Bam­berg: 79jähriger fährt in Men­schen­grup­pe am Mar­ga­re­ten­damm – meh­re­re Per­so­nen verletzt

Bam­berg. Am spä­ten Mitt­woch­vor­mit­tag kam ein 79-Jäh­ri­ger mit sei­nem Auto am Mar­ga­re­ten­damm von der Fahr­bahn ab und fuhr in einen nahe­ge­le­ge­nen Skate­park. Hier­bei tou­chier­te er eine Grup­pe von Rad­fah­rern, die auf dem Fuß­weg wartete.

Gegen 11.30 Uhr befuhr der Seni­or mit sei­nem Suzu­ki den Mar­ga­re­ten­damm, als er kurz nach der Ein­mün­dung zur Euro­pa­brücke nach links von der Fahr­bahn abkam. Auf dem dor­ti­gen Geh­weg war­te­te zu die­ser Zeit eine 30-jäh­ri­ge Frau mit ihren drei Kin­dern, die alle­samt mit Fahr­rä­dern unter­wegs waren. Das Auto erfass­te die Per­so­nen­grup­pe und fuhr anschlie­ßend durch den nahe gele­ge­nen Skate­park, bevor es in einem Bus­park­platz zum Ste­hen kam.

Der Fahr­zeug­füh­rer und die 30-Jäh­ri­ge ver­letz­ten sich bei dem Unfall schwer. Ret­tungs­dien­ste brach­ten die bei­den in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser. Die drei Kin­der im Alter von einem‑, fünf- und elf Jah­ren tru­gen glück­li­cher­wei­se nur leich­te Ver­let­zun­gen davon und konn­ten mitt­ler­wei­le an ihren Vater über­ge­ben werden.

Nach der­zei­ti­gem Kennt­nis­stand kam der Suzu­ki-Fah­rer offen­bar aus gesund­heit­li­chen Grün­den von der Fahr­bahn ab. Poli­zei­be­am­te der Bam­ber­ger Stadt­in­spek­ti­on über­nah­men die wei­te­re Sach­be­ar­bei­tung, wäh­rend die Staats­an­walt­schaft Bam­berg einen Gut­ach­ter zur Klä­rung des Unfall­her­gangs hin­zu zog.