Kulm­ba­cher Rota­ry-Club enga­giert Arti­sten-Ensem­ble für Senio­ren­ein­rich­tun­gen

Die vom Rota­ry-Club Kulm­bach orga­ni­sier­te Fahrt für die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner der Kulm­ba­cher Senio­ren­hei­me ist seit vie­len Jah­ren ein guter Brauch. In die­sem Früh­ling muss­te sie aus­fal­len. Coro­na. Schon

2019 hat­te ein ande­res Virus die Akti­on aus­ge­bremst. Vie­le konn­ten nicht teil­neh­men. “In den Hei­men wird sehr viel Abwechs­lung gebo­ten,” so Andre­as Kunz, der Kulm­ba­cher Rota­ry-Prä­si­dent. “Aber die­se koord­nier­te Akti­on mit allen Kulm­ba­cher Ein­rich­tun­gen ist ein beson­de­res zusätz­li­ches Ereig­nis, das sich gro­ßer Beliebt­heit erfreut. Als wir gezwun­gen waren abzu­sa­gen, haben wir uns über­legt, wie wir die Lücke fül­len kön­nen.”

Da kam eine Nach­richt gera­de recht: Bei Rüdi­ger Bau­manns Spin­nal­to-Akti­on in Main­leus wir­ken Arti­sten mit, die in Mün­chen vor Senio­ren­hei­men auf­tre­ten. Vie­le Unter­hal­tungs­an­ge­bo­te muss­ten abge­sagt wer­den, aber eine sol­che Show kann unter Wah­rung aller Abstands­re­geln statt­fin­den. “Das fan­den wir vom Kulm­ba­cher Rota­ry-Club eine rich­tig gute Idee und haben umge­hend den Kon­takt zu dem Arti­sten-Ensem­ble her­ge­stellt.” Dann ging alles blitz­schnell. Die Lei­tun­gen der Ein­rich­tun­gen nah­men die Offer­te ger­ne an, nach Besich­ti­gung der Ört­lich­kei­ten wur­den Ter­mi­ne fest­ge­macht und nun ist es bald so weit.

Das Team von Pepe Arts wird am Nach­mit­tag des 4. August in der Karl-Herold-Senio­ren­wohn­an­la­ge in der Brenk­stra­ße den ersten Auf­tritt hin­le­gen. Am Mitt­woch wer­den Bür­ger­spi­tal und Main­park fol­gen, am Don­ners­tag das Evan­ge­li­sche Wohn­stift in der Til­si­ter Stra­ße und das Hei­ner-Steng­lein-Senio­ren­heim Am Rasen.

Die Schau aus atem­be­rau­ben­der Kraft­akro­ba­tik, mit Cyr Wheel, Jon­gla­ge, Pan­to­mi­me, Clow­ne­rie und Part­ner-Arti­stik wird sicher noch lan­ge Zeit Gesprächs­stoff lie­fern. “Ehr­lich gesagt, freue ich mich selbst dar­auf, das zu sehen,” gesteht Andre­as Kunz. Es wird also eine Initia­ti­ve, die allen Freu­de brin­gen wird. Das ist doch was in einer Zeit der Be- und Ein­schrän­kun­gen.