Ber­li­ner Ring in Bam­berg, Beginn des zwei­ten Bau­ab­schnitts

B22, Umbau der Ein­mün­dung Münch­ner Ring

Die Umbau­ar­bei­ten an der Ein­mün­dung des Münch­ner Rin­ges in den Ber­li­ner Ring in Bam­berg lau­fen plan­mä­ßig, Ende Juli kann mit dem zwei­ten Bau­ab­schnitt („West“) begon­nen wer­den. In die­ser Bau­pha­se wird die Ein­mün­dung des Münch­ner Rings in den Ber­li­ner Ring voll gesperrt und der Ver­kehr ent­spre­chend umge­lei­tet. Ein Abbie­gen vom Ber­li­ner Ring in den Münch­ner Ring sowie ein Ein­bie­gen vom Münch­ner Ring in den Ber­li­ner Ring ist nun nicht mehr mög­lich. Die Umlei­tung führt zwei­spu­rig über die Forch­hei­mer Stra­ße und ist ent­spre­chend aus­ge­schil­dert. Das Links­ab­bie­gen in die Geisfel­der Stra­ße ist wei­ter­hin nicht mög­lich. Der Links­ab­bie­ge­ver­kehr in die Geisfel­der Stra­ße wird auch in die­ser Bau­pha­se über die Moos- bzw. Armee­stra­ße umge­lei­tet.

Der Ver­kehr des Ber­li­ner Rings läuft jeweils ein­spu­rig im Gegen­ver­kehr auf der öst­li­chen Fahr­bahn. Die Tank­stel­le Bava­ria Petrol und Bur­ger King blei­ben über die Von-Ket­te­ler-Stra­ße erreich­bar, eine Aus­fahrt auf den Ber­li­ner Ring über Tank­stel­le oder Bur­ger King ist nicht mög­lich. Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger wer­den auf den öst­li­chen Geh- und Rad­weg umge­lei­tet.

Die Bau­ar­bei­ten wer­den vor­aus­sicht­lich Mit­te Okto­ber abge­schlos­sen sein.

Die Ein­mün­dung Münch­ner Ring / Ber­li­ner Ring hat sich in den letz­ten Jah­ren zu einem Unfall­häu­fungs­punkt ent­wickelt. Infol­ge von plötz­li­chen Brems­ma­nö­vern, kommt es im Ein­mün­dungs­be­reich immer wie­der zu Auf­fahr­un­fäl­len.

Ursa­che hier­für sind einer­seits Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer, die uner­war­tet die Fahr­bahn que­ren, ande­rer­seits sind es Fahr­zeu­ge, die zum Rechts­ab­bie­gen auf­grund eines feh­len­den Rechts­ab­bie­ge­strei­fens unmit­tel­bar vor der Ein­mün­dung den Fahr­strei­fen wech­seln. Eben­so kommt es wegen der zu schma­len Fahr­strei­fen ins­be­son­de­re beim Abbie­gen von Lkws zu Fahr­zeug­be­rüh­run­gen. Es wird daher von Hall­stadt kom­mend eine Rechts­ab­bie­ge­spur ange­baut, die Fahr­strei­fen im unmit­tel­ba­ren Ein­mün­dungs­be­reich ver­brei­tert, für die Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer eine Ampel errich­tet und die B 22 von Grund auf erneu­ert. Zudem wer­den die Stra­ßen­über­gän­ge bar­rie­re­frei aus­ge­baut: die Ampel­an­la­gen wer­den mit Blin­den­aku­stik und die Que­rungs­stel­len mit tak­ti­len Leit­ele­men­ten am Boden aus­ge­stat­tet.

Dane­ben weist die B 22 im Ein­mün­dungs­be­reich des Münch­ner Rings in den Ber­li­ner Ring zahl­rei­che Ris­se und Schlag­lö­cher auf und ist ins­ge­samt schad­haft. Des­halb ist hier eine grund­le­gen­de Erneue­rung erfor­der­lich.

Mit die­sen Maß­nah­men wird die Ver­kehrs­si­cher­heit an der Ein­mün­dung erheb­lich ver­bes­sert. Die Gesamt­ko­sten für die Maß­nah­me betra­gen rund 2,4 Mio. €.

Um die Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen mög­lichst gering zu hal­ten, wur­de der Umbau der Ein­mün­dung im Wesent­li­chen in die ver­kehrs­är­me­ren Zei­ten der Pfingst- und Som­mer­fe­ri­en gelegt. Trotz­dem wird es auf­grund des hohen Ver­kehrs­auf­kom­mens zu unver­meid­ba­ren und teil­wei­se auch erheb­li­chen Behin­de­run­gen kom­men.

Das Staat­li­che Bau­amt Bam­berg bit­tet die Ver­kehrs­teil­neh­mer um Ver­ständ­nis für die Beein­träch­ti­gun­gen wäh­rend der Bau­zeit und um erhöh­te Auf­merk­sam­keit im Bau­stel­len­be­reich und auf den Umlei­tungs­strecken.