Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 06.07.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt

Erst belei­digt und dann geschla­gen

BAM­BERG. Sonn­tag­früh gegen 4 Uhr beschimpf­te ein 30-Jäh­ri­ger in der Mit­tel­stra­ße eine 20-Jäh­ri­ge zunächst als klei­ne Hure und trat ihr anschlie­ßend in den Unter­leib. Vor Ein­tref­fen der hin­zu­ge­ru­fe­nen Strei­fe flüch­te­te der Mann Rich­tung Bahn­hof. Auf­grund der guten Beschrei­bung konn­te er dort auf­ge­grif­fen wer­den. Die 20-Jäh­ri­ge wur­de mit dem Ret­tungs­dienst ins Kli­ni­kum gebracht.

Zu Hell unter­wegs

BAM­BERG. Am Sams­tag gegen 23.30 Uhr fiel einer Strei­fe in der Moos­stra­ße ein VW Pas­sat auf, wel­cher deut­lich zu hel­le und blen­den­de Schein­wer­fer hat­te. Bei der Kon­trol­le des Fahr­zeugs fiel auf, dass in den Front­schein­wer­fer LED-Glüh­bir­nen ver­baut wur­den. Sol­che licht­tech­ni­schen Ver­än­de­run­gen ent­spre­chen nicht den Vor­ga­ben der StVZO, wes­halb die Betriebs­er­laub­nis des Fahr­zeugs erlo­schen ist. Die Wei­ter­fahrt wur­de des 28-Jäh­ri­gen wur­de unter­bun­den.

Kei­ne Men­schen­an­samm­lun­gen am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de in der Bam­ber­ger Innen­stadt

Bam­berg. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg- Stadt kon­trol­lier­te am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de, mit Unter­stüt­zungs­kräf­ten, die Ein­hal­tung der Infek­ti­ons­vor­schrif­ten und der gel­ten­den All­ge­mein­ver­fü­gung zum Stra­ßen­aus­schank von Alko­hol. Bei son­ni­gem Wet­ter und war­men Tem­pe­ra­tu­ren war die Bam­ber­ger Innen­stadt gut besucht. Gro­ße Men­schen­an­samm­lun­gen blie­ben jedoch aus. Die fest­ge­stell­ten Besu­cher auf der Unte­ren Brücke und im Sand­ge­biet hiel­ten sich fast aus­nahms­los an die gel­ten­den Regeln. Gegen­über den Gastro­no­men war erfreu­li­cher­wei­se nichts zu bean­stan­den. Ver­ein­zelt fest­ge­stell­te Per­so­nen­grup­pen wur­den von den Ein­satz­kräf­ten der Poli­zei ange­spro­chen und auf die aktu­el­len Vor­schrif­ten hin­ge­wie­sen. Ledig­lich weni­ge Platz­ver­wei­se waren erfor­der­lich. Auch wenn die vie­len Besu­cher im Stadt­ge­biet auf­grund des guten Wet­ters, gene­rell zu zahl­rei­chen gemel­de­ten Ruhe­stö­run­gen führ­ten, blickt die Poli­zei ins­ge­samt posi­tiv auf das Wochen­en­de zurück.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land

Sach­be­schä­di­gun­gen

Zeu­gen zu nach­fol­gend auf­ge­führ­ten Sach­be­schä­di­gun­gen sucht die Land­kreis­po­li­zei, Tel. 0951/9129–310:

Pkw mit rohen Eiern bewor­fen

BIR­KACH. Mit rohen Eiern bewarf ein Unbe­kann­ter zwi­schen Sams­tag­abend und Sonn­tag­mor­gen einen im Mar­ter­weg abge­stell­ten Pkw, Hyun­dai. Zudem wur­den am Auto sämt­li­che Tür­schlös­ser mit ver­klebt. Der ins­ge­samt ange­rich­te­te Scha­den beläuft sich auf ca. 500 Euro.

Beschä­di­gung an Kop­pel

BUR­GE­BRACH. Unbe­kann­te beschä­dig­ten über das ver­gan­ge­ne Wochen­en­de den Pfahl einer Kop­pel (Scha­den ca. 100 Euro) in der Würz­bur­ger Stra­ße. Zudem wur­de auf der Wie­se Unrat ver­teilt.

Links­kur­ve wur­de Motor­rad­fah­rer zum Ver­häng­nis

TEUCHATZ. Mit diver­sen Prel­lun­gen und Abschür­fun­gen muss­te am Sonn­tag­nach­mit­tag ein 26-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer nach einem Ver­kehrs­un­fall durch den Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den. Eine Links­kur­ve am Teuchat­zer Berg wur­de dem KTM-Fah­rer zum Ver­häng­nis. Er wur­de aus der Kur­ve her­aus­ge­tra­gen und schleu­der­te anschlie­ßend gegen ein Ver­kehrs­zei­chen. Ins­ge­samt ent­stand ein Scha­den von ca. 2.000 Euro.

