Stadt Forch­heim dankt der Poli­zei für Groß­kon­trol­le

Der Forchheimer Paradeplatz – eigentlich ein verkehrsberuhigter Bereich. Foto: Stadt Forchheim
Der Forchheimer Paradeplatz – eigentlich ein verkehrsberuhigter Bereich. Foto: Stadt Forchheim

Eine groß­an­ge­leg­te Kon­trol­le mit den Schwer­punk­ten “All­ge­mei­ne Über­prü­fung des Stra­ßen­ver­kehrs”, „Geschwin­dig­keits­mes­sung“ und „Per­so­nen­kon­trol­le“ hat die Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim mit Unter­stüt­zung eines Zuges der Bereit­schafts­po­li­zei am Nach­mit­tag und in den Abend­stun­den des 13. Juli 2020 in der Innen­stadt der Stadt Forch­heim durch­ge­führt. Vor­be­rei­tet wur­de die poli­zei­li­che Akti­on in Abspra­che mit Bür­ger­mei­ste­rin Dr. Annet­te Prech­tel und dem Stra­ßen­ver­kehrs­amt Forch­heim.

In den zurück­lie­gen­den Mona­ten wur­de – gespie­gelt auch durch vie­le Beschwer­den aus der Bür­ger­schaft der Stadt Forch­heim – fest­ge­stellt, dass der Ver­kehrs­lärm beson­ders in der Innen­stadt durch getun­te Fahr­zeu­ge und das soge­nann­te „Auto­po­sing“ mit hoch­mo­to­ri­sier­ten Fahr­zeu­gen unver­hält­nis­mä­ßig stark ange­stie­gen ist. Außer­dem erreich­ten Poli­zei und Ord­nungs­amt zuneh­mend Kla­gen über zu schnel­les Fah­ren im Stadt­ge­biet.

Im Rah­men der Groß­kon­trol­le wur­den an besag­tem Mon­tag an ver­schie­de­nen Stel­len im Stadt­ge­biet Forch­heim eine Viel­zahl von Fahr­zeu­gen und Per­so­nen kon­trol­liert: „Im Rah­men der Kon­trol­len, wel­che ört­lich varia­bel und indi­vi­du­ell statt­fan­den, wur­den im Rah­men von Laser­mes­sun­gen meh­re­re Geschwin­dig­keits­ver­stö­ße fest­ge­stellt, die geahn­det wur­den. Zudem wur­den auch Straf­ta­ten in Bezug auf „Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis“, sowie Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­kei­ten wie „Erlö­schen der Betriebs­er­laub­nis“ fest­ge­stellt, so ver­mel­de­te die Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim. Ein beson­de­res Augen­merk wur­de auch auf Geschwin­dig­keits­kon­trol­len am ver­kehrs­be­ru­hig­ten Bereich Para­de­platz gelegt, wo meh­re­re Pkw-Fah­rer ver­warnt wur­den. Bemer­kens­wert war dabei, dass die Poli­zei wäh­rend der Groß­ak­ti­on mehr­fach von Bürger*innen ange­spro­chen wur­de, die sich für die Kon­trol­len bedank­ten.

„Nicht nur der Lärm stört extrem, die Poser stel­len auch eine Gefahr für ande­re Verkehrsteilnehmer*innen dar! Es muss mög­lich sein, im ver­kehrs­be­ru­hig­ten Bereich sicher über die Stra­ße zu gehen oder mit dem Fahr­rad unter­wegs zu sein. Wir haben pures Glück, dass es bis­her noch zu kei­nem schwe­ren Unfall in unse­rer Innen­stadt gekom­men ist“, betont Bür­ger­mei­ste­rin Prech­tel, die gleich­zei­tig auf nun häu­fi­ger statt­fin­den­de Kon­trol­len durch die Poli­zei hofft.

Ober­bür­ger­mei­ster Dr. Uwe Kirsch­stein und Prech­tel bedank­ten sich aus­drück­lich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim und allen an der Vor­be­rei­tung der Groß­kon­trol­le Betei­lig­ten: Kirsch­stein ist über­zeugt, dass „die­se Ver­kehrs­kon­trol­le rich­tig und wich­tig war für die Ver­kehrs­si­cher­heit in der Stadt Forch­heim und ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben in der Stadt. Ich hof­fe, dass die poli­zei­li­che Maß­nah­me Wir­kung zeigt und wir in Zukunft weni­ger Lärm durch unan­ge­mes­se­nes Ver­hal­ten im Stra­ßen­ver­kehr erlei­den müs­sen.“

Die Poli­zei hat ange­kün­digt, auch in Zukunft in Zusam­men­ar­beit mit der Stadt Forch­heim unan­ge­kün­dig­te, ziel­ge­rich­te­te Schwer­punkt­kon­trol­len durch­zu­füh­ren, um die Sicher­heit auf Forch­heims Stra­ßen zu erhö­hen.