Feri­en­spaß im Bay­reu­ther Muse­um für bäu­er­li­che Arbeits­ge­rä­te

Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte. Foto: Johannes Kempf
Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte. Foto: Johannes Kempf
Familie in einer Ausstellung des Museums für bäuerliche Arbeitsgeräte. Foto: Nicole Fleischer

Fami­lie in einer Aus­stel­lung des Muse­ums für bäu­er­li­che Arbeits­ge­rä­te. Foto: Nico­le Flei­scher

Wie sah das Leben ohne Strom aus? Wie wur­de frü­her gebü­gelt oder Wäsche gewa­schen? Wie macht man But­ter? Wie arbeits­reich war das Leben auf dem Bau­ern­hof? Die­sen Fra­gen kön­nen Fami­li­en in Ral­lyes und Work­shops im Muse­um für bäu­er­li­che Arbeits­ge­rä­te in Bay­reuth auf den Grund gehen. Erst­ma­lig bie­tet das Muse­um für die dies­jäh­ri­gen Som­mer­fe­ri­en ein kosten­frei­es und abwechs­lungs­rei­ches Feri­en­pro­gramm an, das ab sofort gebucht wer­den kann.

„Durch den Lock­down in der Coro­na­kri­se gab es über einen län­ge­ren Zeit­raum kei­ne Mög­lich­kei­ten für Frei­zeit­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che. Beson­ders in den Som­mer­fe­ri­en besteht drin­gen­der Nach­hol­be­darf. Unser ein­zig­ar­ti­ges Feri­en­pro­gramm bie­tet statt Online-Ange­bo­ten ein beson­de­res, rea­les Erleb­nis im Muse­um. Die Aus­stel­lung im Muse­um für bäu­er­li­che Arbeits­ge­rä­te kann von Fami­li­en mit Kin­dern in Team­work neu ent­deckt wer­den“, so Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm.

Das Feri­en­pro­gramm umfasst acht unter­schied­li­che Muse­ums­ral­lyes, wel­che sich the­ma­tisch etwa mit dem Leben auf dem Land oder der tech­ni­schen Ent­wick­lung land­wirt­schaft­li­cher Gerä­te beschäf­ti­gen. Zu jeder Ral­lye kann ein prak­ti­scher Work­shop, in dem gebut­tert oder gefilzt wird, dazu gebucht wer­den. Das Pro­gramm star­tet ab dem 27. Juli und rich­tet sich ins­be­son­de­re an Fami­li­en mit Kin­dern zwi­schen 4 und 14 Jah­ren.

„Die Beson­der­heit unse­res Ange­bots ist, dass wir Fami­li­en jeweils das kom­plet­te Muse­um exklu­siv zur Ver­fü­gung stel­len. Dadurch ent­fällt auch die Mas­ken­pflicht in der Aus­stel­lung. Bei den Ral­lyes erfah­ren Kin­der auf spie­le­ri­sche Wei­se mehr über die Objek­te im Muse­um und kön­nen außer­dem beim Malen und Basteln ihrer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf las­sen“, erklärt Johan­nes Kempf, wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter im Muse­um für bäu­er­li­che Arbeits­ge­rä­te.

Um War­te­zei­ten und Grup­pen­bil­dun­gen zu ver­mei­den, wird um eine tele­fo­ni­sche Vor­anmel­dung gebe­ten. Es sind jeweils zwei­stün­di­ge Slots zwi­schen 9 und 17 Uhr von Mon­tag bis Frei­tag buch­bar. Besu­cher abseits des Feri­en­pro­gramms kön­nen das Muse­um eben­falls nur nach Vor­anmel­dung besich­ti­gen. Der Muse­ums­ein­tritt beträgt 3 Euro je Fami­lie, die Ral­lyes und Work­shops sind kosten­frei. Anmel­dun­gen erfol­gen unter der Num­mer 0921 6–1436 oder ‑1437. Eine Über­sicht des Feri­en­pro­gramms fin­den Sie auf https://​www​.bezirk​-ober​fran​ken​.de/​k​u​l​t​u​r​/​m​u​s​e​u​m​-​f​u​e​r​-​b​a​e​u​e​r​l​i​c​h​e​-​a​r​b​e​i​t​s​g​e​r​a​e​t​e​/​f​e​r​i​e​n​p​r​o​g​r​a​mm/.