hol­test beschei­nig­te einen Wert von über 1,5 Pro­mil­le. Gegen die 30-Jäh­ri­ge wur­de ein Straf­ver­fah­ren wegen Kör­per­ver­let­zung und Belei­di­gung ein­ge­lei­tet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach

Uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfall­ort wur­de schnell geklärt

Ober­rei­chen­bach. Am Diens­tag, den 18.08.2020, gegen 18.00 Uhr, park­te ein Mann aus Her­zo­gen­au­rach sei­nen grau­en Audi A 4 am Tan­zen­hai­der Weg beim dor­ti­gen Bier­kel­ler. Als er zu sei­nem Pkw zurück­kehr­te, stell­te er fest, dass die Vor­der­front sei­nes Pkw beschä­digt war. Den Sach­ver­halt mel­de­te er sofort nach Fest­stel­lung bei der PI Her­zo­gen­au­rach.

Als Ver­ur­sa­cher konn­te letzt­end­lich noch am Unfall­tag der Fah­rer eines roten VW Trans­por­ters durch die Poli­zei ermit­telt wer­den. Gegen den Fah­rer wur­de ein Straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet.

Ver­kehrs­un­fall mit ver­letz­ter Per­son

Her­zo­gen­au­rach. Am Diens­tag, den 18.08.2020, gegen 19.36 Uhr, kam es in Her­zo­gen­au­rach in der Ring- Ecke Daim­ler­stra­ße zu einem Zusam­men­stoß zwei­er Pkw. Beim Ein­fah­ren in den Kreu­zungs­be­reich über­sah eine Auto­fah­re­rin einen von links kom­men­den vor­fahrts­be­rech­tig­ten Pkw und es kam zum Zusam­men­stoß.

Die Insas­sen der bei­den Fahr­zeu­ge erlit­ten jeweils einen Schock und wur­den leicht ver­letzt. Vor­sorg­lich kamen sie in ein Kran­ken­haus. Es ent­stand an bei­den Fahr­zeu­ge erheb­li­cher Sach­scha­den im Front­be­reich.

Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me sowie für die Ber­gungs­ar­bei­ten muss­te die Ring­stra­ße kom­plett gesperrt wer­den. Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach wur­de dabei von der FW Her­zo­gen­au­rach unter­stützt.

Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis u.a.

Her­zo­gen­au­rach. Am Diens­tag, den 18.08.2020, gegen 13.30 Uhr, fuhr der Fah­rer eines E‑Scooters auf dem Geh­weg an der Ring­stra­ße zwi­schen der Stra­ße „Zum Flug­ha­fen“ und der „Karls­ba­der Stra­ße“ ent­lang. Auf­fäl­lig war, dass der jun­ge Mann aus Her­zo­gen­au­rach zum einen ohne Helm unter­wegs und zum ande­ren am E‑Scooter kein Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen ange­bracht war.

Bei der Kon­trol­le stell­ten die Beam­ten fest, dass der E‑Scooter kei­nem geneh­mig­ten Typ ent­sprach. Das Fahr­zeug wur­de daher sicher­ge­stellt. Der Fah­rer selbst konn­te kei­ne Fahr­erlaub­nis vor­wei­sen. Gegen den Mann wur­den ent­spre­chen­de Straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet.

Will man mit einem E‑Scooter im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr unter­wegs sein, muss für das Fahr­zeug eine gül­ti­ge Betriebs­er­laub­nis vor­lie­gen! Zudem benö­tigt der Scoo­ter zwei unab­hän­gi­ge Brem­sen und natür­lich die erfor­der­li­che gül­ti­ge Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rung.

Uner­laub­tes Abla­gern von Abfäl­len

Her­zo­gen­au­rach. Am Diens­tag, den 18.08.2020, kurz vor 12.00 Uhr, teil­te eine Spa­zier­gän­ge­rin aus Her­zo­gen­au­rach mit, dass sie in Her­zo­gen­au­rach, an der Kreis­stra­ße ERH 14 beim Wald­weg am Park­platz zwi­schen Beu­tels­dorf und Unter­mem­bach Müll­ab­la­ge­run­gen im Wald fest­ge­stellt hat­te.

Die ver­blüff­te Strei­fe der Poli­zei Her­zo­gen­au­rach stell­te im Wald eine kom­plet­te Küchen­zei­le mit Arbeits­plat­te und dazu­ge­hö­ri­gen Küchen­ge­rä­ten wie Spül­ma­schi­ne, Herd, Spü­le und sogar Stüh­le fest.

Die Abla­ge­rung Anlie­fe­rung der Möbel erfolg­te in der Zeit zwi­schen Diens­tag, 11.08.20, und Diens­tag, den 18.08.20. Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach sucht Zeu­gen, wel­chen ein Lie­fer­fahr­zeug ggf. mit Anhän­ger in der frag­li­chen Zeit auf­ge­fal­len ist. Die­se wer­den gebe­ten, sich unter der Tel. 09132/78090 zu mel­den.

