AOK Bam­berg-Forch­heim gibt Som­mer­tipps

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Geschützt in die Son­ne

Son­nen­strah­len machen glück­lich. Tref­fen sie auf die Haut, set­zen sie Glücks­hor­mo­ne frei, soge­nann­te Endor­phi­ne. Zudem ist Son­nen­licht wich­tig für die Pro­duk­ti­on des kör­per­ei­ge­nen Vit­amin D, das zu gesun­den Kno­chen und Zäh­ne bei­trägt. Zu viel Son­ne kann aller­dings auch schäd­lich sein. Die ultra­vio­let­te (UV-) Strah­lung durch Son­ne lässt die Haut vor­zei­tig altern und ist zudem ein Risi­ko­fak­tor für Haut­krebs. „Wer ein Son­nen­bad ohne Reue genie­ßen will, soll­te daher geeig­ne­te Maß­nah­men zum Son­nen­schutz ergrei­fen“, so Doro­thea Hil­gert, Dipl.-Sportfachkraft von der AOK in Bam­berg und Forch­heim. Schat­ten bie­tet einen guten Son­nen­schutz. Die UV-Bela­stung wird dadurch min­de­stens hal­biert. Beson­ders gut schützt dich­tes Blatt­werk von Bäu­men oder Sträu­chern. Und den­noch besteht auch an schat­ti­gen Plät­zen das Risi­ko eines Son­nen­brands, da die Umge­bung die Strah­len reflek­tie­ren kann.

Schutz­schild anle­gen gegen Son­nen­brand

Wie viel Son­ne jeder ein­zel­ne Mensch ver­trägt, hängt von sei­nem Haut­typ ab. Je dunk­ler die Haut, desto höher der Eigen­schutz. Zu wel­chem Haut­typ man zählt, kann am besten ein Haut­arzt bestim­men. „Son­nen­schutz­mit­tel hel­fen, die Eigen­schutz­zeit der Haut zu erhö­hen und dadurch Son­nen­brand zu ver­hin­dern“, so Doro­thea Hil­gert. Es gibt sie mit unter­schied­li­chen Licht­schutz­fak­to­ren (LSF). Er besagt, um wie viel die Eigen­schutz­zeit der Haut erhöht wird. Wer bei­spiels­wei­se ohne Schutz 10 Minu­ten lang in der Son­ne blei­ben kann, genießt mit LSF 20 einen Son­nen­schutz, der maxi­mal 200 Minu­ten –10 Minu­ten mal 20– anhält. Exper­ten raten aller­dings, höch­stens zwei Drit­tel die­ser errech­ne­ten Zeit aus­zu­nut­zen. Wich­tig ist auch, die Son­nen­creme recht­zei­tig zu ver­wen­den und nicht erst, wenn man schon eine Wei­le in der Son­ne war. Sinn­voll ist außer­dem, ein Son­nen­schutz­mit­tel mit hohem Licht­schutz­fak­tor (30 und mehr) auf­zu­tra­gen, das aus­rei­chen­den Schutz vor UV-A- und UV-B-Strah­lung bie­tet.

Klei­dung als Son­nen­schutz

Klei­dung hilft eben­falls, die UV-Bela­stung zu redu­zie­ren. Aber nicht alle Stof­fe sind dafür gleich gut geeig­net. Bes­se­ren Schutz bie­ten Stof­fe, die dun­kel, fest gewebt oder dicht sowie unge­bleicht sind. Mate­ria­li­en wie Poly­ester, Jeans und Wol­le hal­ten mehr UV-Licht ab als dün­ne Baum­woll­stof­fe, Lei­nen, Sei­de oder Vis­ko­se. Eine hilf­rei­che Faust­re­gel ist: Hält man den Stoff gegen die Son­ne, sieht man bereits, wie viel Licht hin­durch­dringt. Je licht­durch­läs­si­ger die Klei­dung ist, desto gerin­ger der UV-Schutz. Es gibt auch spe­zi­el­le UV-Schutz­klei­dung. Dabei soll­te auf den UV-Stan­dard 801 geach­tet wer­den. Zudem soll­te der Kopf nicht ver­nach­läs­sigt und eben­falls geschützt wer­den mit einem breit­krem­pi­gen Hut oder Kap­pe, die auch Ohren und Nacken bedecken.

„Und was für die Haut gilt, gilt auch für die Augen – sie brau­chen eben­so Schutz vor zu viel Son­nen­ein­strah­lung“, so Doro­thea Hil­gert. Denn zu star­ke UV- Strah­lung kann die Horn- und Bin­de­haut schä­di­gen und lang­fri­stig sogar die Augen­lin­se trü­ben und zur Erblin­dung füh­ren. Des­halb muss die Son­nen­bril­le bestimm­ten Stan­dards ent­spre­chen. Unver­zicht­bar ist die Mar­kie­rung „CE“ und die Auf­schrift „EN 1836:1997“ auf dem Glas oder am Bril­len­bü­gel: Dar­an erkennt man, dass die Son­nen­bril­le den EU-weit gül­ti­gen Qua­li­täts­stan­dards für den Son­nen­schutz ent­spricht.

Inter­net-Tipps:

www​.aok​.de -> Such­be­griff: Son­nen­ba­den

www​.bfs​.de ->The­men -> Opti­sche Strah­lung ->UV-Strah­lung

www​.krebs​in​for​ma​ti​ons​dienst​.de ->Krebs­ar­ten -> Haut­krebs -> Vor­beu­gung