Bay­reuth: Gel­be Säcke sind nicht für den Rest­müll gedacht

BAY­REUTH – Im Bay­reu­ther Stadt­ge­biet die­nen die Gel­ben Säcke aus­schließ­lich der Samm­lung von lee­ren Ver­kaufs­ver­packun­gen aus Kunst­stoff, Alu­mi­ni­um und Ver­bund­stof­fen wie zum Bei­spiel Geträn­ke­kar­tons. Wie der Stadt­bau­hof mit­teilt, ist der Ver­brauch an Gel­ben Säcken sehr hoch, obwohl die Sam­mel­men­ge gleich­blei­bend bei rund 1.630 Ton­nen im Jahr liegt. Pro Jahr wer­den etwa zwei Mil­lio­nen Gel­be Säcke aus­ge­ge­ben. Bei einem durch­schnitt­li­chen Gewicht der gefüll­ten Säcke von etwa 2,5 Kilo­gramm pro Sack kom­men aber nur rund 800.000 Gel­be Säcke wie­der mit der Samm­lung zurück. Vie­les deu­tet daher dar­auf hin, dass eine sehr gro­ße Anzahl der Säcke zweck­ent­frem­det ver­wen­det wird. Die Ver­wen­dung von Gel­ben Säcke etwa als Rest­müll­sack, Pflan­zen­ab­deckun­gen im Win­ter, als Trans­port­ge­fäß für Gar­ten­ab­fäl­le oder son­sti­ge Zwecke wider­spricht dem Umwelt­ge­dan­ken und ver­ur­sacht Kosten. Gel­be Säcke dür­fen zudem aus­schließ­lich für die Wert­stoff­samm­lung im Stadt­ge­biet Bay­reuth benutzt wer­den. Im Land­kreis erfolgt dies mit Hil­fe von Gel­ben Ton­nen. Der Stadt­bau­hof appel­liert daher an Bay­reuths Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die Gel­ben Säcke aus­schließ­lich für die Samm­lung von Ver­packungs­ma­te­ri­al aus Kunst­stoff zu nut­zen.