MdL Gud­run Bren­del-Fischer: “Pla­nungs­stand des Bahn­pro­jek­tes Deutsch­land-Takt auf kei­nen Fall akzep­tie­ren”

Kein Ver­weis aufs Abstell­gleis – Bay­reuth-Stadt und Land muss sich gegen Bahn­plä­ne durch­set­zen

Gudrun Brendel-Fischer

Gud­run Bren­del-Fischer

Die CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Gud­run Bren­del-Fischer, die auch stv. CSU-Bezirks­vor­sit­zen­de in Ober­fran­ken ist, wird den aktu­el­len Pla­nungs­stand des Bahn­pro­jek­tes Deutsch­land-Takt auf kei­nen Fall akzep­tie­ren.

„Wir wer­den nicht zulas­sen, dass Bay­reuth und die Regi­on auf´s Abstell­gleis gescho­ben wer­den,“ so Bren­del-Fischer. “Die Stadt Bay­reuth ist welt­be­kann­te Richard-Wag­ner-Fest­spiel­stadt, hat durch das Mark­gräf­li­che Opern­haus Welt­kul­tur­er­be­sta­tus und ist Sitz einer wach­sen­den Uni­ver­si­tät mit hohem Inter­na­tio­na­li­sie­rungs­an­teil. Da muss es selbst­ver­ständ­lich sein, dass sie gut mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln zu errei­chen ist.

Aber nicht nur für den Tou­ris­mus ist eine aus­ge­bau­te Bahn­ver­bin­dung essen­ti­ell. Da in der Regi­on um Bay­reuth auch vie­le Logi­stik­fir­men ange­sie­delt sind, ist für einen moder­nen ver­kehrs- und umwelt­ge­rech­ten Waren­ver­sand der Bahn­aus­bau unbe­dingt von Nöten. Eine Kap­pung der Ver­bin­dung läuft völ­lig gegen die Bedürf­nis­se der Unter­neh­men und der Bür­ger.”

Auch die CSU-Kreis­tags­frak­ti­on habe zur Bahn­an­bin­dung einen Antrag ein­ge­bracht, in dem sie eine aus­führ­li­che Infor­ma­ti­on und Bera­tung auf einer Kreis­tags­sit­zung mit einem Bahn­ver­tre­ter for­dert. Hier sol­len bei­spiels­wei­se die For­de­run­gen zum Strecken­aus­bau Nürn­berg – Schirn­ding und zum zwei­ten Gleis mit Elek­tri­fi­zie­rung zwi­schen Schna­bel­waid und Bay­reuth vor­ge­tra­gen wer­den.

„Wir wer­den uns mit aller Ent­schlos­sen­heit für einen bedarfs­ge­rech­ten Bahn­aus­bau für Bay­reuth und die Regi­on ein­set­zen. Hier­für neh­men wir auch den Baye­ri­schen Mini­ster­prä­si­den­ten Dr. Mar­kus Söder, Ver­kehrs­mi­ni­ste­rin Ker­stin Schrey­er und den Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ster Andre­as, an die sich die Abge­ord­ne­te wen­det.