Bay­reuth: Sanie­rung Gra­ser­schu­le: Vor­be­rei­ten­de Arbei­ten in den Som­mer­fe­ri­en

Wand­putz kann nur mit ent­spre­chen­den Schutz­maß­nah­men ent­fernt wer­den

BAY­REUTH – In den bevor­ste­hen­den Som­mer­fe­ri­en wer­den im Süd­flü­gel der Gra­ser­schu­le erste vor­be­rei­ten­de Arbei­ten für die Gene­ral­sa­nie­rung begin­nen. Kon­kret geht es um den Beginn der Asbest­sa­nie­rung im Schul­ge­bäu­de.

Die Besei­ti­gung des Ech­ten Haus­schwamms, der unter ande­rem eine Erneue­rung des Dach­stuhls erfor­der­lich macht, ist ein wesent­li­cher Teil der Sanie­rungs­ar­bei­ten. Mit ihr kann im Rah­men der Gene­ral­sa­nie­rung nach För­der­zu­sa­ge vor­aus­sicht­lich im kom­men­den Jahr begon­nen wer­den.

Wie das Bau­re­fe­rat der Stadt mit­teilt, wur­de das gesam­te Schul­ge­bäu­de früh­zei­tig auf schad­stoff­hal­ti­ge Bau­stof­fe hin unter­sucht. Die not­wen­di­gen Maß­nah­men zur Besei­ti­gung wur­den in der Sanie­rungs­kon­zep­ti­on berück­sich­tigt. Auf­grund geän­der­ter Bestim­mun­gen erfolg­te im Früh­jahr die­ses Jah­res eine zusätz­li­che Asbe­sterkun­dung mit dem Ergeb­nis, dass par­ti­ell im Wand­putz fest gebun­de­ne asbest­hal­ti­ge Spach­tel­mas­se zu erwar­ten ist. Daher kann das Ent­fer­nen des Put­zes nur mit ent­spre­chen­den Schutz­maß­nah­men wie Absper­ren des Arbeits­be­rei­ches, Arbeit in Schutz­an­zü­gen und Betre­ten des Arbeits­be­rei­ches durch Schleu­sen erfol­gen. Erst danach kann mit der Besei­ti­gung des Haus­schwamms begon­nen wer­den.

Nach Abstim­mung mit dem Gesund­heits- und dem Gewer­be­auf­sichts­amt ist des­halb vor­ge­se­hen, die­se Vor­be­rei­tun­gen im 2. Ober­ge­schoss des Süd­flü­gels bereits in den bevor­ste­hen­den Som­mer­fe­ri­en aus­zu­füh­ren, um den Schul­be­trieb mög­lichst wenig zu beein­träch­ti­gen. Vor­sorg­lich wer­den zudem Raum­luft­mes­sun­gen in enger Abstim­mun­gen mit dem Gesund­heits­amt durch­ge­führt, um noch vor Beginn des neu­en Schul­jah­res den Nach­weis zu füh­ren, dass kei­ne gesund­heit­li­che Gefähr­dung für Schü­ler und Leh­rer besteht.

Die eigent­li­chen Bau­maß­nah­men in der Gra­ser­schu­le erstrecken sich dann über drei Bau­ab­schnit­te, bei denen jeweils in einem Gebäu­de­teil saniert wird, wäh­rend in den bei­den ande­ren Bau­tei­len der Schul­be­trieb wei­ter­lau­fen kann. Die Gene­ral­sa­nie­rung soll vor­aus­sicht­lich im Jahr 2025 abge­schlos­sen sein.