Kani­ber öff­net digi­ta­le Bür­ger­be­tei­li­gung für alle

Die für die Ländliche Entwicklung zuständige Ministerin Michaela Kaniber im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. Das neue Werkzeug soll den Online-Dialog voranbringen. Foto: Stefan Neumann / ALE OPf
Die für die Ländliche Entwicklung zuständige Ministerin Michaela Kaniber im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. Das neue Werkzeug soll den Online-Dialog voranbringen. Foto: Stefan Neumann / ALE OPf

Mini­ste­rin erwei­tert Zugang zu Online-Umfra­ge-Platt­form

Bür­ger der Kom­mu­nen im länd­li­chen Raum kön­nen sich künf­tig auch digi­tal mit der nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung ihres Lebens­um­felds beschäf­ti­gen. Agrar­mi­ni­ste­rin Michae­la Kani­ber hat jetzt ein Online-Umfra­ge-Werk­zeug der Ver­wal­tung für Länd­li­che Ent­wick­lung für alle Inter­es­sier­ten geöff­net. „Vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wol­len sich aktiv an der nach­hal­ti­gen Wei­ter­ent­wick­lung ihrer Gemein­de betei­li­gen. Mit die­ser Online-Befra­gung kön­nen sich jetzt inter­es­sier­te Grup­pie­run­gen auch ohne ein kon­kre­tes Pro­jekt ein Bild davon machen, wel­che The­men vor Ort ange­packt wer­den könn­ten“, sag­te die Mini­ste­rin. Gera­de in den ver­gan­ge­nen Mona­ten der Coro­na-Pan­de­mie hät­ten sich vie­le Men­schen deut­lich inten­si­ver mit ihrer Gemein­de oder Regi­on aus­ein­an­der­ge­setzt. „Fra­gen zu regio­na­len und loka­len Ver­sor­gungs­struk­tu­ren, natur­ver­träg­li­chen Nah­erho­lungs­mög­lich­kei­ten in der direk­ten Umge­bung oder dem sozia­len Zusam­men­halt im Ort haben ein völ­lig neu­es Gewicht bekom­men“, sag­te Kani­ber. Zudem habe sich gezeigt, dass der Bedarf an digi­ta­len Aus­tausch- und Betei­li­gungs­for­men gera­de auf Orts- oder Gemein­de­ebe­ne zunimmt.

Die­se gro­ße Bereit­schaft und das stei­gen­de Inter­es­se will die Mini­ste­rin nun durch den erwei­ter­ten Zugang zum Online-Umfra­ge­tool LE​.NA för­dern. Mit struk­tu­rier­ten Fra­ge­kom­ple­xen wer­den sowohl öko­lo­gi­sche, öko­no­mi­sche wie auch sozia­le Fra­gen erör­tert: Wie will ich auf dem Land leben? Wie will ich woh­nen? Kann ich mich in mei­ner Regi­on gut ver­sor­gen? Ist unse­re Umwelt aus­rei­chend geschützt? Ent­spricht das kul­tu­rel­le und sozia­le Ange­bot mei­nen Bedürf­nis­sen? Kann ich mich krea­tiv und unter­neh­me­risch betä­ti­gen?

Das Online-Instru­ment, das nun allen Bür­gern offen steht, wird bereits seit eini­gen Jah­ren erfolg­reich von Gemein­den genutzt, um am Beginn eines Gemein­de­ent­wick­lungs­pro­zes­ses im Rah­men der Länd­li­chen Ent­wick­lung den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern die Gele­gen­heit zu geben, ihre Vor­stel­lun­gen für eine nach­hal­ti­ge Gemein­de­ent­wick­lung ein­zu­brin­gen. Die not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen zur Online-Befra­gung und zur Frei­schal­tung des Zugangs gibt es im Inter­net unter https://​lena​.info​por​tal​-land​.de