SPD und Grü­nes Bam­berg befürch­ten finan­zi­el­len Kol­laps in den Kom­mu­nen

Durch die Coro­na-Pan­de­mie und der damit ver­bun­de­nen Ein­nah­me­aus­fäl­le ste­hen die Kom­mu­nen der­zeit unter star­kem Druck. Bund und Län­der haben daher zur finan­zi­el­len Unter­stüt­zung der Städ­te und Gemein­den ein umfang­rei­ches Kon­junk­tur­pa­ket beschlos­sen.

Um in der Stadt Bam­berg wei­te­re Pro­jek­te ver­fol­gen zu kön­nen, sind genaue Anga­ben­über die staat­li­chen Hil­fen erfor­der­lich, so Heinz Kunt­ke (finanz­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on). In wel­cher Grö­ßen­ord­nung die Gel­der flie­ßen und ab wann mit der Hil­fe zurech­nen ist, wäre für die finan­zi­el­le Pla­nungs­si­cher­heit der Stadt Bam­berg von essen­ti­el­ler Bedeu­tung.

Die Situa­ti­on sei dra­ma­tisch, da die Steu­er­ein­nah­men, ins­be­son­de­re die Gewer­be­steu­er ein­ge­bro­chen sind. Ohne staat­li­che Hil­fen, so Kunt­ke, dro­he ein finan­zi­el­ler Kol­laps der Kom­mu­nen, sodass die­se nicht mehr in der Lage wären ihre Auf­ga­ben zu erfül­len. Damit ver­bun­den wäre auch ein star­ker Ein­bruch der hei­mi­schen Wirt­schaft, die von der Lei­stungs­kraft der Kom­mu­ne abhängt, erklär­te SPD Stadt­rat Felix Hol­land.

Auch für Bäder und den ÖPNV ist drin­gend staat­li­che Unter­stüt­zung gebo­ten, da die­se in beson­de­rem Maße unter der Coro­na­kri­se lei­den. Die städ­ti­schen Bäder müs­sen hohe Besu­cher­ein­bu­ßen hin­neh­men, die Beför­de­rungs­zah­len bei den Bus­sen gehen erheb­lich zurück. Ohne staat­li­che­Hil­fen in dem Bereich ist mög­li­cher­wei­se das bis­he­ri­ge Ange­bot nicht auf­recht­zu­er­hal­ten.

SPD Frak­ti­on und die Frak­ti­on Grü­nes Bam­berg wol­len des­halb von der Ver­wal­tung wis­sen, wel­che staat­li­chen Hil­fen in wel­chem Zeit­raum zu erwar­ten sind.