Mann ver­letzt Ehe­frau in Nai­la schwer – Haft­be­fehl erlas­sen

Symbolbild Polizei

NAI­LA, LKR. HOF. Da er sei­ne Ehe­frau schwer miss­han­delt haben soll, befin­det sich ein Mann aus Nai­la nach Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei Hof und auf Antrag der Staats­an­walt­schaft wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung in Unter­su­chungs­haft.

Am frü­hen Sonn­tag­abend ver­stän­dig­te ein jun­ger Mann den Ret­tungs­dienst und gab an, dass sei­ne Mut­ter in der elter­li­chen Woh­nung gestürzt sei. Schnell hat­ten die Ret­tungs­kräf­te vor Ort den Ver­dacht, dass die erheb­li­chen Ver­let­zun­gen der 62-jäh­ri­gen Geschä­dig­ten nicht von einem Sturz­ge­sche­hen stam­men kön­nen und infor­mier­ten die Poli­zei. Unter Lei­tung der Staats­an­walt­schaft Hof über­nahm die Kri­mi­nal­po­li­zei­in­spek­ti­on Hof die Ermitt­lun­gen. Noch am Abend erfolg­te die Fest­nah­me des 67-jäh­ri­gen Vaters des Mit­tei­lers. Nach der­zei­ti­gem Ermitt­lungs­stand hat­te der Fami­li­en­va­ter sei­ne Ehe­frau offen­bar im Lau­fe des Nach­mit­tags mehr­fach mas­siv am Ober­kör­per sowie Hals und Kopf ver­letzt. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Hof erging am Mon­tag Haft­be­fehl wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung gegen den Tat­ver­däch­ti­gen. Er befin­det sich inzwi­schen in einer Justiz­voll­zugs­an­stalt. Die Ehe­frau des Tat­ver­däch­ti­gen muss der­zeit immer noch inten­siv­me­di­zi­nisch ver­sorgt wer­den.