Schild ange­fah­ren und geflüch­tet

BISCH­BERG. Offen­sicht­lich ein grö­ße­res Fahr­zeug befuhr am Sonn­tag­mor­gen, gegen 7 Uhr, uner­laub­ter­wei­se den Rad­weg par­al­lel zur B 26 und stieß dabei gegen eine Rich­tungs­ta­fel, die in einer Höhe von 2,50 Meter ange­bracht ist. Obwohl durch den Anstoß ein Scha­den von min­de­stens 1.000 Euro ent­stand, fuhr der Scha­dens­ver­ur­sa­cher davon, ohne die Poli­zei zu ver­stän­di­gen.

Zeu­gen der Unfall­flucht wer­den gebe­ten, sich mit der Land­kreis­po­li­zei, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu set­zen.

Mit Alko­hol am Steu­er

HIRSCHAID. In eine in der Maxi­mi­li­an­stra­ße durch­ge­führ­te Ver­kehrs­kon­trol­le geriet am Sonn­tag­abend ein 63-jäh­ri­ger Auto­fah­rer. Bei der Über­prü­fung bemerk­ten die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten star­ken Alko­hol­ge­ruch. Ein dar­auf­hin durch­ge­führ­ter Alcotest erbrach­te einen Wert von 1,14 Pro­mil­le. Dar­auf­hin muss­te der „Alko­hol­sün­der“ zur Blut­ent­nah­me ins Kran­ken­haus und sei­nen Füh­rer­schein sofort abge­ben. Eine Anzei­ge wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr folgt.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg

Aus dem Staub gemacht

Eggols­heim. Durch einen Fahr­strei­fen­wech­sel eines bis­lang unbe­kann­ten Fahr­zeug­füh­rers ereig­ne­te sich am Sonn­tag, dem 05.07.2020 gegen 14.00 bis 14.15 Uhr ein Ver­kehrs­un­fall auf der BAB A73 auf Höhe Eggols­heim in Fahrt­rich­tung Bam­berg. Der sil­ber­ne PKW mit Aschaf­fen­bur­ger Kenn­zei­chen scher­te plötz­lich und viel zu knapp vor einem schwar­zen Hyun­dai vom rech­ten auf den lin­ken Fahr­strei­fen. Hier­durch geriet der schwar­ze Hyun­dai nach links gegen die Schutz­plan­ke, der gesuch­te sil­ber­ne PKW fuhr jedoch ein­fach wei­ter.

Die Auto­bahn­po­li­zei Bam­berg bit­tet hier­zu um Zeu­gen­hin­wei­se unter Tel. 0951/9129–510.

Offen­sicht­lich mit viel Rest­al­ko­hol unter­wegs

Eggols­heim. Am Sonn­tag konn­te ein 32jähriger Ober­pfäl­zer mit sei­nem PKW auf der BAB A73 durch Beam­te der Ver­kehrs­po­li­zei ange­trof­fen wer­den. Der sicht­lich alko­ho­li­sier­te Mann gab an, ledig­lich am Vor­abend ein paar Bier getrun­ken zu haben. Gegen 12:00 Uhr am Mit­tag erreich­te er den­noch einen Alko­hol­wert von über 1.24 Pro­mil­le.

Das Ende der Fahrt mit einer Blut­ent­nah­me und der Sicher­stel­lung sei­nes Füh­rer­schei­nes waren die Fol­ge. Den 32jährigen erwar­tet nun eine Anzei­ge wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Stadt und der OED Bay­reuth

Vor­sicht, Gefahr für Hun­de!

BAY­REUTH. Ein Hund nahm einen Köder mit Dräh­ten bestückt auf und ver­letz­te sich leicht.

Ein 30-Jäh­ri­ger aus dem nord­west­li­chen Land­kreis führ­te sei­nen Schä­fer­hund am gest­ri­gen Sonn­tag­nach­mit­tag im Bereich zwi­schen dem Kreu­zer Sport­platz und dem Heil­päd­ago­gi­schen Zen­trum spa­zie­ren. Hier nahm der Hund einen Köder auf und kau­te auf die­sem her­um. Der auf­merk­sa­me Hun­de­hal­ter bemerk­te die Situa­ti­on und for­der­te sein Haus­tier auf, das Teil wie­der aus­zu­spucken, was die­ser auch tat. Erst hier konn­te fest­ge­stellt wer­den, dass sich im Köder Dräh­te befan­den. Glück­li­cher­wei­se wur­de der Vier­bei­ner nur leicht an der Zun­ge ver­letzt. Eine Absu­che nach wei­te­ren Ködern durch die ver­stän­dig­te Strei­fe der PI Bay­reuth-Stadt ver­lief nega­tiv. Trotz­dem soll­ten Hun­de­hal­ter in die­sem Bereich Vor­sicht wal­ten las­sen. Die PI Bay­reuth-Stadt ermit­telt nun zusam­men mit den Hun­de­füh­rern der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste wegen einem Ver­ge­hen nach dem Tier­schutz­ge­setz. Per­so­nen, die Anga­ben zum Sach­ver­halt bzw. zum bis­lang unbe­kann­ten Täter machen kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der PI Bay­reuth-Stadt unter Tel. 0921/506‑2130 zu mel­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land

