Bro­se Bam­berg ver­pflich­tet Tyler Lar­son und Ger­ry Blakes

symbolbild basketball

Der 28-jäh­ri­ge Lar­son spiel­te zuletzt bei Bun­des­li­ga­kon­kur­rent EWE Bas­kets Olden­burg und hat bei Bro­se einen Ein­jah­res­ver­trag unter­schrie­ben

Johan Roi­jak­kers: „Wir freu­en uns, dass wir mit Tyler einen Point Guard gewin­nen konn­ten, der euro­päi­sche Erfah­rung mit­bringt, aber vor allem auch die BBL bestens kennt. Er hat ein tol­les Gesamt­pa­ket: er kann punk­ten, Bäl­le ver­tei­len, reboun­den und ist stark von der Linie. Uns kam es außer­dem dar­auf an, dass wir einen Auf­bau­spie­ler mit Grö­ße ver­pflich­ten, der auch gemein­sam mit Ben­net Hundt auf dem Par­kett ste­hen kann. Auch das bringt Tyler mit.“

Tyler Lar­son: „Es war eine sehr ein­fa­che Ent­schei­dung, mich für Bro­se zu ent­schei­den: ein gro­ßer Club mit Sie­ger­men­ta­li­tät und erstaun­li­chen Fans. Natür­lich will ich vor­ne mit­spie­len. Das heißt für mich, dass wir zu den Top4-Teams der Liga gehö­ren und mit Heim­vor­teil durch die Play­offs ins Fina­le kom­men; dazu ist mein Ziel der Pokal­sieg und das BCL Final Four. Pri­vat bin ich zu 100 Pro­zent Fami­li­en­mensch. Auf dem Feld ver­su­che ich mei­ne Team­kol­le­gen best­mög­lichst in Sze­ne zu set­zen, um vor­ne und hin­ten erfolg­reich zu sein.“

Tyler Lar­son begann sei­ne Bas­ket­ball­kar­rie­re an der Uni­ver­si­ty of South Daco­ta. Sei­nen ersten Pro­fi­ver­trag hat­te er bei BK Jekab­pils in Lett­land. Es folg­ten Sta­tio­nen in Litau­en, Ungarn, Bel­gi­en und Russ­land, ehe es den 1,91m gro­ßen Auf­bau­spie­ler im Janu­ar 2019 nach Deutsch­land zu den FRA­PORT SKY­LI­NERS zog. Für die Hes­sen absol­vier­te er 20 Spie­le mit einer Durch­schnitts­quo­te von 16 Punk­ten, fünf Rebounds und fünf Assists. Die Spiel­zeit 2019/2020 begann Lar­son in Frank­reich bei Bou­la­zac Bas­ket Dordogne, ehe er Ende Novem­ber zu den EWE Bas­kets Olden­burg wech­sel­te. Dort traf er in 21 BBL-Spie­len rund 60% sei­ner Wür­fe und kam so auf durch­schnitt­lich über elf Punk­te, im Euro­cup waren es gar 12,8 Zäh­ler im Schnitt.

Ger­ry Blakes kommt aus Strasbourg

Neben Tyler Lar­son hat Bro­se Bam­berg auch Ger­ry Blakes ver­pflich­tet. Der 26-jäh­ri­ge, 1,93m gro­ße Guard wech­selt aus der ersten fran­zö­si­schen Liga von SIG Strasbourg in die Dom­stadt und unter­zeich­ne­te bei Bro­se einen Ein­jah­res­ver­trag.

Johan Roi­jak­kers: „Ger­ry Blakes kommt nach einer Sai­son, in der es für ihn vor allem in Olden­burg nicht wirk­lich gut lief. Wir pla­nen mit ihm als zwei­tem Ball­hand­ler auf der zwei. Ich den­ke, das ist die für ihn beste Posi­ti­on, auf der er für uns punk­ten, aber auch kre­ieren kann.“

Ger­ry Blakes: „Ich habe mich für Bam­berg ent­schie­den, weil Bro­se ein Club mit gro­ßer Histo­rie und einem hohen Anse­hen in Euro­pa ist. Es ist eine groß­ar­ti­ge Gele­gen­heit für mich, an der Neu­aus­rich­tung, die Bam­berg gera­de absol­viert, teil­zu­ha­ben. Es wird wich­tig sein, dass wir von Beginn an eine gute Team­che­mie auf­bau­en, dass wir uns alle ver­ste­hen und ver­trau­en, um die besten Chan­cen auf Erfol­ge zu haben. Dafür wer­de ich alles geben. Auf dem Par­kett bin ich ein lei­den­schaft­li­cher, aggres­si­ver, sehr ziel­ori­en­tier­ter Spie­ler. Abseits des Courts lie­be ich es, mei­ne Umge­bung ken­nen­zu­ler­nen und ein­fach viel Spaß am Leben zu haben!“

Ger­ry Blakes begann das Bas­ket­ball­spie­len an der Leu­zin­ger High School. Dort war er Team­ka­me­rad des heu­ti­gen NBA-Spie­lers Delon Wright – dem Bru­der des ehe­ma­li­gen Bro­se-Akteurs Dorell Wright. Über das San Ber­na­di­no Val­ley Col­le­ge und die Ari­zo­na Sta­te Uni­ver­si­ty kam Blakes zu sei­nem ersten Pro­fi­ver­trag bei Eno­sis Neon Para­lim­ni in Zypern. Es folg­te eine Sai­son in Schwe­den, wo er mit den Norr­ko­ping Dol­phins Mei­ster wur­de. Sei­ne Lei­stung dort brach­te ihm einen Ver­trag beim ita­lie­ni­schen Spit­zen­club Can­tù. Dort stei­ger­te er vor allem sei­ne Drei­er­quo­te, schoss über die Sai­son gese­hen 42 Pro­zent. Letz­te Spiel­zeit dann der Wech­sel zu den EWE Bas­kets Olden­burg, für die er in neun BBL- und zehn Euro­Cup-Spie­len rund elf Punk­te auf­leg­te. Im Febru­ar kam es zur Tren­nung und Blakes wech­sel­te zum fran­zö­si­schen Top­team SIG Strasbourg. Durch die Coro­na-Pan­de­mie kam er dort ledig­lich zu einem Ein­satz, bei dem er aller­dings gleich 16 Punk­te und sechs Rebounds ver­bu­chen konn­te.