Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 19.8.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Betrun­ke­ner 32-Jäh­ri­ger plün­dert Nah­rungs­mit­tel­au­to­mat

COBURG. Mit einem Stein warf am Diens­tag, um kurz nach 20 Uhr, ein 32-Jäh­ri­ger die Front­schei­be eines Nah­rungs­mit­tel­au­to­ma­ten in der Goe­the­stra­ße ein und ent­wen­de­te dar­aus meh­re­re Nah­rungs­mit­tel.

Nach dem Ein­wer­fen der Auto­ma­ten­front aus Glas, griff der Cobur­ger ins Auto­ma­ten­in­ne­re und ent­nahm meh­re­re Packun­gen Camem­bert-Käse und Leber­kä­se. Bei der Tat­aus­füh­rung wur­de der Mann aller­dings von einem Pas­san­ten beob­ach­tet. Der Zeu­ge rief sofort die Poli­zei und ver­folg­te den Dieb bis zum Ein­tref­fen der Poli­zei­kräf­te. In einer Grün­flä­che in der Ahor­ner Stra­ße hat­te die Flucht des Man­nes ein Ende. Die Poli­zi­sten konn­ten den Lang­fin­ger dort stel­len. Der 32-Jäh­ri­ge gab die Tat sofort zu und begrün­de­te den Dieb­stahl damit, dass er ein­fach nur Hun­ger hat­te. Beim Her­aus­neh­men des Die­bes­gu­tes aus dem Auto­ma­ten, schnitt sich der Mann am zer­bro­che­nen Glas der Schei­be den lin­ken Unter­arm auf. Die Poli­zi­sten ver­stän­dig­ten den Ret­tungs­dienst, der den Mann zur Wund­be­hand­lung ins Cobur­ger Kli­ni­kum brach­te. Das ent­wen­de­te Die­bes­gut stell­ten die Beam­ten vor Ort sicher. Da der Auto­ma­ten­dieb sicht­lich unter dem Ein­fluss von Alko­hol stand, führ­ten die Beam­ten einen Alko­test durch. Die­ser erbrach­te einen nicht all­täg­lich ange­zeig­ten Alko­hol­wert von mehr als drei Pro­mil­le.

Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln gegen den Mann nun wegen eines beson­ders schwe­ren Fall des Dieb­stahls sowie Sach­be­schä­di­gung. Der Beu­te­scha­den liegt bei 25,50 Euro, der Sach­scha­den jedoch eini­ges höher. Die­ser wird aktu­ell auf mehr als 1000 Euro geschätzt.

78-Jäh­ri­ge über­sieht Vor­fahrts­be­rech­tig­ten

COBURG. Min­de­stens 4000 Euro Sach­scha­den und zwei demo­lier­te Pkw sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls vom Diens­tag, um 14:45 Uhr, in der Luther­stra­ße. Eine 78-Jäh­ri­ge über­sah mit ihrem Mer­ce­des beim Abbie­gen von der Luther­stra­ße in den Kalen­der­weg einen von rechts kom­men­den Opel. Die Rent­ne­rin fuhr mit der Fahr­zeug­front ihres Pkws in die lin­ke Fahr­zeug­sei­te des Opel. Ver­letzt wur­de bei dem Zusam­men­stoß nie­mand. Den­noch ent­stan­den an bei­den Fahr­zeu­gen Sach­schä­den.

Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln gegen die Unfall­ver­ur­sa­che­rin wegen einem Ver­stoß nach der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung. Bei­de Fahr­zeu­ge waren nach dem Zusam­men­stoß noch fahr­be­reit und die bei­den Fahr­zeug­füh­rer konn­ten nach der Sach­ver­halts­auf­nah­me ihren Weg fort­set­zen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach

Hand­ta­sche lässt auf sich war­ten

Markt­ro­dach: Eine jun­ge Frau aus dem Gemein­de­be­reich erstat­te­te anfangs der Woche bei der Poli­zei Kro­nach Straf­an­zei­ge wegen Waren­be­trugs. Die Geschä­dig­te war hat­te Ende Juli über „Mäd­chen­floh­markt“ eine Lou­is Vuit­ton Hand­ta­sche erwor­ben und hier­für meh­re­re hun­dert Euro per Pay­Pal-Friends bezahlt. Trotz meh­re­rer Nach­fra­gen wur­de die Hand­ta­sche nicht gelie­fert.

