Hem­ho­fe­ner Senio­rin durch fal­sche Poli­zei­be­am­ten um höhe­ren Bar­geld­be­trag gebracht

Symbolbild Polizei

Höchstadt an der Aisch (ots) – Durch den Anruf eines fal­schen Poli­zei­be­am­ten der­art unter Druck gesetzt, gab eine Senio­rin in der Nacht von Mon­tag auf Diens­tag (11.08.2020) in Hem­ho­fen (Lkr. Erlan­gen-Höchstadt) ihr gesam­tes Bar­geld her­aus. Dem Abho­ler gelang uner­kannt die Flucht.

Der Anruf ging gegen 22:30 Uhr mit unter­drück­ter Num­mer auf dem Tele­fon der Senio­rin in der Ring­stra­ße ein. Ein Mann mit hoch­deut­schem Akzent gab sich als Poli­zei­be­am­ter aus und kün­dig­te an, dass bei ihr in Kür­ze ein­ge­bro­chen wer­de. Um ihr Ver­mö­gen zu sichern, for­der­te er das betag­te Opfer auf, sämt­li­ches im Haus befind­li­ches Bar­geld und diver­se Geld­bör­sen in einer Tasche vor der Haus­tür zu depo­nie­ren. Die Frau kam der Auf­for­de­rung nach und wur­de anschlie­ßend per Tele­fon wie­der zurück ins Haus diri­giert und noch eine Zeit­lang am Tele­fon gehal­ten. Erst spä­ter stell­te die Betro­ge­ne fest, dass die Tasche abge­holt wor­den war. Zwei Tage spä­ter wur­de die Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt an der Aisch hin­zu­ge­zo­gen und Anzei­ge erstat­tet.

Jetzt ermit­telt das Fach­kom­mis­sa­ri­at für Trick­be­trug der Nürn­ber­ger Kri­mi­nal­po­li­zei gegen unbe­kannt und bit­tet Zeu­gen, die in der Tat­nacht im Bereich der Ring­stra­ße ver­däch­ti­ge Per­so­nen oder Fahr­zeu­ge beob­ach­tet haben, sich an den Kri­mi­nal­dau­er­dienst Mit­tel­fran­ken unter der Tele­fon­num­mer 0911 2112 3333 zu wen­den.