Bam­ber­ger MdL Ursu­la Sowa: “Künst­ler­hil­fe ver­dient den Namen nicht”

Die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung wird einer der größ­ten Bran­chen Bay­erns mit zuge­sag­ten Unter­stüt­zungs­lei­stun­gen nicht gerecht. Die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ursu­la Sowa ver­weist auf das Enga­ge­ment ihrer Kol­le­gin MdL San­ne Kurz an Mini­ster­prä­si­dent Söder sowie Wirt­schafts­mi­ni­ster Aiwan­ger und Kunst­mi­ni­ster Sibler.
Unver­ständ­lich ist für Kurz und Sowa, wes­halb es für Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de Unter­stüt­zungs­lei­stun­gen, wenn über­haupt, erst ab Mit­te Mai gibt. Auch alle, die in der aktu­el­len Situa­ti­on bereits Sofort­hil­fe oder Arbeits­lo­sen­geld II bean­tragt hat­ten, sind von der Hil­fe aus­ge­schlos­sen – selbst, wenn sie nach Bean­tra­gung gar kei­ne Hil­fe erhal­ten haben.
„Die Bot­schaft an die Kunst- und Kul­tur­sze­ne ist schmerz­haft. Es scheint fast, als möch­te man eine gan­ze Bran­che in ande­re Beschäf­ti­gun­gen drän­gen”, stellt Sowa erschrocken fest. „Neh­men Sie den Ver­fas­sungs­auf­trag, Bay­ern ist Kul­tur­staat, end­lich ernst”, for­dert San­ne Kurz. „Die drittgrößte Bran­che in Bay­ern ist die Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft. Sie an die Wand zu fah­ren ist nicht nur gesell­schaft­lich desaströs, son­dern auch ein gro­ßer ökonomischer Feh­ler, der uns Jah­re zurückwirft.”
Auch in Bam­berg regt sich Unmut über den Umgang mit der Krea­tiv­wirt­schaft. In Vide­os und Social Media-Bei­trä­gen machen sie auf deren Situa­ti­on auf­merk­sam und erfah­ren viel Zuspruch.