Erst­kom­mu­ni­on in Adels­dorf und Aisch

Jungen und Mädchen der Pfarrgemeinde St. Laurentius
Jungen und Mädchen der Pfarrgemeinde St. Laurentius

Die Coro­na-Kri­se hat das Leben von vie­len Men­schen beein­flusst. Davon betrof­fen waren auch die Kin­der, die sich seit Novem­ber 2019 auf ihre Erst­kom­mu­ni­on vor­be­rei­tet haben. Wäh­rend der Aus­gangs­be­schrän­kung war nach den Oster­fei­er­ta­gen nicht an eine Fei­er der Erst­kom­mu­ni­on zu den­ken.

Auf Grund der Locke­run­gen sei­tens der Staats­re­gie­rung bestand für die Kom­mu­ni­on­kin­der nun aber die Mög­lich­keit die­ses Fest an den ver­gan­ge­nen bei­den Wochen­en­den nach­zu­fei­ern. Bereits am 11. Juli emp­fin­gen 10 Jun­gen und Mäd­chen der Pfarr­ge­mein­de St. Lau­ren­ti­us ihre Erste Hei­li­ge Kom­mu­ni­on. Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag tra­ten dann 14 Kin­der aus der Pfarr­ge­mein­de St. Ste­pha­nus in zwei Got­tes­dien­sten zum ersten Mal an den Tisch des Herrn.

Der Rah­men war, bedingt durch die Hygie­neschutz­vor­schrif­ten, ein ande­rer als gewohnt. So wur­de der Fest­got­tes­dienst sowohl in Adels­dorf als auch in Aisch unter frei­em Him­mel gefei­ert. Dabei stand das Fest durch die lie­be­voll gestal­te­ten Got­tes­dienstor­te, die musi­ka­li­sche Beglei­tung durch die Kir­chen­band „sky­line“ und die Redu­zie­rung auf das Wesent­li­che, die Gemein­schaft mit Jesus Chri­stus in der Eucha­ri­stie, einer „nor­ma­len“ Erst­kom­mu­ni­on in nichts nach.

In sei­ner Pre­digt ging Pfar­rer Tho­mas Rin­ger auf die Sym­bo­le aus den 6 Weg­got­tes­dien­sten der Kom­mu­ni­on­vor­be­rei­tung ein, in denen jeweils ein Glau­bens­ge­heim­nis gelüf­tet wur­de. Ein Ohr­stöp­sel für die Stil­le, die Wein­trau­be am Wein­stock als Sym­bol der Ver­bun­den­heit mit Jesus Chri­stus, ein Pfla­ster für das heil wer­den durch die Beich­te, eine Ker­ze als Zei­chen für die Hin­ga­be Jesu, ein Testa­ment, sein letz­ter Wil­le, als Ver­mächt­nis an uns und das Geheim­nis der Glau­bens, dass Brot und Wein in Leib und Blut gewan­delt wer­den; all das führ­te unwei­ger­lich auf die Erst­kom­mu­ni­on hin: In Brot und Wein schenkt sich Gott den Men­schen. Er kommt uns ganz nahe, will uns hei­len und stär­ken.

Am Ende der Got­tes­dien­ste bedank­te sich Pasto­ral­re­fe­rent Chri­sti­an Lau­ger beson­ders bei den Müt­tern und Vätern, die die Kin­der in einer Kom­mu­ni­on­grup­pe auf die­ses Fest vor­be­rei­tet haben. Als Zei­chen des Dan­kes erhiel­ten sie eine Son­nen­blu­me geschenkt.