Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 30.07.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land

Werk­statt­tü­re auf­ge­he­belt

HIRSCHAID. Ver­mut­lich mit einer Zan­ge hebel­te ein Unbe­kann­ter zwi­schen Diens­tag­abend, 17.30 Uhr, und Mitt­woch­mor­gen, die Türe einer Werk­statt in der Orts­stra­ße „Am Fried­hof“ auf. Ohne etwas ent­wen­det zu haben, ent­fern­te sich der der Unbe­kann­te wie­der. Der ange­rich­te­te Scha­den wird auf ca. 50 Euro geschätzt.

Wer hat ver­däch­ti­ge Per­so­nen beob­ach­tet? Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu set­zen.

Ker­zen aus Kir­che ent­wen­det

HÖFEN. Vier wei­ße Ker­zen im Wert von ca. 60 Euro ließ ein Unbe­kann­ter aus der Kir­che mit­ge­hen. Der Dieb­stahl ereig­ne­te sich zwi­schen 1. Juni und 16. Juli.

Wer hat ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht? Hin­wei­se erbit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310.

Pedel­ec-Fah­rer schwer ver­letzt

POP­PEN­DORF. Mit schwe­ren Ver­let­zun­gen muss­te am Mitt­woch­mor­gen ein 80-jäh­ri­ger Pedel­ec-Fah­rer durch den Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den. Beim Über­que­ren der B 4 in nörd­li­che Rich­tung über­sah der Rad­ler einen von rechts kom­men­den, vor­fahrts­be­rech­tig­ten Lkw. Obwohl der 47-jäh­ri­ge Fah­rer sofort eine Voll­brem­sung ein­lei­te­te, konn­te er einen Zusam­men­stoß mit dem Rad­fah­rer nicht mehr ver­hin­dern. Der ent­stan­de­ne Unfall­scha­den beläuft sich auf ca. 300 Euro.

An der Kreu­zung krach­te es

POM­MERS­FEL­DEN. Blech­scha­den in Höhe von ca. 5.000 Euro ent­stand bei einem Ver­kehrs­un­fall, der sich am Mitt­woch­abend ereig­ne­te. An der Kreu­zung B 505 zur Staats­stra­ße 2263 über­sah ein 55-jäh­ri­ger Opel-Fah­rer den vor­fahrts­be­rech­tig­ten, aus Rich­tung Lim­bach kom­men­den Pkw eines 53-Jäh­ri­gen. Glück­li­cher­wei­se blie­ben bei­de Fahr­zeug­füh­rer beim Zusam­men­stoß unver­letzt.

Grün­strei­fen mit Pflan­zen­ver­nich­tungs­mit­tel behan­delt – Hund erlitt Ver­ät­zung

PRIE­SEN­DORF. Mit sei­nem Hund ging am Mitt­woch, 26. Juni, gegen 7.30 Uhr, ein Mann in der Loch­gas­se spa­zie­ren. Wäh­rend des Gas­si Gehens fraß das Tier im dor­ti­gen Grün­strei­fen Gras. Danach ging es dem Irish Set­ter zuse­hends schlecht, so dass der Besit­zer sei­nen Hund umge­hend in eine Tier­arzt­pra­xis brach­te. Bei der tier­ärzt­li­chen Unter­su­chung wur­de eine Vergiftung/​Verätzung der Spei­se­röh­re fest­ge­stellt.

Mög­li­cher­wei­se hat­te ein Anwoh­ner im Bereich der Loch­gas­se ein Pflan­zen­ver­nich­tungs­mit­tel auf die Grün­flä­chen gespritzt, um dort die Aus­brei­tung des Grün­be­la­ges zu ver­hin­dern.

Zeu­gen des Vor­falls bzw. wei­te­re geschä­dig­te Hun­de­be­sit­zer wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu set­zen. Die Poli­zei macht dar­auf auf­merk­sam, dass das Sprit­zen „gefähr­li­cher Stof­fe“ auf Gemein­de­ge­biet unter­sagt ist.

Beim Joint-Rau­chen erwischt

BUR­GE­BRACH. Mit einem ent­zün­de­ten Joint in der Hand konn­te eine Poli­zei­strei­fe am Mitt­woch, gegen 17.15 Uhr, einen 26-Jäh­ri­gen am Dorf­wei­her antref­fen. Auch sein 26-jäh­ri­ger Beglei­ter hat­te in einer Ziga­ret­ten­schach­tel einen gefer­tig­ten Joint dabei. Die Rausch­mit­tel wur­den beschlag­nahmt. Bei­de Män­ner müs­sen nun mit einer Anzei­ge rech­nen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt

Sach­be­schä­di­gun­gen

Unter­lein­lei­ter. In den ver­gan­ge­nen Tagen, ver­mut­lich seit Sams­tag, waren im Bereich des Spiel­plat­zes Van­da­len unter­wegs und haben einen Sach­scha­den von meh­re­ren hun­dert Euro ange­rich­tet. Bis­her unbe­kann­te Per­so­nen ris­sen das Spiel­platz­schild samt Rohr­stän­der mit Beton­sockel aus der Ver­an­ke­rung und war­fen es um. Der in der Nähe befind­li­che Weg­wei­ser für Wan­de­rer war eben­falls Ziel des Angriffs und wur­de umge­wor­fen. Wei­ter­hin wur­den noch auf dem Weg zur Bahn­hofs­stra­ße vier Leit­pfo­sten samt Beton­sockel aus dem Boden her­aus­ge­ris­sen. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen gemein­schäd­li­cher Sach­be­schä­di­gung auf­ge­nom­men und bit­tet um Hin­wei­se zur Auf­klä­rung der Straf­tat.

