Bam­berg: Nähe und Hil­fe in Zei­ten des Abstands Mit­ein­an­der durch die Kri­se – Die Johan­ni­ter unter­stüt­zen pfle­ge- und hil­fe­be­dürf­ti­ge Men­schen in Coro­na-Zei­ten durch viel­fäl­ti­ge Ange­bo­te

Bam­berg ■ „Unser zen­tra­ler Ansatz ist es, für ande­re da zu sein”, betont Tan­ja Gün­ster, Pfle­ge­dienst­lei­te­rin bei den Johan­ni­tern in Ober­fran­ken. „Daher setzt zum Bei­spiel der Johan­ni­ter-Pfle­ge­dienst alles dar­an, die von ihm betreu­ten Men­schen gera­de in die­sen Zei­ten im übli­chen Umfang zu ver­sor­gen.” Ihr gewohn­tes Zuhau­se ist für vie­le Men­schen der Ort, an dem sie auch im Alter oder bei Krank­heit wei­ter­hin leben wol­len. „Für die Lebens­qua­li­tät ist es dabei ent­schei­dend, sich sicher, gebor­gen und gut ver­sorgt zu füh­len”, weiß Tan­ja Gün­ster. Das unter­stützt die Johan­ni­ter-Unfall-Hil­fe in Bay­ern durch viel­fäl­ti­ge Ange­bo­te.

„Neben der pro­fes­sio­nel­len Pfle­ge ist der täg­li­che Besuch der Pfle­ge­kräf­te oft auch ein wich­ti­ger sozia­ler Kon­takt”, so die Pfle­ge­dienst­lei­te­rin. „Vie­le betag­te oder chro­nisch kran­ke Men­schen hat­ten schon vor der Pan­de­mie wenig Kon­takt zu ande­ren. Die Beschrän­kun­gen zur Ein­däm­mung des Virus haben die Ein­sam­keit häu­fig noch ver­stärkt.” Tan­ja Gün­ster hebt her­vor, dass die Johan­ni­ter-Pfle­ge­teams bei ihren Haus­be­su­chen alle erfor­der­li­chen Zusatz­maß­nah­men zum Gesund­heits­schutz ein­hal­ten.

Online pfle­gen ler­nen: der Johan­ni­ter-Pfle­ge­coach für Ange­hö­ri­ge:
Die mei­sten pfle­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen wer­den übri­gens auch in Bay­ern ganz oder teil­wei­se durch Ange­hö­ri­ge betreut. Um die­se zu unter­stüt­zen, bie­ten die Johan­ni­ter jetzt kosten­lo­se Online-Pfle­ge­kur­se durch den Johan­ni­ter-Pfle­ge­coach an. Das Online-Kurs­pro­gramm unter johan​ni​ter​-pfle​ge​coach​.de steht allen Inter­es­sier­ten nach ein­ma­li­ger Regi­strie­rung offen. Es umfasst die vier Berei­che „Grund­la­gen der häus­li­chen Pfle­ge”, „Alz­hei­mer und Demenz”, „Woh­nen und Pfle­ge im Alter” sowie „Recht­li­che Vor­sor­ge für den Ernst­fall”. Spe­zi­el­le Coro­na-Infos gibt es auch auf johan​ni​ter​.de mit der Son­der­sei­te Risi­ko­grup­pe Groß­el­tern.

Sicher mobil: unter­wegs mit dem Johan­ni­ter Fahr­dienst
Auch der Fahr­dienst der Johan­ni­ter ist aktiv und sorgt für mehr Mobi­li­tät im All­tag. „Ob für die Fahrt zum Arzt, zur Arbeit, zur Kran­ken­gym­na­stik oder zu einem pri­va­ten Ter­min: Für vie­le Men­schen, die ein­ge­schränkt mobil sind, ist unser Fahr­dienst eine gro­ße Hil­fe”, sagt Gio­van­ni Sca­lia, Fahr­dienst­lei­ter der Johan­ni­ter in Ober­fran­ken. Wer den Fahr­dienst nut­zen möch­te, kann zwi­schen meh­re­ren Vari­an­ten wäh­len. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es bei der zustän­di­gen Johan­ni­ter-Regio­nal­dienst­stel­le in Bam­berg unter der Tele­fon­num­mer 0951 19214 sowie auf johan​ni​ter​.de/​d​i​e​n​s​t​l​e​i​s​t​u​n​gen.

Auch kon­takt­los instal­lier­bar: der Haus­not­ruf der Johan­ni­ter
Fami­li­en dür­fen wie­der regel­mä­ßi­gen Kon­takt unter­ein­an­der haben. Den­noch steht häu­fig die Sor­ge im Raum: Was pas­siert, wenn selbst­stän­dig leben­de älte­re oder kran­ke Ange­hö­ri­ge plötz­lich Hil­fe brau­chen und gera­de nie­mand aus der Fami­lie erreich­bar ist? „Der Haus­not­ruf der Johan­ni­ter ist wie immer rund um die Uhr aktiv, um das selbst­be­stimm­te Leben im Alter zu unter­stüt­zen”, sagt Anni­ka Mark­graf, Sach­ge­biets­lei­te­rin Not­ruf­dien­ste bei den Johan­ni­tern in Ober­fran­ken. Auf Wunsch lässt sich der Haus­not­ruf der Johan­ni­ter jetzt sogar ohne per­sön­li­chen Kon­takt ein­rich­ten. Die vor­in­stal­lier­ten Haus­not­ruf­ge­rä­te wer­den dann als Paket gelie­fert. Die Emp­fän­ger kön­nen das Haus­not­ruf­ge­rät aus­packen, an die Steck­do­se anschlie­ßen und mit einem Knopf­druck in Betrieb neh­men. Ist für den Anschluss den­noch Hil­fe nötig, steht ein Tech­ni­ker am Tele­fon bereit. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter der Tele­fon­num­mer 0951 208533–16 sowie auf johan​ni​ter​.de/​o​b​e​r​f​r​a​n​k​e​n​/​h​a​u​s​n​o​t​ruf.