Bam­ber­ger Kul­tur­sze­ne beklagt ange­kün­dig­te Strei­chung von För­der­gel­dern

Pres­se­mit­tei­lung der Kul­tur­fa­brik KUFA der Lebens­hil­fe Bam­berg:

“Denn Kul­tur ist kein Luxus – Für kul­tu­rel­le Viel­falt in Bam­berg”

KUFA Ban­ner Für kul­tu­rel­le Viel­falt / Gra­fik: Pri­vat

„Denn Kul­tur ist kein Luxus, den wir uns lei­sten oder auch strei­chen kön­nen, son­dern der gei­sti­ge Boden, der unse­re eigent­li­che inne­re Über­le­bens­fä­hig­keit sichert.“
Richard von Weiz­säcker, 1991

Für vie­le Künst­ler und frei­en Kul­tur­ein­rich­tun­gen sind die Fol­gen des Lock­downs in der Coro­na Pan­de­mie zur Exi­stenz­fra­ge gewor­den. Anstatt die freie Bam­ber­ger Kul­tur­sze­ne gera­de in die­sen schwe­ren Zei­ten nach­hal­tig zu sichern, hat die Stadt Bam­berg die mög­li­che Strei­chung der För­der­gel­der von Cha­peau Claque und dem Zir­kus Gio­van­ni ange­kün­digt.

Zuschüs­se von Cha­peau Claque und Zir­kus Gio­van­ni erhal­ten

Die Kul­tur­fa­brik KUFA der Lebens­hil­fe Bam­berg soli­da­ri­siert sich mit der frei­en Bam­ber­ger Kul­tur­sze­ne, ins­be­son­de­re mit Cha­peau Claque und dem Zir­kus Gio­van­ni, und setzt sich für den Erhalt ihrer Kul­tur­för­de­rung ein.

Gera­de jetzt, wo in Bam­berg ein Auf­bruch für eine ver­stärk­te Unter­stüt­zung der frei­en Kul­tur­sze­ne geplant war, darf die freie Kul­tur in Bam­berg nicht zu den Coro­na-Ver­lie­rern wer­den.

„Kunst ist unver­zicht­bar in der Aus­ein­an­der­set­zung mit exi­sten­zi­el­len Fra­gen des Mensch­seins, auch und gera­de in Zei­ten, in denen Gewiss­hei­ten brü­chig wer­den und gesell­schaft­li­che Fun­da­men­te sich als fra­gil erwei­sen.“ sagt die Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en Frau Moni­ka Grüt­ters.

Die viel­fäl­ti­ge Kul­tur­sze­ne unse­rer Stadt Bam­berg prägt das Gesicht und das Leben in unse­rer Stadt. Wir appel­lie­ren daher an die Stadt Bam­berg, alle Anstren­gun­gen zu unter­neh­men, um die Viel­falt unse­rer Bam­ber­ger Kul­tur­land­schaft zu erhal­ten.

Die Bam­ber­ger Kul­tur­sze­ne braucht kei­ne Strei­chun­gen son­dern Zukunfts­per­spek­ti­ven!