Bam­ber­ger CSU/­BA-Frak­ti­on will den Eltern­bring­ver­kehr ver­rin­gern

Pres­se­mit­tei­lung der CSU/­BA-Frak­ti­on des Bam­ber­ger Stadt­rats:

Vor­schlä­ge den Eltern­bring­ver­kehr zu ver­rin­gern

Kon­kre­te Unfäl­le gab es bis­lang nur weni­ge, aber die Situa­ti­on wirkt oft bedroh­lich. Nach Mei­nung der CSU-BA-Stadt­rats­frak­ti­on stellt der Eltern­bring­ver­kehr für Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine erheb­li­che Bela­stung ins­be­son­de­re für die Gebie­te dar, wo die Ver­kehrs­ver­hält­nis­se beengt sind. Wie die CSU-BA-Frak­ti­on in einer Pres­se­mit­tei­lung schreibt, habe man in Erfah­rung gebracht, dass ande­re Städ­te päd­ago­gi­sche Kon­zep­te ent­wickelt hät­ten, um den Eltern­bring­ver­kehr zu ver­rin­gern. Die Stadt­rä­te Peter Nel­ler, Dr. Ursu­la Red­ler, Micha­el Kalb und You Xie haben des­halb bei OB Andre­as Star­ke bean­tragt, dass die Stadt­ver­wal­tung über die Som­mer­fe­ri­en oder jeden­falls bis zum Win­ter­an­fang Kon­zept­vor­schlä­ge zur Redu­zie­rung des Eltern­bring­ver­kehrs an Schu­len erar­bei­tet und die­se in der näch­sten Sit­zung des Schul­se­nats vor­stel­len soll.

In der Frak­ti­on habe Stadt­rä­tin Ursu­la Red­ler eini­ge Bei­spie­le aus ande­ren Städ­ten ange­führt, wie dort Eltern und Kin­der mit ein­be­zo­gen wor­den sei­en, um päd­ago­gisch sinn­vol­le Kon­zep­te zu ent­wickeln. So wür­den bei­spiels­wei­se spie­le­ri­sche, schul­in­ter­ne Wett­be­wer­be mit dem Kind als Sie­ger durch­ge­führt, das mög­lichst selbst­stän­dig zur Schu­le gelangt.

Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Peter Nel­ler ver­wies dar­auf, dass der ADAC so genann­te Eltern­hal­te­stel­len im nähe­ren Umfeld der Schu­le vor­schla­ge – emp­foh­len wer­den min­de­stens 250 Meter, um die Kin­der an einen selbst­stän­di­gen Schul­weg her­an­zu­füh­ren und die gefähr­li­chen und beeng­ten Situa­tio­nen direkt vor der Schu­le zu ent­zer­ren.

Sehr posi­tiv sehe man es, so Nel­ler, dass laut Aus­kunft der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg der Ver­kehrs­er­zie­hungs­un­ter­richt trotz Coro­na-Kri­se umfas­send statt­fin­den konn­te. „Auch des­halb erscheint es aus unse­rer Sicht rich­tig, wenn jetzt in der Stadt Bam­berg ein ein­heit­li­ches Kon­zept oder zumin­dest schul­be­zo­ge­nes Kon­zept erar­bei­tet wird, um die Ver­kehrs­si­cher­heit zu erhö­hen und die Schu­len zu unter­stüt­zen“, beton­te Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Nel­ler. Sei­ne Kol­le­gen Micha­el Kalb und You Xie mein­ten, dass die Sie­ges­prä­mi­en für die Kin­der kei­nen enor­men Kosten­auf­wand dar­stel­len müs­sen. Viel­mehr könn­ten z.B. ein „Schecks and the city“ oder ein Theat­er­gut­schein ange­mes­sen sein. Wesent­lich gehe es um den erzie­he­ri­schen Aspekt und die Aner­ken­nung durch die ande­ren Kin­der und die Lehr­kräf­te. Ein­schrän­kend sag­te Ursu­la Red­ler, dass die Kon­zept­fin­dung auf Kin­der­ta­ges­stät­ten, auf­grund des gerin­ge­ren Alters der Kin­der, ihrer Mei­nung nach grund­sätz­lich nicht über­trag­bar sei.

Ursu­la Red­ler