Unfall­flucht mit ver­letz­tem Krad­fah­rer

Bischofsgrün/​Ein Ver­kehrs­un­fall ereig­ne­te sich am gest­ri­gen Abend auf der Staats­stra­ße 2164 zwi­schen Bischofs­grün und Gefrees. Ein 55jähriger Zwei­rad­fah­rer fuhr mit sei­nem Motor­rad in Rich­tung Gefrees. Kurz nach der Abzwei­gung nach Wül­fers­reuth kam ihm in einer lang­ge­zo­ge­nen Links­kur­ve ein PKW auf sei­ner Fahr­spur ent­ge­gen. Beim Aus­wei­chen nach rechts kam der Motor­rad­fah­rer zu Sturz und ver­letz­te sich schwer. Er muss­te mit Ver­dacht auf Hand­ge­lenks­frak­tur und diver­sen Trau­ma­ta ins Kran­ken­haus ver­bracht wer­den. Der für Unfall ver­ant­wort­li­che PKW-Fah­rer setz­te sein Fahrt fort, ohne sei­nen gesetz­li­chen Ver­pflich­tun­gen nach­zu­kom­men. Es ent­stand ein Sach­scha­den von ca. 3.000 Euro. Durch die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land wur­den Ermitt­lun­gen wegen „Uner­laub­ten Ent­fer­nen vom Unfall­ort“ auf­ge­nom­men.

Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt

Ver­kehrs­un­fäl­le

Pretz­feld. Am Sonn­tag­vor­mit­tag befuhr ein 51-jäh­ri­ger Fah­rer eines Seat die Staatstra­ße von Eber­mann­stadt nach Pretz­feld. Kurz vor dem Orts­ein­gang Pretz­feld kam ihm ein Mini-Coo­per ent­ge­gen. Aus Unacht­sam­keit geriet der Fah­rer aus dem Land­kreis Bam­berg auf die Gegen­fahr­bahn und stieß mit dem Mini zusam­men. Bei­de Fah­rer sowie ein Bei­fah­rer erlit­ten leich­te Ver­let­zun­gen. Der Gesamt­scha­den beläuft sich auf 20000 Euro.

Son­sti­ges

Pretz­feld. In den letz­ten Wochen wur­de wie­der­holt im Bereich der Anwoh­ner­stra­ße Im Stein­bühl eine Droh­ne über ein Anwe­sen fest­ge­stellt. Auch soll die­se Droh­ne schon in den Abend- und Nacht­stun­den geflo­gen sein. Die Anwoh­ner füh­len sich dadurch belä­stigt und mel­de­ten den Vor­fall der Poli­zei. Unklar ist, ob aus der Droh­ne her­aus Film­auf­nah­men getä­tigt wur­den. Wei­ter­hin soll eine Droh­ne im Bereich des Gei­er­sto­ßes gesich­tet wor­den sein. Im Anschluss sei das Flug­ob­jekt in Rich­tung Wann­bach davon geflo­gen. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Luft­ver­kehrs­ge­setz auf­ge­nom­men und bit­tet um Hin­wei­se zur Ermitt­lung des Eigen­tü­mers die­ser Droh­ne mit vier Roto­ren.

Mor­schreuth. Ver­gan­ge­ne Woche wur­den im Flur­ge­biet Mor­schreuth an einem Wald­grund­stück und auf dem Weg dort­hin meh­re­re asbest­hal­ti­ge Plat­ten abge­legt.

Neben 10 Eter­nit­plat­ten der Grö­ße 3 Meter mal 1,2 Meter wur­de noch Bau­schutt ille­gal ent­sorgt. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen eines Umwelt­de­likts auf­ge­nom­men und bit­tet um Hin­wei­se zur Ermitt­lung des Umwelt­frev­lers.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim

Son­sti­ges

FORCH­HEIM OT Bucken­ho­fen. Bereits in der Zeit von Frei­tag, 17:30 Uhr bis zum Sonn­tag­nach­mit­tag, 16:00 Uhr schlug ein bis­lang unbe­kann­ter Täter in einer Klein­gar­ten­an­la­ge in der Pautz­fel­der Stra­ße eine Fen­ster­schei­be ein. Vor­her wur­de ver­sucht das Fen­ster auf­zu­he­beln. Aus dem Gar­ten­haus wur­de nichts ent­wen­det, aber ein Sach­scha­den von ca. 100,– Euro ver­ur­sacht. Wer in die­sem Bereich ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen machen konn­te, wird gebe­ten sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim in Ver­bin­dung zu set­zen, Tele­fon: 09191/7090–0.