Nach­be­richt zur Demo “50 Tage für Grund­rech­te, Frei­heit und Frie­de” in Forch­heim

Pres­se­mit­tei­lung der Ver­an­stal­ter:

Abschlusskreis 50. Mahnwache. Foto: Anja Drummer

Abschluss­kreis 50. Mahn­wa­che. Foto: Anja Drum­mer

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, den 27.6.2020 ver­sam­mel­ten sich auf dem Para­de­platz in Forch­heim ca. 140 Men­schen. Nun mehr seit 7 Wochen bean­tra­gen Caro­la Pracht-Schä­fer und ihr Ehe­mann Rei­ner Pracht, Kund­ge­bun­gen und laden hier­zu inter­es­sier­te Men­schen ein. Durch die gesetz­lich bestimm­ten Ein­schrän­kun­gen wegen Coro­na und die dar­aus ent­stan­de­nen Situa­tio­nen von den unter­schied­lich­sten Grup­pie­run­gen und Fami­li­en ist es Caro­la Pracht-Schä­fer ein Anlie­gen, Raum zu schaf­fen und eine Mög­lich­keit zu haben, Mei­nung kund zu tun. Begon­nen hat alles mit einer klei­nen Grup­pe und Spa­zier­gän­gen durch die Innen­stadt von Forch­heim. “Mitt­ler­wei­le tref­fen wir uns täg­lich auf dem Para­de­platz”, so berich­tet Fr. Pracht-Schä­fer. „Es ist gigan­tisch und ganz wun­der­bar, wie wir immer mehr wer­den und was für net­te und inter­es­san­te Men­schen sich regel­mä­ßig zur Mahn­wa­che tref­fen. Jeder hat so sei­ne eige­nen Beweg­grün­de. Man­che ste­hen ein für ein selbst­be­stimm­tes Leben in Frei­heit, für kör­per­li­che Unver­sehrt­heit, für ein Mas­ken­frei­es Leben oder eben eine sofor­ti­ge Been­di­gung aller Coro­na-Maß­nah­men“. „Wir kön­nen nicht ver­ste­hen, dass die ein­schrän­ken­den Maß­nah­men immer noch durch unse­re Regie­rung auf­recht­erhal­ten wer­den, ande­re Län­der sind längst zu einem Leben ohne Mas­ken­pflicht zurück­ge­kehrt“! Wei­ter­hin berich­tet die Orga­ni­sa­to­rin, dass sie inzwi­schen mit einem ganz tol­lem Team zusam­men­ar­bei­tet, sie wird bei orga­ni­sa­to­ri­schen Arbei­ten sowie auf der Demo von vie­len Hel­fern unter­stützt. Die Frei­heits­be­we­gung Forch­heim, betreibt seit kur­zem eine Inter­net­sei­te, einen You­tube-Kanal, eine Face­book-Sei­te und über Tele­gram sind die Teil­neh­mer ver­netzt. An den Wochen­en­den spre­chen auch Red­ner aus ande­ren Städ­ten auf den Demo´s und es wer­den Red­ner aus Forch­heim in ande­re Regio­nen ver­mit­telt. Als posi­tiv sieht Pracht-Schä­fer auch die Zusam­men­ar­beit mit der Poli­zei vor Ort, „sie sind immer freund­lich und hilfs­be­reit“, „wir sind froh, dass die Zusam­men­ar­beit mit den Ver­ant­wort­li­chen hier in Forch­heim so gut klappt“. Dan­ken möch­te Pracht-Schä­fer hier­bei auch den Anwoh­nern und den Geschäf­ten rund um den Para­de­platz für das Ver­ständ­nis, denn seit Laut­spre­cher und Mikro­fon genutzt wird, kann es auch mal etwas lau­ter sein. „Es herrscht wäh­rend der Demo immer eine fried­li­che und har­mo­ni­sche Stim­mung, gewalt­tä­ti­ge Situa­tio­nen wie wir sie aus den Medi­en ken­nen, gibt es hier nicht“, berich­tet Pracht-Schä­fer. „Wir möch­ten die Men­schen infor­mie­ren und auf­klä­ren und ihnen eine Mög­lich­keit geben sich ihre eige­ne Mei­nung zu bil­den“. Bei den Ver­an­stal­tun­gen fin­det immer reger Aus­tausch statt, was aber ein wich­ti­ger Teil der Demo ist, das ist der Abschluss­kreis. Hier­zu wird eine Ker­ze in die Mit­te gestellt, ein Kreis dar­um gebil­det. „Wir ste­hen in Stil­le für Frei­heit, Frie­den mit Lie­be!“, so erzählt Frau Pracht-Schä­fer. “Die Men­schen gehen immer gestärkt mit einem guten Gefühl nach Hau­se!”

Eva-Maria Har­tung