Bay­reuth: Elek­tri­fi­zie­rung der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le – MdL Tim Par­gent begrüßt wich­ti­ge Fort­schrit­te 

Bay­reuth, 25.05.: Der ober­frän­ki­sche Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und Mit­glied im Koor­di­nie­rungs­rat für den Bahn­aus­bau Nürn­berg – Schirn­ding, Tim Par­gent, begrüßt die heu­ti­ge Vor­stel­lung der Vor­pla­nungs­er­geb­nis­se der Elek­tri­fi­zie­rung der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le.

„Mit dem Abschluss der Vari­an­ten­pla­nung für das Peg­nitz­tal kommt end­lich wie­der Bewe­gung in ein wich­ti­ges Nadel­öhr der Strecke. Damit sind wir einer zeit­ge­mä­ßen Infra­struk­tur in Ost­ober­fran­ken einen gro­ßen Schritt näher­ge­kom­men.“, zeigt sich Par­gent erfreut. „Das Ziel der Strecken­elek­tri­fi­zie­rung ist klar. Jetzt müs­sen sich die Men­schen ein­mi­schen, damit sich die beste Vari­an­te durch­setzt.“

Im Peg­nitz­tal zwi­schen dem mit­tel­frän­ki­schen Hohen­stadt und Neu­haus stellt die rasche Abfol­ge zwi­schen 23 histo­ri­schen Eisen­bahn­brücken und sie­ben Tun­neln auf engem Raum die Pla­nungs­ar­bei­ten vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. In einer Pres­se­kon­fe­renz am Mon­tag stell­ten Ver­tre­ter von Bahn und Regi­on die fina­li­sier­te Vor­pla­nung vor, die meh­re­re Lösungs­va­ri­an­ten für die Strecken­füh­rung im Peg­nitz­tal beinhal­tet.

Ab Mit­te Juni wer­den umfang­rei­che digi­ta­le Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te die Bürger*innen über die mög­li­chen Pla­nungs­va­ri­an­ten infor­mie­ren. Dies schließt auch Ver­bes­se­run­gen im Lärm­schutz­kon­zept und die Strom­tras­sie­rung ein. Auch dies ist Par­gent wich­tig: „Die wei­te­re Strecken­pla­nung muss im engen Dia­log mit den Bürger*innen erfol­gen. Gemein­sam haben wir die Chan­ce, die Ver­kehrs­in­fra­struk­tur in der Regi­on end­lich auf die Höhe der Zeit zu brin­gen.“

Zum Hin­ter­grund:

Die Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le ist das größ­te Infra­struk­tur­pro­jekt Ober­fran­kens. Obwohl seit 1992 im vor­dring­li­chen Bedarf des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plans, hat­ten sich die Pla­nun­gen immer wie­der ver­zö­gert, so dass die Strecke bis heu­te nicht elek­tri­fi­ziert ist.