Ver­käu­fe­rin lie­fert nicht

Lkr. Lich­ten­fels: Ein jun­ger Mann aus dem Bereich Lich­ten­fels hat­te vor eini­gen Tagen über eBay-Klein­an­zei­gen eine He Man-Samm­lung im Wert von über 300,- Euro erwor­ben. Obwohl der Geschä­dig­te den Kauf­preis bezahl­te, hat er bis heu­te kei­ne Ware erhal­ten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach

Feh­ler beim Spur­wech­sel – Auto prallt gegen Last­wa­gen

KULM­BACH. Am Diens­tag­mor­gen über­sah eine 61-jäh­ri­ge VW-Fah­re­rin aus dem west­li­chen Kulm­ba­cher Land­kreis in der Saal­fel­der Stra­ße einen neben ihr fah­ren­den Sat­tel­zug. Die anschlie­ßen­de Unfall­auf­nah­me führ­te zu erheb­li­chen Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen, der Scha­den geht in die Tau­sen­de.

Gegen 07:30 Uhr fuhr die Frau mit ihrem Volks­wa­gen auf der Saal­fel­der Stra­ße in Rich­tung Kro­nach. Auf der Brücke über die Flut­mul­de woll­te sie den Fahr­strei­fen nach links wech­seln, über­sah dabei jedoch einen Sat­tel­zug aus dem Zulas­sungs­be­zirk Bad Neu­stadt. Des­sen 54-jäh­ri­ger Fah­rer konn­te trotz eines Brems­ma­nö­vers einen Zusam­men­stoß mit dem VW nicht mehr ver­hin­dern. Durch den Anstoß ver­lor die Fah­re­rin die Kon­trol­le über ihr Fahr­zeug, wel­ches sich vor dem Last­wa­gen um 180 Grad dreh­te und schließ­lich ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung auf der Gegen­fahr­bahn zum Ste­hen kam.

Da eine schwe­re­re Ver­let­zungs­fol­ge bei der Auto­fah­re­rin anfangs nicht aus­zu­schlie­ßen war, muss­te die­se zunächst in ihrem Fahr­zeug durch den Ret­tungs­dienst ver­sorgt wer­den, wel­cher sie anschlie­ßend ins Kran­ken­haus brach­te. Für die Dau­er der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung und der Unfall­auf­nah­me muss­ten die auf­neh­men­den Poli­zei­be­am­ten einen Fahr­strei­fen für jede Fahrt­rich­tung sper­ren, was zu teils erheb­li­chem Rück­stau führ­te..

Letzt­lich erwie­sen sich die Ver­let­zun­gen der Unfall­ver­ur­sa­che­rin als glimpf­li­cher als befürch­tet, an den betei­lig­ten Fahr­zeu­gen ent­stand unter­des­sen ein Sach­scha­den von meh­re­ren tau­send Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels

Außen­spie­gel abge­fah­ren – Unfall­ver­ur­sa­cher gesucht

Lich­ten­fels. Rund 300 Euro Sach­scha­den ent­stan­den bei einer Ver­kehrs­un­fall­flucht, die sich am Diens­tag in der Zeit zwi­schen 05:00 Uhr bis 13:30 Uhr in der Cobur­ger Stra­ße ereig­ne­te. Ein unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer tou­chier­te den Außen­spie­gel eines grau­en Maz­da , wel­cher auf Höhe der Haus­num­mer 33 abge­stellt war und ver­ließ die Unfall­stel­le, ohne sei­nen gesetz­li­chen Pflich­ten als Unfall­be­tei­lig­ter nach­zu­kom­men. Zeu­gen der Unfall­flucht oder der Ver­ur­sa­cher selbst wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels in Ver­bin­dung zu set­zen.

Ille­ga­ler Han­del mit Betäu­bungs­mit­tel

Lich­ten­fels. Einen Gerichts­be­such am Diens­tag, gegen 13:50 nutz­te ein 39-jäh­ri­ger Mann um einen „Geschäfts­ter­min“ wahr­zu­neh­men und ver­kauf­te hin­ter dem Gerichts­ge­bäu­de an eine 32-jäh­ri­ge Frau eine gerin­ge Men­ge Cry­s­tal. Hier­bei konn­te er von Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels beob­ach­tet wer­den. Ihn erwar­tet nun eine Anzei­ge nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz.

Dieb­stahl

Bad Staf­fel­stein. Am Diens­tag teil­te ein 64-jäh­ri­ger Mann bei der PI Lich­ten­fels mit, dass ihm wäh­rend sei­nes Ein­kau­fes in der Nor­ma Filia­le in der Lich­ten­fel­ser Stra­ße sei­ne Geld­bör­se ent­wen­det wur­de. Täter­hin­wei­se konn­te er kei­ne geben, jedoch kam ihm eine unbe­kann­te Frau ver­däch­tig vor, wel­che ihn zuvor auch ange­spro­chen hat­te. Die Unbe­kann­te konn­te er wie folgt beschrei­ben: Süd­län­di­sches Aus­se­hen, kräf­ti­ge Sta­tur, außer­dem trug sie ein schwar­zes Kleid. Zeu­gen die zur Tat­zeit ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen gemacht haben, wer­den gebe­ten sich unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 in Ver­bin­dung zu set­zen.