Gewinn­ver­spre­chen ent­pupp­te sich erneut als Betrug

Symbolbild Polizei

FORCH­HEIM. Mit der Aus­sicht auf hohe Gewin­ne brach­ten Betrü­ger einen 82-jäh­ri­gen Forch­hei­mer zur Zah­lung meh­re­rer tau­send Euro. Statt des ver­spro­che­nen Gewin­nes, erhielt das Opfer wei­te­re Geld­for­de­run­gen. Nun ermit­telt die Kri­po Bam­berg und warnt vor einem wei­te­ren Auf­tre­ten der Täter.

Es ist stets das ähn­li­che Muster: Man habe einen ver­lockend hohen Geld­be­trag gewon­nen und müs­se vor der Aus­zah­lung nur eine klei­ne „Gegen­lei­stung“ erbrin­gen. Im jüng­sten Fall aus Forch­heim stell­ten die Betrü­ger ihrem 82-jäh­ri­gen Opfer Anfang Juli tele­fo­nisch einen Gewinn in sechs­stel­li­ger Höhe in Aus­sicht. Ledig­lich eine klei­ne Gebühr müs­se er zah­len, bevor das Geld an ihn trans­fe­riert wer­den könn­te.

Der Rent­ner über­wies in der Fol­ge meh­re­re tau­send Euro auf ein aus­län­di­sches Kon­to. Als er für eine erneu­te Zah­lung sein Bank­in­sti­tut auf­such­te, wur­den die Bank­mit­ar­bei­ter auf den Fall auf­merk­sam. Der Fili­al­lei­ter infor­mier­te die Forch­hei­mer Poli­zei und so konn­ten wei­te­re Zah­lun­gen an die Betrü­ger ver­hin­dert wer­den.

Das zustän­di­ge Fach­kom­mis­sa­ri­at der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen in die­sem Fall auf­ge­nom­men.

Die Ober­frän­ki­sche Poli­zei warnt vor der­ar­ti­gen Gewinn­ver­spre­chen:

  • Wenn Ihnen am Tele­fon ein Gewinn ver­spro­chen wird: erkun­di­gen Sie sich nach dem Namen des Anru­fers, sei­ner Adres­se und Rück­ruf­num­mer. Fra­gen Sie nach, um wel­ches Gewinn­spiel es sich han­delt und notie­ren Sie sich alle Anga­ben.
  • Geben Sie kei­ne per­sön­li­chen Daten preis, z. B. Kon­to­in­for­ma­tio­nen, Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se, Kre­dit­kar­ten­num­mern.
  • Lei­sten Sie nie­mals Vor­aus­zah­lun­gen, um angeb­li­che Gebüh­ren, Steu­ern oder Notar­ko­sten zu beglei­chen.
  • Über­ge­ben Sie nie­mals Geld oder Wert­ge­gen­stän­de an Ihnen unbe­kann­te Per­so­nen – auch nicht, wenn die­se angeb­lich im Auf­trag han­deln.
  • Wenn Sie Zwei­fel haben, spre­chen Sie mit Ver­wand­ten oder Bekann­ten und infor­mie­ren Sie die Poli­zei.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Tipps erhal­ten Sie bei Ihrer ört­li­chen Poli­zei­dienst­stel­le oder unter www​.poli​zei​-bera​tung​.de