Bam­berg: Fahr­rad­stern­fahrt am 18. Juli Quar­tiers­ent­wick­lung in Bam­berg stär­ken – Gute Nach­bar­schaf­ten dür­fen nicht dem Coro­na-Rot­stift zum Opfer fal­len

Die Mit­mach­stadt Bam­berg hat star­ke Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Die Coro­na-Kri­se hat gezeigt, wie viel Soli­da­ri­tät quer durch alle Schich­ten, Berufs­grup­pen, Fami­li­en wie Ein­zel­ne, Jung und Alt mobi­li­siert wer­den kann und dass gute, leben­di­ge Nach­bar­schaf­ten unser Gesund­heits- und Sozi­al­sy­stem wirk­sam unter­stüt­zen kön­nen.

Die Pan­de­mie gefähr­det aber auch die vom Stadt­rat ein­stim­mig beschlos­se­ne Stadt­teil­ent­wick­lung und För­de­rung bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments in den Stadt­quar­tie­ren.

In die­sem und in den näch­sten Jah­ren wird ein har­ter Wett­be­werb um die noch zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel ein­set­zen. Alle, ob aus Wirt­schaft, Bil­dung, Kul­tur, Gesund­heit oder dem sozia­len Bereich, haben gute Grün­de, auf ihre Belan­ge auf­merk­sam zu machen. Im ver­gan­ge­nen Jahr bewil­lig­te der Stadt­rat 100.000,– Euro für die Ent­wick­lung der Stadt­teil­treffs. Damit sol­len die Quar­tie­re in den Stadt­tei­len und das bür­ger­schaft­li­che Enga­ge­ment der Bam­ber­ger Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unter­stützt wer­den. Die­ser Haus­halts­po­sten darf nicht dem Rot­stift zum Opfer fal­len. Nur mit einem wei­ter­hin kla­ren Bekennt­nis der Poli­tik zu einem siche­ren finan­zi­el­len Fun­da­ment kann die Stär­kung des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments lang­fri­stig gesi­chert wer­den. Ehren­amt­li­che Hil­fe­st­ruk­tu­ren wer­den drin­gend erfor­der­lich sein, um eine quar­tiers­na­he Ver­sor­gung Bedürf­ti­ger sicher­zu­stel­len. Die finan­zi­el­len Fol­gen der Coro­na-Kri­se tref­fen vor­nehm­lich die Schwa­chen und Stil­len, die sel­ten ihre Stim­me erhe­ben und im Ver­tei­lungs­kampf ger­ne über­gan­gen wer­den.

Der “Arbeits­kreis Demo­gra­fi­scher Wan­del” von Grü­nes Bam­berg ver­an­stal­tet eine Fahr­rad­stern­fahrt am Sams­tag, dem 18. Juli. Die Radler*innen tref­fen sich um 13:15 Uhr an den jewei­li­gen Quar­tiers­bü­ros und fah­ren dann gemein­sam zum Max­platz. Dort wer­den um 14 Uhr die For­de­run­gen nach einer trag­fä­hi­gen finan­zi­el­len Aus­stat­tung der Quar­tiers­ent­wick­lung an die Vertreter*innen des Stadt­rats über­ge­ben. Sein Kom­men zuge­sagt hat u.a. Jonas Glü­sen­kamp, 2. Bür­ger­mei­ster der Stadt Bam­berg.

Die Ver­an­stal­ter bit­ten wäh­rend der kur­zen Kund­ge­bung um das Tra­gen eines Mund- und Nasen­schut­zes und um die Ein­hal­tung der Abstands­re­geln. Rück­fra­gen an: Wolf­gang Schen­ker, Grü­nes Bam­berg Arbeits­kreis Demo­gra­fi­scher Wan­del wolfgang.​schenker@​gmx.​de Tel. 0951 / 96849797