Uner­laub­tes Abla­gern von Abfäl­len

Heß­dorf, OT Röhr­ach. Am Diens­tag, den 18.08.2020, gegen 13.52 Uhr, erging eine erneu­te Mel­dung über die ille­ga­le Ent­sor­gung von Abfäl­len bei der PI Her­zo­gen­au­rach ein. Der Mit­tei­ler hat­te fest­ge­stellt, dass in der Zeit von Mitt­woch, den 12.08.20, 12.30 Uhr bis Diens­tag, 18.08.20, 12.00 Uhr, im Bereich Röhr­ach, Groß­lo­he 1, im Wald Dach­plat­ten in der Grö­ße 2,50 x 1,00 m im dor­ti­gen Wald­stück ent­sorgt wur­den. Die Plat­ten sind zudem asbest­be­la­stet.

Auch hier war die Poli­zei vom Aus­maß der Abla­ge­rung erschrocken. Min­de­stens 50 asbest­hal­ti­ge Plat­ten lagen in der Natur ver­teilt. Eben­so wie im Wald bei Her­zo­gen­au­rach muss die Anlie­fe­rung und Abla­ge­rung mit­tels eines grö­ße­ren Fahr­zeugs oder eines Kip­pers erfolgt sein.

Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und sucht Zeu­gen, wel­che im frag­li­chen Zeit­raum ent­spre­chen­de Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder Hin­wei­se auf ein mög­li­ches Sanie­rungs­ob­jekt geben kön­nen. Für sach­dien­li­che Hin­wei­se wird gebe­ten sich unter 09132/78090 oder per­sön­lich bei der Poli­zei Her­zo­gen­au­rach zu mel­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Alko­ho­li­siert auf dem Fahr­rad unter­wegs

Höchstadt: Ein 53jähriger Mann wur­de gestern Abend gegen 22.15 Uhr auf sei­nem Fahr­rad im Bereich des Aisch­park-Cen­ters beob­ach­tet und durch eine Strei­fe der PI Höchstadt kon­trol­liert.

Der Fahr­rad­fah­rer zeig­te sich stark alko­ho­li­siert wes­we­gen ein frei­wil­li­ger Alko­hol­test durch­ge­führt wur­de. Die­ser ergab, dass der Fahr­rad­fah­rer 1,9 Pro­mil­le hat­te. Er wur­de zur Blut­ent­nah­me ins Kran­ken­haus Höchstadt ver­bracht wo er zunächst noch koope­ra­tiv war. Kurz vor der Blut­ent­nah­me über­leg­te er es sich jedoch anders. Bei der dann zwangs­wei­se durch­ge­führ­ten Blut­ent­nah­me wehr­te sich der Mann dann so sehr, dass er sich jetzt nicht nur wegen Trun­ken­heit im Stra­ßen­ver­kehr son­dern auch wegen Wider­stan­des ver­ant­wor­ten muss.

Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall auf regen­nas­ser Stra­ße

Höchstadt: Ein 19jähriger Auto­fah­rer befuhr am Diens­tag gegen 21.30 Uhr von Lon­ner­stadt in Rich­tung Unter­win­ter­bach. An der Ein­mün­dung nach Ails­bach ver­such­te er abzu­brem­sen, und kam auf­grund des star­ken Regens ins Schleu­dern und von der Fahr­bahn ab. Er fuhr mit dem Front sei­nes Pkw in den Gra­ben und über­schlug sich, so dass das Fahr­zeug auf dem Dach lie­gen blieb. Der 19jährige konn­te sich selbst aus dem Auto befrei­en. Der her­bei­ge­ru­fe­ne Ret­tungs­dienst konn­te wie durch ein Wun­der kei­ne Ver­let­zun­gen fest­stel­len.

E‑Bikes kol­li­die­ren

Röt­ten­bach: ein 27jähriger E‑Bikefahrer befuhr am 18.08.20 gegen 18.00 Uhr Am Gold­berg in west­li­che Rich­tung. Hier­bei über­sah er den eben­falls mit einem E‑Bike fah­ren­den 79jährigen Rent­ner. Die­ser tou­chier­te das Hin­ter­rad des Jün­ge­ren wor­auf­hin bei­de stürz­ten und der Rent­ner man­gels Helm eine eine Ver­let­zung am Kopf und Abschür­fun­gen erlitt. Auch der Jün­ge­re trug kei­nen Helm. Der Rent­ner wur­de in die Chir­ur­gie in Erlan­gen ver­bracht.

Geld aus Kas­sen­schub­la­de ent­wen­det

Adels­dorf: Ein bis­lang unbe­kann­ter Mann ent­wen­de­te aus der Kas­se eines Geschen­ke­la­dens in der Haupt­stra­ße am Diens­tag gegen 12.30 Uhr sech­zig Euro. Die Mut­ter der Betrei­be­rin ver­trat die­se kurz­fri­stig im Geschen­ke­la­den, als ein Mann her­ein­kam und frag­te ob er tele­fo­nie­ren dür­fe. Als die Rent­ne­rin an das Hau­s­te­le­fon ging, um ihre Toch­ter zu rufen, ent­nahm der Mann aus der Kas­se das dar­in befind­li­che Schein­geld und zog auch den Schlüs­sel der Kas­se ab. Obwohl die Inha­be­rin des Ladens den Täter mit dem Rad ver­folg­te, ver­lor sie ihn im Bereich der Aischwie­sen.