Bam­berg: Tipp für Ver­ei­ne – Vor­sicht mit der Ver­wen­dung des Wor­tes „Webi­nar”

Die Coro­na-Pan­de­mie und deren Ein­schrän­kun­gen stellt die Stadt­ge­sell­schaft und Ver­ei­ne vor Her­aus­for­de­run­gen. Man­che Ver­ei­ne zei­gen sich hier ideen­reich, sie hal­ten Ver­samm­lun­gen oder Ver­an­stal­tun­gen häu­fig vir­tu­ell ab. „Das ist eine gute Idee, denn so kann der Kon­takt mit Mit­glie­dern oder Gön­nern auf­recht erhal­ten und ver­schie­de­ne Ange­bo­te gemacht wer­den”, sieht Wolf­gang Reich­mann, erster Vor­sit­zen­der des Stadt­ver­ban­des für Sport Bam­berg, durch das Online­an­ge­bot durch­aus Vor­tei­le. Aller­dings, so Reich­mann wei­ter, müs­sen die Ver­ant­wort­li­chen auf­pas­sen: „Vie­le For­ma­te, die online abge­hal­ten wer­den, tra­gen die Bezeich­nung ´Webi­nar‘. Die­ses Wort ist jedoch mar­ken­recht­lich seit über zehn Jah­ren geschützt. Daher rate ich allen Ver­ei­nen, es nicht zu ver­wen­den oder sich die Nut­zung geneh­mi­gen zu las­sen.” Bei Ver­stö­ßen kann der Inha­ber einer ein­ge­tra­ge­nen Mar­ke mit­tels Abmah­nung die rechts­wid­ri­ge Nut­zung rügen und neben der Unter­las­sung auch Scha­dens­er­satz ein­for­dern. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen zum Mar­ken­schutz gibt es online beim Deut­schen Patent- und Mar­ken­amt unter www​.dpma​.de.

Der Stadt­ver­band für Sport in Bam­berg e.V. – er ver­steht sich als star­ker Ansprech­part­ner für die Ver­ei­ne rund um den Sport in Bam­berg. Zusam­men mit den Ver­ei­nen beglei­tet er die Ver­eins­mei­ster­schaf­ten und ehrt die Stadtmeister*innen.