Son­sti­ges

Wei­lers­bach. Am Diens­tag­nach­mit­tag wur­de in der Haupt­stra­ße der Fah­rer eines Renault Kan­goo einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Dabei stell­te sich her­aus, dass der 49-jäh­ri­ge Mann mit über 2,3 Pro­mil­le erheb­lich betrun­ken war. Dar­auf­hin wur­de die Wei­ter­fahrt unter­bun­den. Der Füh­rer­schein des Man­nes wur­de sicher­ge­stellt und eine Blut­ent­nah­me bei ihm durch­ge­führt. Er wird wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr zur Anzei­ge gebracht.

Mug­gen­dorf. Am Diens­tag­vor­mit­tag wur­den im Bereich der Wie­sent auf einer Wie­se drei Wild­cam­per noch in ihren Hän­ge­mat­ten schla­fend fest­ge­stellt. Zwei von ihnen führ­ten kei­ner­lei Aus­weis­pa­pie­re mit und gaben vor Ort fal­sche Per­so­na­li­en an. Die­se wur­den kur­ze Zeit spä­ter auf der Dienst­stel­le letzt­end­lich wider­legt. Das Cam­pen wur­de been­det und eine Anzei­ge nach dem bay­er. Natur­schutz­ge­setz erstellt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim

Unfall­flucht

EFFELTRICH. Ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer beschä­dig­te am Mitt­woch zwi­schen 08:30 und 09:45 Uhr einen im Bereich der Lär­chen­stra­ße / Föh­ren­stra­ße gepark­ten Hyun­dai I30 und ent­fern­te sich im Anschluss uner­laubt von der Unfall­stel­le ohne sich um den ver­ur­sach­ten Scha­den in Höhe von 500,– Euro zu küm­mern. Wer einen sol­chen Vor­fall beob­ach­ten konn­te, wird gebe­ten sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim unter Tele­fon-Nr. 09191/7090–0 in Ver­bin­dung zu set­zen.

Son­sti­ges

EGGOLS­HEIM. Am Mitt­woch­mor­gen geriet bei einem Lager­haus in der Büg eine gas­be­trie­be­ne Kehr­ma­schi­ne auf­grund eines tech­ni­schen Defekts in Brand. Das Gerät ging in Flam­men auf, ver­letzt wur­de hier­bei glück­li­cher­wei­se aber nie­mand. Es ent­stand ein Gesamtsach­scha­den in Höhe von ca. 15.000,– Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach

Ermitt­lungs­er­folg bei Die­bes­se­rie

Kulm­bach. Seit Febru­ar die­sen Jah­res kam es in einem Alten­heim im Stadt­ge­biet Kulm­bach zu meh­re­ren Dieb­stäh­len zum Nach­teil der dort woh­nen­den Senio­ren. Ein zunächst unbe­kann­ter Täter hat­te bei ver­schie­de­nen Bewoh­nern des Hau­ses in einem unbe­ob­ach­te­ten Moment Bar­geld aus deren Erspar­nis­sen ent­wen­det. Durch einen der Geschä­dig­ten wur­de schließ­lich Straf­an­zei­ge bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach erstat­tet. Bereits von Beginn an lag der Ver­dacht nahe, dass der Täter unter den Ange­stell­ten zu suchen war.

Auf­grund der ver­schie­de­nen Ört­lich­kei­ten an denen der bis Diens­tag Unbe­kann­te han­del­te, gestal­te­ten sich die Ermitt­lun­gen, wel­che von der Ermitt­lungs­grup­pe der ört­li­chen Dienst­stel­le über­nom­men wur­den, schwie­rig. Am Diens­tag schlug die Fal­le jedoch end­lich zu, als der 22-Jäh­ri­ge Azu­bi erneut gerin­ge­re Bar­geld­sum­men bei zwei Senio­ren im Alter von 76 Jah­ren unbe­rech­tigt an sich nahm. Eine Video­auf­nah­me über­führ­te den jun­gen Mann auf fri­scher Tat, als die­ser einen Geld­schein aus dem Port­mon­naie des Opfers ent­nahm und ein­steck­te. Als der Täter durch die Poli­zei­be­am­ten mit der Tat kon­fron­tiert wur­de, erschien die­ser erleich­tert, obwohl er nun mit dem Ver­lust sei­nes Aus­bil­dungs­ver­hält­nis­ses rech­nen muss. Der jun­ge Mann räum­te in sei­ner Ver­neh­mung alle Dieb­stäh­le ein. Ins­ge­samt hat­te er bei sei­nen ins­ge­samt 10 Taten eine Beu­te in Höhe eines hohen drei­stel­li­gen Betra­ges gemacht. Als Grund für sein Han­deln nann­te er Geld­pro­ble­me. Ob sich die Dieb­stäh­le letzt­end­lich gelohnt haben muss der Dieb, der sich jetzt vor Gericht ver­ant­wor­ten muss, für sich selbst ent­schei­den.